Die Wall Street beginnt im großen Stil Bitcoin (BTC) zu kaufen!

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Da 40% der zirkulierenden Bitcoins seit über 2 Jahren nicht bewegt wurden, beginnen nun auch Broker von der Wall Street BTC im großen Maß zu kaufen und zu halten. Wir berichten Euch über aktuelle Insights zum Thema: institutionelle Nachfrage von Bitcoin!

Die vereinte Kaufkraft der beiden Unternehmen Grayscale and MicroStrategy, führen zu einem Anstieg der institutionellen Nachfrage nach neuen Coins, wobei „Verkaufen“ nicht Teil ihrer Strategie ist, wie On-Chain-Daten klar zeigen.

Die institutionelle Nachfrage von Bitcoin übersteigt bei weitem das Angebot

Daten aus verschiedenen On-Chain-Quellen zeigen, dass über 40% des Bitcoin-Vorrats seit zwei Jahren nicht mehr ihre Brieftasche verlassen hat. Gleichzeitig kaufen institutionelle Quellen riesige Mengen an BTC auf, was zunehmend nach Vorbereitungen für eine langfristige Anlagestrategie aussieht.

In den letzten Wochen haben Miner weniger neue Coins herstellen können, als die Nachfrage dieser beiden institutionellen Akteure vereint ergab. Da die Veröffentlichung von „neuem“ BTC pro Block feststeht – und bei der Halbierung im Mai um 50% zurückging – waren Preiserhöhungen somit so gut wie garantiert.

Laut Analyst Kevin Rooke hat die Investment-Firma Grayscale in den letzten zwei Wochen 14.422 BTC zu ihrem Treuhandvermögen $GBTC hinzugefügt. – Das Unternehmen Microstrategy hat im selben Zeitraum sogar 21.454 BTC gekauft. – Im Vergleich dazu haben Bitcoin-Miner aber lediglich 12.594 BTC gemined.

MicroStrategy machte Schlagzeilen, als sie die führende Kryptowährung zu ihrem neuen Treasury-Reserve-Asset machte. Das 21.454 BTC-Buy-In kostete sie schlappe 250 Millionen US-Dollar.

Grayscale sind nach einem vorübergehenden Rückzug aus der Bitcoinwelt, wieder zu BTC-Investitionen zurückgekehrt. Das Unternehmen besaß auch vor ihrem jüngsten Kauf bereits eine große Anzahl von BTC. Cointelegraph berichtete, dass Grayscale auf dem Weg ist, bis 2021 3,4% des Gesamtangebots zu halten. Ihr AUM (Asset Under Management) hat dank der jüngsten Investition nun 5 Mrd. USD überschritten.

Weitere Zahlen bestätigen die Idee, dass BTC/USD zwar den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht hat, die Anleger jedoch nicht in der Stimmung sind, zu verkaufen. Stattdessen scheint bereits eine langfristige Anlagestrategie im Spiel zu sein, bei der fast die Hälfte des verfügbaren Angebots mindestens zwei Jahre lang gehalten wird.

Das letzte Mal, dass sich so viel Kaptial aufgebaut und in Bitcoin vereint hat, war Januar 2016, kommentierte Charles Edwards vom Digital Asset Manager Capriole. „Trotz der jüngsten Preiserhöhungen will niemand Gewinne mitnehmen. Die Nachfrage steigt und das Angebot nimmt ab. “

Ab diesem Zeitpunkt im Januar 2016 vergingen fast zwei Jahre, bis Bitcoin sein aktuelles Allzeithoch von 20.000 US-Dollar erreichte. Wie Cointelegraph berichtete, kamen Vergleiche mit 2016 ebenfalls vom Statistiker Willy Woo in dieser Woche auf, wobei Woo argumentierte, dass Bitcoin sich jetzt in einer „frühen Hauptbullenphase“ befinde, ähnlich wie im vierten Quartal 2016.

Tyler Winklevoss nutzte die Worte von Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, und forderte seine Twitter-Follower auf, sich mit Bitcoin gegen die Fiat-Inflation abzusichern.

„Die große Geldinflation ist nahe. Bewaffne Dich mit Bitcoin“, so schrieb er am vergangenen Mittwoch.

 

 

Bild@Flickr / Lizenz

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