DeFi auf Cardano – Bondly machts möglich

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Wie bereits berichtet rollt Cardano ein Paket von Updates unter dem Namen Goguen aus. Diese Updates beinhalten Smart Contracts, dezentrale Anwendungen und die Möglichkeit, native Token zu verwenden. Im Oktober gab das Team einen Zeitplan für die Veröffentlichung von Goguen bekannt, die noch vor Ende Februar 2021 erfolgen soll.

IOHK, der Schöpfer von Cardano, twitterte nun, dass Bondly neue DeFi-Funktionen auf seine Plattform bringt. Er nannte diese Partnerschaft einen “großen Schritt” in der Mission des Unternehmens. Mit der Bondly-Partnerschaft hat Cardano nun etwas, das bereits von Anfang implementiert wird.

Bondly Finance, das vor allem für seine dezentrale Finanz (DeFi)-App-Plattform Polkadot bekannt ist, sieht in der Cardano-Kopplung eine Ergänzung zu seinen aktuellen Ethereum- und TRON-basierten Angeboten. Vor dem Start im Februar wird Bondly seinen BONDLY Token auf Cardano importieren. Weitere Schritte umfassen die Integration von BSwap und BONDProtect, Bondlys Handelsplattform, sowie dezentraler Treuhand- bzw. Käuferschutzprodukte.

Die Verbindung mit Cardano ist für Bondly von großer Bedeutung. Auf Ethereum haben derzeit Transaktionen, die ETH verwenden, Vorrang vor denen, die andere Token verwenden. Diese Einschränkung gibt es bei Cardano nicht. Wenn Goguen live geht, könnte Cardano also großer Konkurrent von Ethereum werden.

IOHK kündigte am 8. Dezember auch an, dass es noch eine weitere Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen für sein Project Catalyst eingehen wird. So wird der DeFi-Lending-Markt Liqwid das erste Unternehmen sein, das mit der IOHK in diesem Projekt zusammenarbeitet. Die Vision des Catalyst Projekts ist es soll es für die Cardano-Community mehr Offenheit und Demokratie zu realisieren. Liqwid arbeitet bereits in der Cardano-Umgebung, um Nutzern eine Möglichkeit zu bieten, Vermögenswerte zu verleihen und zu leihen.

Die Schritte von Cardano kommen zu einer Zeit, in der das Feld der dezentralen Finanzen stark am wachsen ist. Wie in fast jedem wachsenden Markt bieten sich hier neue Chancen. Laut Dappradar ist Ethereum, auf dessen Blockchain der Großteil aller DeFi-Aktivitäten stattfinden, teuer. Das ist natürlich ein großes Problem gerade in einer Branche, deren Grundidee unter anderem darauf abzielt, Transaktionen günstiger zu gestalten. Zum Teil wurde DeFi entwickelt um das Problem zu lösen, dass auf Fiat-Währung basierende Vermögensübertragungen zu viel kosten. Darüber hinaus wirkt sich das Kostenproblem direkt auf DeFi-Projekte aus. Laut Dappradar waren 85% der täglich aktiven Wallets in Ethereum DeFi-Apps.

Auch die Ethereum-Aktivität erreicht Allzeithochs. Sowohl die Anzahl als auch der Prozentsatz der aktiven ETH-Adressen steigt seit über einem Jahr stetig an. Auch das Transaktionsvolumen ist gestiegen – laut Dappradar Ende November sogar um 1784% im Vergleich zum Vorjahr.

Cardano tritt mit seinen neuen Updates in einen spannenden Markt mit viel Potential ein. Wir sind gespannt, wie Cardano dieses Projekt umsetzen wird und welche Neuerungen sich dadurch für den DeFi Markt entwickeln werden.

Bild via Pixabay/ Lizenz

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