Darum erreichen Bitcoin (BTC)-Transaktionsgebühren Jahreshoch!

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In den letzten Tagen vor dem Halving sind die durchschnittlichen Bitcoin (BTC)-Transaktionsgebühren stark angestiegen. Am Freitag erreichten sie einen Jahreshöchststand von 3,19 US-Dollar.

Laut Daten von BitInfoCharts erreichten die durchschnittlichen Bitcoin (BTC)-Transaktionsgebühren am Freitag einen neuen Jahresrekord von 3,19 US-Dollar. Heute vor einem Monat hatten sie dagegen bloß bei 0,38 USD gelegen. Diese Kosten sind dann am höchsten, wenn man seine Transaktion unbedingt in den nächsten Block bringen möchte. Wer geduldiger ist, zahlt weniger Gebühren.

Bitcoin (BTC)-Volatilität und Halving heute

Interessanterweise ist dieses bisherige Jahreshoch für 2020 nur ein Bruchteil des Spitzenwerts aus dem Vorjahr: Laut BitInfoCharts lag die durchschnittliche Bitcoin-Transaktionsgebühr am 27. Juni 2019 bei 6,55 US-Dollar. Es fällt auf, dass der Preis zu diesem Zeitpunkt äußerst volatil war und sich auch kurz vor seinem Jahreshöchststand befand.

In den letzten Tagen konnten wir ebenfalls Volatilität beobachten, stieg doch Bitcoin Ende April auf über 8.000 USD, streifte vergangene Woche die 10.000 USD, nur um dann am Sonntag wieder zweistellig einzubrechen.

Im Hintergrund des Ganzen steht natürlich das Halving, welches heute Abend in weniger als zehn Stunden stattfinden wird. Wenn die Blockbelohnung erst einmal halbiert ist, werden viele dann unprofitabel gewordene Miner vom Netz gehen, sodass die Hashrate vorerst sinken und die Blockzeit sich erhöhen dürfte. Dadurch könnten die Transaktionsgebühren weiter steigen. Zumindest zeigen historische Daten von BitInfoCharts zum Halving 2016, dass es damals zu einem scharfen kurzzeitigen Anstieg der Gebühren kam.

Glaubst Du, dass die Transaktionsgebühren nach dem Halving weiter ansteigen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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