DIESER Multi-Millionär droht The Guardian wegen Bitcoin-Scams zu verklagen

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Der australische Elektronik-Unternehmer Dick Smith droht The Guardian mit rechtlichen Schritten.

Der Multimillionär ist in Australien als Gründer von Dick Smith Electronics, Australian Geographic und Dick Smith Foods bekannt und hält außerdem eine Reihe von Luftfahrtrekorden.

Das Rechtsteam von Dick Smith droht The Guardian Australia mit einer Verleumdungsklage, nachdem sie von der betrügerischen Werbung erfahren haben, die den australischen Millionär mit einem Bitcoin- und Kryptosystem in Verbindung bringt.

Laut The Australian vom 8. Oktober verweisen die vom Guardian gehosteten Werbungen auf gefälschte Interviews mit einer Reihe von Prominenten, die darüber sprechen, wie sie unglaubliche Profite durch die Investition in das gefälschte Bitcoin-System erzielt haben, was das Rechtsteam von Smith als “produktiven Kryptogeldbetrug” bezeichnet.

Die Anzeigen selbst zeigen nicht direkt die Krypto-Währung, aber sie knüpfen an Geschichten mit schriftlichen Interviews mit Prominenten wie Smith an, die angeblich durch Investitionen in Krypto einen Mord begangen haben. Im Fall von Smith ging es in den Artikeln darum, wie man mit Hilfe von Krypto-Währung “leicht Geld verdienen” und “in ein paar Tagen reich werden” könne. Smith kämpft seit Monaten gegen die Anzeigen auf verschiedenen Plattformen.

Smiths Rechtsabteilung drängt nun darauf, dass die großen Medien ihre Werbealgorithmen aktualisieren, um zu verhindern, dass solche Anzeigen wieder auf der Website des Guardian Australia erscheinen. Sie haben erklärt, dass das Rechtsteam von Smith, sofern sie nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen eine zufriedenstellende Antwort erhalten, ein Verleumdungsverfahren vorantreiben wird. Der Rechtsvertreter von Smith, Mark O’Brien, sagte:

“Mr. Smith ist entschlossen, dafür zu sorgen, dass der Kryptowährungsbetrug umgehend ein dauerhaftes Ende findet. Wir erkennen zwar an, dass The Guardian Australia die betrügerischen Anzeigen nach der Benachrichtigung zurücknimmt, aber das hindert [seine] australischen Leser nicht daran, Opfer dieses fruchtbaren Kryptowährungsbetrugs zu werden.”

Viele Online-Anzeigen, die für gefälschte Bitcoin- und Kryptoplattformen werben, haben die Nutzer Millionen von Dollar gekostet, und die Hosting-Plattformen scheinen oft hilflos zu sein, sie zu stoppen. Die Verwendung gefälschter Werbevermerke verschiedener hochrangiger Persönlichkeiten ist in den letzten zwei Jahren endemisch geworden. Beispiele hierfür sind der niederländische Milliardär John de Mol, der Schöpfer von Big Brother, sowie der kolumbianische Präsident Ivan Duque und der Schauspieler Hugh Jackman.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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