Dieses deutsche Bank-Startup bietet Zinzen auf Bitcoin (BTC)!

0
1092

Das mit der solarisBank verbundene deutsche Krypto-Startup Bitwala bietet nun Zinsen auf Bitcoin (BTC)-Einlagen an, welche bei bis zu vier Prozent jährlich liegen sollen. Das steckt dahinter:

Bitwala ist ein deutsches Krypto-Startup, welches dank seiner Partnerschaft mit der solarisBank mit einer Banklizenz agieren kann. Diese Woche startete das Unternehmen ein potenziell revolutionäres Angebot:

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, kann man nun Bitcoin über Bitwala anlegen und dadurch einen jährlichen Ertrag von vier Prozent erwarten. Die Konditionen scheinen auf den ersten Blick sehr attraktiv zu sein:

  • Wöchentliche Auszahlung direkt auf dein Bitcoin Ertragskonto, jeden Montag
  • Jederzeit ein- und auszahlen
  • Schnelle Verfügbarkeit: Auszahlen und für Euro verkaufen binnen Minuten
  • Mindestbetrag von nur 10€
  • Keine Gebühren (bis auf die üblichen Netzwerkgebühren bei der Einzahlung)

Erträge schwanken wöchentlich

Man muss sich aber natürlich vor Augen führen, dass die besagten vier Prozent keineswegs garantiert sind. Die Ertragsrate ändert sich sogar jede Woche. Sie hängt davon ab, wie viele Kunden des Bitwala-Partnerunternehmens Celsius gerade einen Kredit in Form von Bitcoin nehmen.

Das Konzept hat Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Geschäftsmodell von Banken: Man legt ein Konto an und bekommt Zinsen, weil die Bank das eingezahlte Geld gegen höhere Zinsen weiterverleiht.

Ein Darlehen in Form von Bitcoin ist natürlich wegen der hohen Volatilität der Kryptowährung riskant. Wenn der Kreditnehmer Pech hat, leiht er sich beispielsweise einen BTC im Wert von 5.000 US-Dollar und muss dann am Ende einen Coin zurückzahlen, der bereits 15.000 USD wert ist. Doch das scheint die Celsius-Kunden nicht abzuschrecken. Sie haben laut der Bitwala-Pressemitteilung bereits Kredite im Wert von mehr als 6,2 Milliarden USD genommen.

Bitcoin (BTC)-Verleih Alternative zu Staking

Bitcoin wird oft als “digitales Gold” bezeichnet. Die Kryptowährung und das Edelmetall sind beide dezentrale Wertspeicher, werden (vor allem unter Libertären) als Alternativen zum Fiatgeldsystem angesehen und müssen aufwendig “geschürft” werden.

Eine weitere Gemeinsamkeit liegt darin, dass beide Vermögenswerte an und für sich genommen kein passives Einkommen generieren. Sie zahlen nicht etwa eine Dividende wie Aktien, sondern man muss sie schlicht kaufen und dann teurer wieder verkaufen, um einen Gewinn zu machen.

Angebote wie das von Bitwala sind umso wichtiger, da andere Kryptowährungen sehr wohl ein eingebautes passives Einkommen bieten. Die Rede ist von Proof of Stake-Coins wie EOS und Tezos (XTZ). Mehr und mehr Exchanges werben inzwischen mit leichten Gewinnen durch Staking.

Würde ein Angebot wie das von Bitwala für Dich infrage kommen oder bewahrst Du Deine BTC aus Prinzip nur in der eigenen Wallet auf? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Jernej Furman, Flickr.comLizenz 

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here