Elon Musk wird zum „CEO von Dogecoin“ gewählt, ist den Job aber schon wieder los

0
1709

Die Dogecoin (DOGE)-Twitterpräsenz veranstaltete am ersten April eine scherzhafte Wahl zum „CEO von Dogecoin“. Sieger war der Unternehmer Elon Musk. Dieser nahm die Wahl an, bezeichnet sich inzwischen aber als „ehemaliger CEO von Dogecoin“.

Das Twitter-Konto der Kryptowährung Dogecoin (DOGE) erklärte am Montag, die Kryptowährung benötige einen CEO und führte daraufhin eine Abstimmung durch. Die Gemeinde rund um den Spaß-Coin durfte sich ihren Chef selbst wählen. Elon Musk, CEO des Elektroautoherstellers Tesla, gewann die Wahl mit einer absoluten Mehrheit von 54 Prozent der Stimmen.

Eine Aktion, so scherzhaft wie Dogecoin selbst

Die Aktion war klar als Aprilscherz zu erkennen. Abgesehen davon, dass eine Kryptowährung kein Unternehmen ist und man daher höchstens CEO einer zugehörigen Stiftung oder Firma werden kann, war Dogecoin von Anfang an keine wirklich ernstgemeinte Kryptowährung:

Jackson Palmer, der Gründer des Coins, hatte 2013 offenbar aus Spaß das populäre Doge-Meme auf eine Münze gephotoshopt und das Bild bei Twitter geteilt. Das Bild ging viral. Und so wurde die Idee für eine Spaß-Währung geboren. Trotz dieser spielerischen Ursprünge zählt Dogecoin zu den beliebtesten Kryptowährungen und erreichte sogar kurzzeitig eine Marktkapitalisierung von zwei Milliarden US-Dollar.

Bei der Abstimmung zum CEO standen neben Musk Vitalik Buterin, der Erfinder von Ethereum (ETH), Charlie Lee, der Gründer von Litecoin (LTC) und Marshall Hayner, CEO der Zahlungs-App Metal zur Wahl. Letzterer erreichte mit 29 Prozent der 4.366 Stimmen einen guten zweiten Platz, während die anderen beiden keine zehn Prozent erhielten.

Musk inzwischen „ehemaliger CEO“, löschte offenbar Tweet

Der Wahlsieger drückte seine Unterstützung für die Kryptowährung aus, indem er ein Doge-Meme mit dem Kommentar „Dogecoin regiert“ verbreitete. Auch nannte er sich in seiner Profilbeschreibung „CEO von Dogecoin“.

Jedoch währte seine Amtszeit offenbar nur sehr kurz, denn inzwischen bezeichnet sich Musk als „ehemaliger CEO von Dogecoin“. Die Twitter-Präsenz der Kryptowährung hatte den Scherz noch weiter getrieben, indem sie Musk bat, eine Empfangsadresse für „die Zugangscodes“ anzugeben.

© Twitter: Elon Musk

Laut der Nachrichtenseite Inverse kam der Tesla-Chef dieser Aufforderung auch nach, löschte seine Antwort („Elonmusk@yahoo.com“) aber schon nach sieben Minuten wieder. Möglicherweise befürchtete der Unternehmer, den Spaß zu weit getrieben zu haben.

Vergangenes Jahr hatte Musk auf Twitter laut darüber nachgedacht, Tesla in ein Privatunternehmen umzuwandeln. Dafür hatte die US-Börsenaufsicht SEC ihn gezwungen, vom Posten des Vorsitzenden zurückzutreten und eine Strafe in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zu bezahlen.

Wahrscheinlich um seine Fans vor unüberlegten Investitionen zu warnen, schrieb Musk noch in einem weiteren Tweet: „[Der] Dogecoin-Wert kann variieren“. Dem fügte er einen Artikel der Satire-Webseite The Onion über die „Schwachstellen von verrücktem imaginären Internet-Geld“ bei.

Befürwortest Du Musks lockeren Umgangston auf Twitter oder sollten sich seriöse Geschäftsleute stärker zurückhalten? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild-Quelle: Internet

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here