Der zweite Bitcoin – Boom!

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Institutionelle Unterstützung und ein fallender Dollar haben 2020 zu einem großartigen Jahr für BTC gemacht und somit ist Bitcoin eine der besten Investitionen des laufenden Jahres.

Heute vor einem Jahr schloss der Bitcoinpreis bei 7.520 US-Dollar, bedingt durch den Ausbruch der Pandemie, fiel BTC im März 2020 sogar auf sein Jahrestief von 3.858 USD. Aktuell handelt die führende Kryptowährung knapp unter 19.000 USD, die Renditen für diese Anlage sind folglich enorm!

Tatsächlich beträgt der Wert der sich im Umlauf befindenden 18,5 Millionen Bitcoin in etwa 356 Milliarden US-Dollar; zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung von JPMorgan, der größten Bank der USA, beträgt 372 Milliarden US-Dollar.

Während Bitcoin gestiegen ist, ist der Dollar gefallen.

Während der aktuellen Pandemie hat die Federal Reserve den Markt mit neuen Dollars überflutet. Dies hat sich auf den Preis ausgewirkt: Der US-Amerikanische Dollar ist jetzt 12% niedriger als im April und sein Index DXY notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 90,81. Das bedeutet, selbst wenn amerikanische Aktienportfolios auf den ersten Blick gut aussehen, werden diese in Dollar bewertet, welcher zunehmend an Wert einbüßt.

Goldman Sachs, als auch Morgan Stanley sehen beide im Jahr 2021 eine weitere Abschwächung des Dollars kommen. Dies schadet allen Exportländern, die von einem starken Dollar abhängig sind. Das globale Finanzsystem ist angespannt!

Nicht zuletzt aus den genannten Gründen, hat sich Bitcoin zu einer hervorragenden Absicherung gegenüber dem Dollar entwickelt.

Angesichts der geringen Größe des Marktes – Facebook ist mehr als doppelt so viel wert wie Bitcoin – werden alle Institute, die diese Absicherung nutzen, schnell zu sogenannten „Walen“, d.h. sie sind groß genug, um deutliche Preisverschiebungen auslösen zu können. Derzeit werden 95% aller Bitcoin auf nur 2% der Konten gehalten.

Die Zahlungsanbieter PayPal und Square sind die neuen großen Käufer von Bitcoin. Kleinanleger können Bitcoin jetzt direkt über die Apps von PayPal und Square kaufen und das tun sie auch vermehrt:

“Die Branche ist bereits in der Spekulationsphase und hat einen Punkt erreicht, an dem Freiberufler und unabhängige Mitarbeiter in BTC bezahlt werden. Die Leute geben es als Geschenk, statt Bargeld”, sagte Ouriel Ohayon, CEO der digitalen Wallet ZenGo. Er gab auch an, dass Kunden im ersten Betriebsjahr der App mehr als 100 Millionen US-Dollar damit bewegt haben.

Institutionelle Unterstützung für Bitcoin

Institute können Bitcoin über den Greyscale Bitcoin Trust (GBTC) kaufen, dessen Preis sich innerhalb von sechs Monaten verdoppelt hat. JPMorgan-Analysten geben an, dass auf diese Weise auch Vermögensverwalter und Personen, die Familienunternehmen führen, zu Bitcoin gekommen sind.

Die neuen Wale unterscheiden sich jedoch von den alten Walen, welche hauptsächlich aus frühen Inhabern von Bitcoin bestanden und den Handel am Markt zumeist nur dünn besiedelten. Die neuen Wale sind Institutionen, die für ihre Kundenkonten handeln.

Das Bitcoin-Fazit

Unabhängig davon, ob Bitcoin ein echtes Gut ist oder nicht, es ist ein echter Markt. Sogar Nouriel Roubini, der heftigste Kritiker von Bitcoin, gibt jetzt zu, dass es „ein Wertspeicher“ sein kann.

Alle Vermögenswerte steigen und fallen gegenüber anderen Vermögenswerten – kein Geld ist “echt”. Es ist nur real, wenn es gegen etwas anderes von Wert ausgetauscht werden kann. Alles hängt am Ende vom Glauben ab, ob es sich nun um den Wert von Bitcoin- oder JPMorgan´s Chase-Aktien handelt.

Je mehr institutionelle Anleger sich in Bitcoin einkaufen, desto größer wird sein Status als realer Vermögenswert. Investoren, die einst für Gold geworben haben, preisen Bitcoin jetzt als ultimative Inflationsabsicherung an. Solange sie daran glauben, hat Bitcoin einen echten Wert.

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