Dezentralisierte Exchange gehackt, Bitcoin (BTC) und Monero (XMR) gestohlen!

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Die dezentralisierte Exchange Bisq ist am Dienstag gehackt worden. Es wurden Bitcoin (BTC) und Monero (XMR) im Wert von rund 250.000 US-Dollar entwendet.

Bisq, eine dezentralisierte Exchange (DEX), ist Opfer eines Hacks geworden. Das Team der Kryptobörse erklärte heute, dass drei Bitcoin (BTC) und 4.000 Monero (XMR) entwendet worden seien. Insgesamt sind diese Coins ungefähr 250.000 US-Dollar wert. Vom Hack betroffen seien sieben Nutzer der DEX.

Hack durch Schwachstelle im Protokoll

Kryptobörsen lassen sich grob in zwei Kategorien unterteilen: zentralisierte Exchanges wie Binance oder Bitfinex bei denen die Betreiber in der Regel die Private Keys zu den Coins der Nutzer halten und dezentralisierte Exchanges, bei denen die Trader ihre Private Keys selbst kontrollieren.

Bisq ist eine DEX, bei der Nutzer sogar völlig anonym traden können, was in Zeiten immer strengerer “Anti-Geldwäsche”-Auflagen seltener geworden ist. Der Hack betraf das Trade-Protokoll der Kryptobörse, welches zuletzt im Oktober 2019 ein Update erhalten hatte.

Der Angreifer sorgte dafür, dass seine Wallet für die sogenannte “Donation Address” gehalten wurde, auf der normalerweise die Coins landen, wenn ein Trade sein Zeitlimit überschreiten sollte. Bisq stellte klar:

“Im Klartext: Dieser Exploit war das Ergebnis eines Fehlers in der Art und Weise, wie Trades mit Bisq abgewickelt werden, nicht in der Art und Weise, wie die Gelder gelagert werden (d.h. es gibt keinen Honeypot, da Bisq P2P ist).”

Inzwischen sei ein Update des Protokolls durchgeführt worden, dass den Schwachpunkt beseitigt habe. Die Opfer des Hacks sollen entschädigt werden.

Bist Du ein DEX-Nutzer oder hältst Du Dich an klassische zentralisierte Exchanges? Schreib es uns In die Kommentarspalte!

© Bild via Richard Patterson, Flickr.comLizenzComparitech

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