EILMELDUNG: Craig Wright erhält Urheberrecht für Bitcoin (BTC)-Whitepaper und Code

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Neeraj K. Agrawal, von der Krypto-Lobbyorganisation CoinCenter bestätigt, dass Craig Wright als Urheber für das Bitcoin-Whitepaper sowie die ursprünglichen Codezeilen anerkannt wurde. 

Das US Copyright Office hat dem berüchtigten Computerwissenschaftler Craig Steven Wright das Urheberrecht für das Bitcoin (BTC)-Whitepaper sowie für große Teile des ursprünglichen Codes gewährt. Das Copyright Office ist das offizielle US-Regierungsorgan, das Aufzeichnungen über die Eintragung des Urheberrechts in den USA einschließlich eines Urheberrechtskatalogs führt.

Damit “bestätigt” das Organ Wrights Behauptung, der Autor des Bitcoin-Whitepapers und damit der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein. Das US Copyright Office ist die weltweit erste Behörde, welche Wright als den Schöpfer der dezentralen Digitalwährung anerkennt.

Craig Wright ist der führende Wissenschaftler der Firma nChain. Gründer und CEO der Firma, Jimmy Nguyen, äußerte sich wie folgt zu den Neuigkeiten: “Wir sind sehr erfreut, dass Craig Wright als der Autor des Bitcoin-Whitepapers und des ursprünglichen Codes anerkannt wurde. Craig versteht besser als jeder andere, dass Bitcoin geschaffen wurde, um mit einer gut skalierbaren Blockchain das elektronische Cash für Milliarden von Menschen sowie die globale Datenbank für Applikationen zu werden.”

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US-Beamte gewährten Wright offenbar zwei Urherberrechte, eines für das Whitepaper und eines für den Code von Bitcoin. Die Bitcoin-Fork Bitcoin SV (BSV), welche von Wright als “echter” Bitcoin gehandelt wird, schoss daraufhin kurzzeitig um mehr als 120% in die Höhe und erreichte kurzfristig sogar eine höhere Marktkapitalisierung als Monero (XMR) und Tron (TRX). Die Korrektur folgte allerdings prompt. Der Fork-Coin sprang von $62 auf fast $140 und rangiert jetzt wieder bei knapp unter $100 (+60%).

Grund für die starke Korrektur war vor allem, dass die übereifrigen Trader rasch die Belanglosigkeit dieser Nachricht erkannten. Denn die verantwortliche Behörde prüft die Behauptungen der Antragsteller nicht, sondern nimmt sie schlicht zur Kenntnis. Wrights jüngster Vorstoß dürfte rechtlich also wenig zu bedeuten haben.

Wenn diese Aktion eine Sache ans Licht gebracht hat, dann, dass sich der Bitcoin SV (BSV)-Preis sehr leicht manipulieren lässt. Konsequenzen hat Wright kaum zu befürchten. Sollte die Behörde dahinter kommen, dass Wright seinen Antrag wider besseres Wissen eingebracht hat, droht ihm eine Geldstrafe von gerade einmal $2.500.

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© Depositphotos

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