Dark Web’s Bitcoin-Hitman for Hire hat versagt?

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Nach Angaben der US-Behörden soll eine Frau jemanden in Bitcoin bezahlt haben, um ihren Ex-Mann über das Dark Web ermorden zu lassen.

Eine Frau bezahlte angeblich auf einem Dark Web-Marktplatz dafür, dass ihr Ex-Mann ermordet werden sollte. Die Website stellte sich aber als Betrug heraus, und die Behörden verhafteten die Angeklagte später.

Kristy Lynn Felkins, 36, aus Fallon, Nevada, zahlte 5.000 Dollar in Bitcoin über die gefälschte Website, die nicht mehr aktiv ist, weil sie dachte, sie könnte einen Hitman anheuern. So die Dokumente des US-Bezirksgerichts für den östlichen Bezirk von Kalifornien, die diese Woche entsiegelt wurden.

Das mutmaßliche Mordkomplott begann 2016, als sie begann, mit jemandem auf der Website über den Tor-Browser zu sprechen. Die Website teilte Felkins mit, dass sie ihre Transaktion verbergen müsse. Sie sollte die Bitcoin waschen, indem sie sie mit verschiedenen Verkäufern auf dem Peer-to-Peer Bitcoin-Marktplatz LocalBitcoins.com handelt. Den Dokumenten zufolge war Felkins der Website gegenüber skeptisch und fragte sogar:

“Woher weiß ich, dass Sie nicht vom FBI sind. Sie haben doch die Möglichkeit, das Gerät eines Menschen zu infizieren und sie bis zu ihrer echten IP zurückzuverfolgen. Ich bin nur vorsichtig.”

Sie fuhr jedoch mit den Transaktionen fort und schickte zwischen dem 6. und 9. März 2016 12 Bitcoin, um ihren Ex-Mann außerhalb seines Arbeitsplatzes töten zu lassen. In den Dokumenten wurde behauptet, dass Felkins fragte, ob man den Mord wie einen schiefgelaufenen Raubüberfall aussehen lassen könne. Aber das würde 4000 Dollar mehr kosten, so dass sie nur darum bat, mit dem ursprünglichen Plan fortzufahren. Die Betrugswebsite fragte sie nach den Gründen und sie schrieb:

“Dieser Mann hat mich geistig, körperlich, sexuell und emotional missbraucht. Ich lief weg, und dann nahm er mir meine Kinder weg. Jetzt misshandelt er meine Kinder geistig und bedroht ihr körperliches Wohlbefinden. Er ist eine ziemliche Schlange und ein Meister der Manipulation.”

Die Website teilte Felkins mit, dass ihr Mann an seinem Arbeitsplatz nicht gefunden werden konnte, und als sie um ein Beweis-Foto bat, dass man seinen Aufenthaltsort gefunden hatte, schickte die Website ein skizzenhaftes Foto des Ortes.

Felkins stellte die Kommunikation mit der Website im April 2016 ein. Erst im Jahr 2019 erfuhren die Behörden von dem Mordkomplott. Nach Ermittlungen klagten sie Felkins am Donnerstag, den 24. September 2020, an.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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