DeFi-Special: Das solltest Du beim Investieren in DeFi Coins unbedingt beachten

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In den letzten Wochen haben wir bereits einige Bereiche aus dem Sektor der dezentralen Finanzen genauer betrachtet. Heute möchten wir Euch ein paar Tipps an die Hand geben, die man sich unbedingt zu Herzen nehmen sollte, wenn man in DeFi Coins investiert.

Private Key

Durch den Bereich der dezentralen Finanzen wird den Nutzern wieder mehr Selbstbestimmtheit und weniger Abhängigkeit von zentralen Kontrollorganen ermöglicht. Jede Freiheit geht allerdings auch mit einem Maß an Eigenverantwortung einher. Es gilt also: Gerade, wenn man im DeFi-Bereich investiert, ist es wichtig seine Private Keys, also den Schlüssel den man für sein persönliches Wallet erhält, gut aufzubewahren. Außerdem sollte man diesen Private Key NIEMALS an dritte, besonders nicht an Webseiten weitergeben. Auf dem Markt gibt es leider auch viele Betrüger, die versuchen werden mit Hilfe sogenannter Phishing Webseiten an das Geld der Nutzer zu gelangen. Solche Phishing Seiten sind meist so aufgebaut, dass sie der Originalseite ähneln, um den Nutzer zu täuschen. Eine seriöse Seite wird niemals von ihren Nutzern verlangen, ihren Private Key anzugeben.

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Um bei den DeFi Coins die Spreu vom Weizen zu trennen, sollte man eine Grundregel beachten: Das Projekt bzw. die Plattform, in die man investiert sollte einen klaren Nutzen haben und es muss ein Mehrwert für den Benutzer geschaffen werden.

Bei der Vielzahl an DeFi-Projekten ist es gerade für Anfänger oftmals schwer, die besten Projekte herauszufiltern. Außerdem gibt es auch schwarze Schafe, die unter dem Deckmantel von Smart Contracts und der Blockchain Technologie, versuchen den Nutzern ihr Geld aus der Tasche ziehen.

Jedes Projekt, in das man investiert, erfordert also eine sorgfältige Prüfung und Betrachtung. Man sollte daher nicht jedem Projekt, von dem man gehört hat, sofort nachjagen.

Informiere Dich Selbst

Wie bereits erwähnt ist das Thema Eigenverantwortung eine tragende Grundsäule beim Investieren in DeFi Coins. Die letztendliche Entscheidung, in welche Projekte man anlegt sollte daher immer bei einem selbst liegen. Auch sollte man, um sein eigenes Risiko zu minimieren, immer nur in Projekte investieren, deren Hintergründe man selbst versteht und von denen man überzeugt ist.

Risikobewusstsein & Diversifizierung

Auch sollte man sich bewusst sein über die Risiken, die bei einem Investment in DeFi Coins bestehen. Zum einen besteht bei jedem DeFi-Protokoll ein sogenanntes Smart-Contract-Risiko. Der ganze Bereich der dezentralen Finanzen ist noch relativ neu. Es gibt Projekte, die noch sogenannte Bugs aufweisen. Es ist daher oft ratsam, die frühen Phasen eines Projekts abzuwarten oder zunächst einen kleinen Betrag zu investieren, den man sich leisten kann, zu verlieren.

Neulingen kann auch eine Krypto-Versicherung helfen seine Kryptowährungen gegen Hacks und Bugs abzusichern und so diese Risiken auszugleichen. Hierzu haben wir im DeFi-Special letzte Woche detaillierter geschrieben.

Zudem sollte man immer ein breiteres Portfolio anlegen und nicht alles auf eine Karte setzen. Der DeFi-Bereich gehört sicherlich zu den risikoreicheren Finanzanlagen, weswegen eine Diversifizierung sehr ratsam ist.

Gaspreise beachten

Gerade bei Ethereum-basierten DeFi Coins, ist es oft ratsam, die Transaktionsgebühren, also den Gaspreis zu beachten. Wegen der steigenden Anzahl der Nutzer, die in verschiedene DeFi Coins investieren, steigen auch die Gaspreise auf der Ethereum Blockchain an. Es kann sinnvoll sein, zu Zeiten zu investieren, zu denen weniger Nutzer die ETH-Blockchain verwenden und die Transaktionsgebühren niedriger sind. Eine Übersicht, wann Gaspreise niedriger sind, findet man auf Ethereumprice.

Aufbewahrung der Kryptos

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für viele stellt sich nun die Frage, welche Wallet die richtige für die Aufbewahrung seiner DeFi Coins ist. Eine Möglichkeit ist es Offline Hardware Wallets wie beispielsweise von Ledger zu verwenden. Eine kostenlose Möglichkeit ist es die DeFi Coins auf dezentralen Wallets zu lagern. Die bekannteste Ethereum Wallet ist hier wohl Metamask. Es gibt jedoch auch All-In-One Lösungen, mit integrierter DEX wie beispielsweise die PEAKDEFI Wallet. Hier hat man zudem die Möglichkeit direkt über die ab Kryptowährungen mit Kreditkarte zu erwerben.

Fazit

Investitionen in DeFi Coins erfordern immer sorgfältige Planung und Überlegungen, um nicht in Verluste zu laufen. Der Bereich rund um dezentrale Finanzen entwickelt sich aktuell in einem enormen Tempo weiter, was tausende von neuen Projekten an den Markt spült. Umso wichtiger ist es sich gut zu informieren, um DeFi Coins mit Potential zu erkennen. Mit steigendem Marktvolumen, steigt leider auch der Anreiz für Betrüger, in den Markt einzusteigen.

Viele Risiken lassen sich jedoch vermeiden, wenn man die oben genannten Grundregeln beachtet. In diesem Sinne: Keep it decentralized.

Bild via Pixabay/ Lizenz

 

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