CEO von Coinbase: Apple ist sehr feindselig gegenüber Kryptowährungen

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In einem Tweet vom 23. August prangerte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, das Unternehmen Apple an, weil es in den letzten Jahren “sehr restriktiv und feindselig” gegenüber der Kryptowährungs-Industrie gewesen sei. Auch in der heutigen Zeit blockiere Apple noch immer einige Funktionalitäten im Kryptobereich.

Er erklärt, dass das Unternehmen Coinbase Earn blockiert, eine Initiative, die es Benutzern ermöglicht, Krypto zu verdienen, indem sie etwas darüber lernen. Außerdem blockiere das Unternehmen dApp-Browser, die auf dezentralisierten Protokollen basieren:

“Apple hat sich über die Jahre sehr restriktiv und feindselig gegenüber der Krypto-Währungen gezeigt. Im Moment blockieren sie immer noch einige Funktionen, darunter die Möglichkeit, mit der Krypto-Währung Geld zu verdienen, indem man Aufgaben erledigt und die uneingeschränkte Nutzung von dApp-Browsern.”.

Eine lange Geschichte der Feindseligkeit

Bereits im Dezember informierte Coinbase seine Kunden, dass es die dApp-Browser-Funktionalität aus seiner App entfernen müsse, um den Regeln des AppStore zu entsprechen.

Armstrong sagte, dass es “wirklich bedauerlich” sei, dass Apple-Kunden, keine dApps nutzen können:

“Dies ist ein wichtiger Bereich der Innovation im Finanzwesen und viele Entwickler und frühe Anwender dieser Technologie haben Krypto im Wert von Millionen von Dollar in diesen Finanzanwendungen gebunden. Sie werden diese nicht mehr auf mobilen Apple-Geräten nutzen können, wenn diese AppStore-Richtlinie fortgesetzt wird”.

Im Jahr 2013 zog der App Store die App von Coinbase bereits einen Monat nach ihrem Start ohne jegliche Erklärung zurück.

Während der Computer-Riese am Rande des Kryptowährungs-Booms bleibt, sagte Jennifer Bailey, Vizepräsidentin von Apple Pay, gegenüber CNN, dass Kryptowährungen “langfristiges Potenzial” haben und sie Möglichkeiten in diesem Bereich beobachten:

„Wir finden es interessant. Wir glauben, dass es ein interessantes Langzeitpotential hat”, so Bailey. In dem Interview ging es jedoch vorrangig um Apple Pay, sodass die Vizepräsidentin nicht weiter ausführte, welche konkreten Krypto-Projekte ihr Unternehmen angehen könnte.

Apples andauernder Rechtsstreit mit Epic Games

Apple sieht sich derzeit mit einer Kartellrechtsklage von Epic Games, dem Schöpfer des bekannten Spiels Fortnite, konfrontiert, nachdem dieses aus dem App Store verbannt wurde, weil es begonnen hatte, Direktzahlungen zu akzeptieren.

Der Rechtsstreit mit Epic bedeutet, dass der App Store, wie wir ihn kennen, möglicherweise bald nicht mehr existieren werde, denn, so Armstrong: “sie können uns nicht alle verbieten”. Wir werden sehen wie sich das weiterentwickeln wird.

Bild via Flickr / Lizenz

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