Deswegen sehen Fondsmanager Ethereum (ETH) als schlechte Investition an

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Ethereum (ETH) wird bei vielen Investoren immer beliebter, und das nicht ohne Grund, denn das ETH 2.0 Upgrade rückt näher, das sehr viele Neuerungen verspricht. Nicht ganz so optimistisch sehen es allerdings ein paar Fondsmanager.

In den letzten Monaten hat das Interesse an Ethereum sehr stark zugenommen. Am besten sieht man es am Ethereum Trust von Grayscale, bei dem es sich um ein reguliertes und öffentlich handelbares Anlageinstrument handelt, das durch ETH unterstützt wird.

Der Anteil des Trusts, der 0,094 ETH entspricht, erreichte letzte Woche auf den Sekundärmärkten einen Wert von 239,50 US-Dollar. Das bedeutet, dass Anleger diese Aktie mit einer Prämie von 1.000 Prozent gekauft haben.

Fondsmanager im Bereich Kryptowährungen haben kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in dem über Ethereum als Investition gesprochen wird.

Da der Bitcoin (BTC) schlechter abschneidet als Altcoins, haben institutionelle Anleger die Chancen erkannt, und Ethereum als beste Wahl neben Bitcoin als liquideste Kryptowährung für sich entdeckt.

Der 2-Billionen US-Dollar schwere Vermögensverwalter Fidelity Investments hat im letzten Jahr bekannt gegeben, dass man beabsichtigt, Ethereum zu den Handels- und Verwahrungsdiensten aufzunehmen.

Auch die US-Aufsichtsbehörden (CFTC), die für Krypto-Derivate zuständig ist, gehen davon aus, dass vollständig regulierte ETH-Futures an Popularität gewinnen werden.

Nicht so bullisch sehen es andere Fondsmanager

Laut dem Kryptofondsmanager Exponential Investments handelt es sich bei Ethereum allerdings um keine rentable institutionelle Investition. Steven McClurg und Leah Wald haben dazu einen Artikel mit dem Titel “Ether und Bitcoin sind nicht dasselbe” veröffentlicht.


Ihre Behauptungen, dass Ether ein Risiko-Aktivposten ist, haben sie mit folgenden Punkten begründet:

  • Der Mangel einer im Voraus bekannten oder konsistenten Geldpolitik bei Ethereum macht es unmöglich, ein digitaler Wertspeicher zu werden.
  • Ethereums Anwendungsfall als eine Form von “Gas” bedeutet, dass ETH nicht zu hoch eingeschätzt werden kann, andernfalls können die Benutzer nicht das zugrundeliegende Netzwerk nutzen.
  • Ethereum-Investoren haben eine andere Mentalität als Bitcoin-Investoren, was den Aufwärtstrend einschränkt.
  • Aufgrund der Blockchain-Struktur hat Ethereum potenzielle Sicherheitsprobleme, da ETH immer mehr Akzeptanz findet: “Wenn mehr Benutzer beitreten, steigen die Gaskosten, das Netzwerk verstopft, es gibt potenzielle Sicherheitsprobleme, die den Wert des Dienstes verringern. Dies führt zu einer schlechten Benutzererfahrung, sodass Benutzer aussteigen und zu anderen Blockchains wechseln.”

Wald und McClurg sind nicht die einzigen Fondsmanager im Bereich Kryptowährung, die dem Anlagepotenzial von Ethereum skeptisch gegenüberstehen.

Auch Kelvin Koh, Partner der Spartan Group, ehemals von Goldman Sachs, sieht hinsichtlich des bevorstehenden Ethereum 2.0-Upgrades erhebliche Unsicherheiten. Wie er in seinem Tweet schreibt, sollte man abwarten und vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt bullisch werden.


Jeff Dorman von Arca schrieb über das Gerücht, dass Satoshi zurück sein könnte, was darauf hindeutet, weshalb man die meisten digitalen Assets nicht unbedingt besitzen muss. Für ihn zeigt sich das bei ETH vor allem auch darin, da ETH sehr oft mit Bitcoin mitläuft.

Was denkst Du über Ethereum? Eine gute oder schlechte Investition? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

©Bild via Pixabay, Lizenz

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