Deshalb ist Volatilität gut für den Bitcoin-Preis

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Bei der virtuellen Veranstaltung “Investing in Crypto” von MarketWatch äußerte sich der ehemalige Goldman Sachs Hedge-Fonds-Manager Raoul Pal über die Preisbewegungen der größten Kryptowährung der Welt. Pal glaubt, dass die Volatilität von Bitcoin als eine gute Sache für den Markt angesehen werden sollte. Doch warum sollte Volatilität etwas Positives sein?

Erst Anfang dieses Monats sagte JPMorgan, dass ein Rückgang der Volatilität von Bitcoin ihn für Institutionen attraktiver gemacht hat. Sie erwarten dadurch eine Erhöhung der allgemeinen Akzeptanz gegenüber Bitcoin. Die hohe Volatilität sei eines der größten Hindernisse für die Akzeptanz durch Institute, es seien jedoch zunehmend Anzeichen dafür erkennbar, das die Volatilität sich normalisiere.

Anderer Meinung ist hier Raoul Pal. Er glaubt, dass die Volatilität von Bitcoins als eine gute Sache für den Markt angesehen werden sollte. “Es ist eine Eigenschaft, die das Risiko-Ertrags-Verhältnis antreibt”, sagte Pal auf der “Investing in Crypto”-Konferenz letzte Woche.

“Ohne diese Volatilität kann es keine jährlichen Renditen von 230% geben. Volatilität ist Ihr Freund in diesem Fall.”

Bitcoin stieg allein in diesem Jahr um über 113%. Das macht ihn zu einem der stärksten Gewinner an den Finanzmärkten in diesem Jahr. Die aktuelle Stärke von Bitcoin zeigt, dass in diesem Jahr noch mehr Aufwärtsbewegungen zu erwarten sind. Pal bekräftigte, dass Bitcoin zwar volatil ist, aber selbst bei großen Schwankungen im Markt immer noch einen überwiegenden Aufwärtstrend aufweist.

Auch die Bitcoin-Akzeptanz steige immer weiter. Das derzeitige Wachstum von Bitcoin hat dazu geführt, dass Finanzinstitutionen die Gewinne, die auf dem Markt möglich sind, zunehmend zur Kenntnis nehmen. Laut Pal sind institutionelle Investoren, Staatsfonds und Pensionsfonds jedoch eher von Bitcoins Fähigkeit von angetan, Top-Renditen innerhalb eines Portfolios zu generieren. Sie lassen sich von der Volatilität nicht abschrecken.

“Alle engagieren sich, sind involviert oder befinden sich im Due-Diligence-Prozess,” sagte er. “Ich denke, man kann der Tatsache nicht ausweichen, dass es bereits die am besten performende Anlageklasse in der gesamten aufgezeichneten Geschichte ist“

Bitcoin erreichte Mitte März ein Allzeithoch von fast $62.000 und wurde zuletzt am Freitag knapp über der Schwelle von $58.000 gehandelt. Er ist seit Jahresbeginn um 101% gestiegen, und um etwa 700% in den letzten 12 Monaten. Im Vergleich dazu ist der S&P 500 seit Jahresbeginn um 9% und in den letzten 12 Monaten um 47% gestiegen.

Pal hat bereits vorhergesagt, dass Bitcoin in fünf Jahren 1 Million Dollar wert sein wird.

Bild via Pixabay/ Lizenz

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