Diese Karte offenbart Chinas Macht über Bitcoin (BTC)!

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Eine neue interaktive Karte der University of Cambridge zeigt, wie stark China den globalen Markt für Bitcoin (BTC)-Mining immer noch dominiert. Die USA konnten kürzlich Russland übertreffen, doch China scheint uneinholbar:

Es ist seit langem bekannt, dass China in Bezug auf Bitcoin (BTC)-Mining der globale Spitzenreiter ist. Nun wird dieser Sachverhalt durch eine interaktive Karte der angesehenen University of Cambridge auf neue Weise deutlich gemacht:

Interaktive Karte des weltweiten Bitcoin (BTC)-Minings

Auf der Bitcoin Mining Map des “Cambridge Centre for Alternative Finance” kann erkennen, welcher Anteil der BTC-Hashrate in welchem Land der Erde erzeugt wird. Dabei liegen Daten für alle Monate ab dem September 2019 vor. Im vergangenen Monat kontrollierte China demnach ganze 65 Prozent Hashrate, doch im letzten September lag der Wert mit 75 Prozent noch deutlich höher.

Auf einer zweiten Karte kann man sogar genau ablesen, welche chinesische Provinz wie viel zum globalen Mining beiträgt. Aktuell ist Xinjiang, Chinas nordwestliche “autonome Region” der absolute Spitzenreiter. Dort wurden im April 35 Prozent der weltweiten Hashrate erzeugt.

USA aufstrebende Bitcoin (BTC)-Mining-Macht

Während Chinas Anteil am Bitcoin-Mining in den letzten Monaten gesunken ist, befinden sich die USA im Aufwind. Im April lag ihr Anteil bei 7,24 Prozent, während es sieben Monate zuvor nur rund vier Prozent gewesen waren. In diesem Zeitraum haben die Vereinigten Staaten auch Russland überholt, das laut neusten Zahlen bei 6,9 Prozent der weltweiten Hashrate steht.

Es folgen Kasachstan, Malysia, der Iran, Kanada und schließlich auf Platz acht Deutschland. Hierzulande wurden demnach im April 0,58 Prozent des globalen Minings durchgeführt. Immerhin ist Deutschland in Sachen Bitcoin-Nodes vorn dabei: Laut Bitnodes.io stehen bei uns 1.750 Knotenpunkte des Netzwerks, was 17,5 Prozent der weltweiten Gesamtzahl gleichkommt. Nur in den USA sind es mehr.

Minern droht riesiger Gewinneinbruch

In wenigen Tagen findet endlich das lang erwartete Halving statt, also die Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung. Dieses Ereignis wird von vielen Investoren herbeigesehnt, weil dadurch (zumindest laut dem Stock to Flow (S2F)-Modell) einer Preisexplosion der Weg bereitet wird.

Für Miner dagegen bedeutet das Halving erstmal einen schweren Schlag, ist die Blockbelohnung (abgesehen von Transaktionsgebühren) doch ihre einzige Einnahmequelle. Unprofitable Geräte werden voraussichtlich vom Netz genommen werden und die Hashrate wird sinken.

Bitcoin-Nutzer müssen sich entsprechend darauf einstellen, dass Blockzeiten und somit auch Transaktionen kurz nach dem Halving erst einmal länger brauchen werden. Die nächste Anpassung der Mining Difficulty dürfte dies allerdings beheben.

Glaubst Du, dass Chinas Dominanz in Sachen Mining weiter nachlassen oder wieder steigen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Johnathan NightingaleFlickr.comLizenz

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