Bizarrer Craig Wright-Gerichtsprozess: Es geht um 500.000 Bitcoin!

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Craig Wright verfügt offenbar doch nicht über 500.000 Bitcoin (BTC), umgerechnet gut vier Milliarden Euro. Ein Gericht hatte festgelegt, dass er diese gewaltige Summe den Erben eines verstorbenen Geschäftspartners übergeben müsse.

Der bizarre Gerichtsprozess zwischen “Faketoshi” Craig Wright und den Erben seines verstorbenen Geschäftspartners Dave Kleiman geht in die nächste Runde. Im August war es zu einer nicht bindenden Übereinkunft gekommen, deren Bedingungen Wright nun jedoch nicht erfüllen kann.

500.000 Bitcoin (BTC) für Kleiman-Familie

Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder soll zusammen mit Kleiman über 1,1 Millionen Bitcoin besessen haben. Ira Kleiman, der Bruder des 2013 verstorbenen, verlangt davon 500.000 BTC (aktuell im Wert von gut vier Milliarden Euro) und die Hälfte von Wrights vor 2014 erworbenem geistigen Eigentum.

Laut Dokumenten des Southern District Court of Florida hätten die Kleimans jedoch am 30. Oktober erfahren, dass Wright überhaupt nicht über die fraglichen Coins verfüge. Nun soll James Wilson, ehemaliger Chief Financial Officer (CFO) von Wrights Unternehmen, am 8. November (Freitag) in Washington D.C. eine Aussage machen.

Wo sind “Faketoshis” Bitcoins?

Die eingeforderten Bitcoins werden laut Wright aktuell durch den sogenannten “Tulip Trust” verwaltet. Ein angeblich von Kleiman verfasstes Dokument aus dem Jahre 2011 besagt, dass erst am 1. Januar 2020 alle BTC aus dem Trust Wright persönlich zufallen sollen.

Allerdings wurde Wright Missachtung des Gerichts vorgeworfen, da es ihm nicht gelang, eine vollständige Liste der Adressen vorzulegen, auf welchen die besagten Bitcoins lagern sollen. Es wird sich zeigen, ob sich die Existenz des Tulip Trust als genauso illusorisch erweisen wird wie Wright Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin Whitepaper.

Glaubst Du, dass Wright eines Tages zugeben wird, dass er nicht Satoshi Nakamoto ist? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bildquelle: YouTube.com, CoinGeek

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