Erste deutsche Bank verlangt Negativzinsen auf alle Konten, Riesenchance für Bitcoin (BTC)!

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Die erste deutsche Bank verlangt nun von allen Neukunden Negativzinsen, egal wie niedrig deren Kontostand ist. Dieses Versagen des Bankensystems ist eine perfekte Gelegenheit für Bitcoin (BTC), als verlässlicher Wertspeicher einzuspringen.

Die Volksbank Raiffeisenbank im bayrischen Fürstenfeldbruck verlangt von allen Kunden, die seit dem ersten Oktober ein Tagesgeldkonto eingerichtet haben, einen Negativzins von 0,5 Prozent. Die Kunden müssen also der Bank Zinsen zahlen und nicht wie früher üblich andersherum.

Damit gibt die Bank den Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB), welcher ebenfalls bei Minus 0,5 Prozent liegt, an ihre Kunden weiter. Dies machen zwar auch schon viele andere deutsche Geldinstitute, doch das besonders Tückische am Vorgehen der bayrischen Bank ist, dass es erstmals keinerlei Freibeträge gibt. Die Strafzinsen werden also schon bei einem Kontostand von nur einem Euro fällig.

Profitiert Bitcoin (BTC) von Minuszins-Kettenreaktion?

Laut Süddeutsche Zeitung erklärte Robert Fedinger, Vorstand der besagten Volksbank, dass man zu dem Schritt gezwungen war, “weil in jüngster Zeit vermehrt Kunden anderer Banken zu uns kommen, die dort ihren Freibetrag ausgeschöpft haben”. Man kann sich leicht vorstellen, wie das Senken der Freibeträge bei mehr und mehr Banken zu einer Kettenreaktion führen wird, an deren Ende absolut jeder Negativzinsen zahlen muss.

Bei diesen düsteren Zukunftsaussichten werden alternative Wertspeicher natürlich immer attraktiver. Da wäre das Bargeld, doch es ist fraglich, wie lange es noch Schutz bieten kann. Der IWF arbeitet schon an Plänen, wie die schützende Wirkung des Hartgelds gegenüber Negativzinsen neutralisiert werden könnte. Auch hat der Staat natürlich die Macht, Scheine und Münzen nach eigenem Gutdünken aus dem Verkehr zu ziehen.

Nicht so bei Bitcoin (BTC)! Die Kryptowährung ist dezentral und keiner Regierung Untertan. Wie der Experte Andreas Antonopoulos kürzlich betonte, ist Bitcoin im Kern eine Idee und Ideen kann man nicht regulieren. BTC auf einer eigenen Wallet zu lagern, wird den Besitzer außerdem niemals Negativzinsen kosten. Somit steht Bitcoin allzeit bereit, als Retter vor der Entwertung unserer Spareinlagen einzuspringen!

Wirst Du den Großteil Deines Geldes in Bitcoin umwandeln, wenn Deine Bank Negativzinsen einführt? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz

6 Kommentare

  1. Ich bin doch nicht verrückt! So unabhängig wie man es sich wünschen würde sind BTC auch wieder nicht. Von der fehlenden Kursstabilität ganz zu schweigen. So schön die Geschichte auch wäre, realistisch sind BTC zumindest derzeit keine Alternative zu Bargeld.

  2. Bitcoin ist leider keine Alternative zu einem Girokonto…..
    Selbst wenn der Strafzins 10% sein sollte…..
    Der Grund dafür ist, dass Bitcoins einfach zu Volatil sind…und man nicht weiß ob morgen oder übermorgen noch genügend Geld auf Deinem Konto ist um z. Bsp. Deine Rechnungen zu bezahlen.

  3. Artikel fehlerhaft. Der Negativzins ist nur ab einer Einlage über 100000 Euro an zu wenden. Und auch nur in dieser einen Lokalbank. Sehr schlechter Artikel, nach dem Motto Hauptsache schnell was schreiben und es als Kaufgrund von Btc’ anpreisen. Coin Kurier zeigt auf welchem Niveau sie recherchieren und wie groß ihr Verständnis innerhalb Kryptowährungen ist: Aufjedenfall nicht größer als wie jeder Beliebige, der 10 Minuten googelt.

  4. Der Titel “Deutsche Bank verlangt Negativzinsen auf alle Konten […]” ist ja mal sehr irreführend… Denn unter “Deutsche Bank” verstehe ich ganz klar die Deutsche Bank (AG) und nicht irgendeine kleine, regionale Bank aus Deutschland…

  5. Die Überschrift ist ziemlich ungeschickt gewählt.. Im Artikel ist von der Volksbank Raiffeisenbank die Rede, hingegen kann man die Überschrift als Deutsche Bank verstehen. Besser wäre, auch in der Überschrift “Erste deutsche Bank” zu schreiben. So ist das komplett missverständlich.

  6. Hallo, verehrte Leser
    Für Wirtschaftsnix – Versteher wie zB. mich, fehlt es bei der gesamten Bitcoin Sache an Information in einer Sprache, die für Frau im Spiegel und Bildzeitungsleser das Thema in leicht verständlicher Sprache aufbereitet und das meist fehlende Hintergrundwissen vorkaut bevor es dann auch für wirklich jeden klar wird, was Bitcoins sind, wie man mit ihnen Alltagsgeschäfte tätigt und wie man vorteilhaft damit umgeht. Nur dann gebe ich dieser modernen Währung eine gute Prognose. Die ganz normale Hausfrau muss not virtuellem Geld umgehen können. Bislang ist es noch ein weiter Weg bis Bitcoins gesellschaftsfähig sind. Allerdings glaube ich, wenn die dumpfen Ängste vor drohender Verarmung eines gewohnheitsbedingt sich reich und abgesichert wähnendes Volk, wie wir es seit mehr als 60 Jahren sind zunehmen, dann wird der Bitcoin den Euro bei vielen meiner Mitdeutschen ablösen und es werden weitere Zahlungsmittel hinzukommen. So schlingern wir dann letztendlich wieder einer neuen Währungsvielfalt entgegen, die stark an die Zeit von Lira, Peseta, DM und Francs erinnern. Denn eines glaube ich gewiss, so richtig klappt es nunmal nicht mit der Einheitswährung in einem Vielsprachenkontinent mit genauso wenig einheitlicher Geschichte, Denkweise und Kultur. Denn dass es die Kryptowährung überhaupt bis hierher schaffen konnte, liegt nicht nur an minuszins, Griechenland/Italien Krise, EZB und Brexit sondern auch daran, dass wir nicht gemacht sind auf Dauer in diesem Einheitsbrei wie Globalisierung ect unser kleines Menschen Glück zu finden.

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