CEO Brad Garlighouse gibt zu: Ripple kann nicht ohne XRP-Dumping!

0
766

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat offenbart, dass sein Unternehmen ohne die ständigen Verkäufe von XRP unprofitabel wäre. Für Ripple-Gegner ist es ein weiterer Beweis für ein unsinniges Geschäftsmodell, doch XRP-Fans sehen kein Problem:

Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat laut einem Bericht der Financial Times zugegeben, dass seine Firma auf die Veräußerung ihrer Kryptowährung XRP angewiesen ist: “Wir wären nicht profitabel oder Cash Flow-positiv [ohne den Verkauf von XRP]”, so der CEO.

Allerdings hat Ripple seine “programmatischen Verkäufe“, bei denen die Firma ihre XRP direkt auf Exchanges zu Geld machte, im vergangenen Quartal vollständig ausgesetzt. Dafür wurde kürzlich bekannt, dass Ripple seinen Partner MoneyGram mit 11,3 Millionen US-Dollar in XRP bezahlte, damit dieser die Kryptowährung unterstützt. MoneyGram schrieb dazu an die Börsenaufsichtsbehörde SEC:

“Das Unternehmen wird von Ripple in XRP dafür entschädigt, dass es die Devisenmärkte entwickelt und Liquidität auf die Devisenmärkte gebracht hat, was durch die ODL-Plattform [On-Demand Liquidity] erleichtert wird und ein zuverlässiges Maß an Devisenhandelsaktivitäten bietet. Wir bezeichnen diese Vergütung als Marktentwicklungsgebühren.”

Ripple-Skeptiker sehen sich bestätigt

Für Ripple-Skeptiker ist die jüngste Aussage von Garlinghouse ein weiterer Beweis dafür, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens auf Kosten der XRP-Investoren geht. Der Analyst Luke Martin, auch unter seinem YouTube-Namen “Venture Coinist” bekannt, reformulierte Garlinghouse’ Eingeständnis überspitzt:

“XRP auf euch abzuladen ist der Weg, wie Ripple am Leben bleibt.”

Für die Kritiker ist klar, dass der XRP-Preis nie großartig steigen könne, weil Ripple jeden Aufschwung dadurch abwürgt werde, dass die Firma große Mengen aus ihrem nahezu unerschöpflichen Vorrat an XRP auf den Markt wirft.

Zwar kann das Unternehmen heute keine neuen Coins mehr für sich produzieren, doch dafür besitzt es immer noch einen Großteil der Gesamtmenge von 100 Milliarden XRP, die direkt bei Gründung der Kryptowährung aus dem Nichts geschaffen wurden. Das meiste lagert in einem Escrow.

Ripple-Anhänger sehen langfristiges Investment

Während für Gegner von Ripple dieses ganze Konzept betrügerisch ist, halten Mitglieder der “XRP Army” es für ein vernünftiges Geschäftsmodell. Ihnen zufolge ist es nur sinnvoll, dass Ripple mit seinen Coins in ein Ökosystem investiert, dessen Gedeihen auf lange Sicht gesehen XRP einen Sinn und damit einen wirklichen Wert verleihen würde.

Ein Twitter-Nutzer namens Marvin Redwood brachte diese Denkweise auf den Punkt:

“Gott sei Dank investieren sie weiterhin in Exchanges, Coil, Xpring und viele andere. Sie generieren langfristigen Wert für die Inhaber von XRP, nicht wie [z.B. Bitcoin (BTC)-]Miner, die kurzfristige Gewinne nur für sich selbst erzielen.”

Hältst Du Ripples Geschäftsmodell für sinnvoll? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via TechCrunchFlickr.comLizenz

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here