Donald Trump ernennt Bitcoiner zum Stabschef, Abgeordneter fordert Mauercoin

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| © Forexhighs

US-Präsident Donald Trump hat den Krypto-Unterstützer Mick Mulvaney zum Stabschef des Weißen Hauses designiert. Zwei Tage zuvor hatte der Kongressabgeordnete Warren Davidson eine Blockchain-Lösung für die geplante Grenzmauer zu Mexiko vorgeschlagen.

In Zukunft wird der Bitcoin-Unterstützer Mick Mulvaney das Amt des Stabschefs des Weißen Hauses bekleiden. Dadurch hat er großen Einfluss auf das übrige Personal und den Terminkalender von Präsident Donald Trump. Dieser hatte am Freitag bekannt gegeben, dass Mulvaney den aktuellen Stabschef John Kelly zum Ende des Jahres ersetzen werde.

Mulvaney, der bislang das Amt für Verwaltung und Budget (OMB) leitete, hatte im Jahr 2016 den Congressional Blockchain Caucus mitgegründet. Dabei handelt es sich um eine parteiübergreifende Interessengruppe von Abgeordneten, die sich der Förderung der Blockchain verschrieben hat und dabei einen marktliberalen Ansatz verfolgt.

Im Dezember 2016 lobte Mulvaney Bitcoin (BTC) auf einer Veranstaltung der antikommunistischen John Birch Society (JBS), wie das Magazin Mother Jones berichtete. Dort habe er Bitcoin als eine Währung gepriesen, „die keine Regierung manipulieren kann“. Die JBS spricht sich für die Abschaffung der US-Zentralbank Federal Reserve aus.

Mauer- und Populistencoin

Am Mittwoch hatte der republikanische Kongressabgeordnete Warren Davidson in einem Interview mit dem Radionetzwerk NPR eine neue Finanzierungsmöglichkeit für die geplante Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko vorgeschlagen: Amerikaner (oder wer auch immer) könnten das Vorhaben mit vielen kleinen Spenden umsetzen. „Man könnte es sogar [über die] Blockchain machen und man könnte Wall Coins haben.“, so Davidson. Bislang wurde Donald Trumps wohl markantestes Wahlversprechen noch nicht umgesetzt und mit dem Verlust der Mehrheit für die Republikaner in einer Kammer des Kongresses dürfte dies noch schwieriger werden.

Davidson vertritt im Repräsentantenhaus einen der 16 Wahlbezirke von Ohio. Dieser Bundesstaat hatte als bislang erster im November Bitcoin als Zahlungsmittel für Steuern eingeführt. Im September hatte Davidson Finanz- und Blockchain-Unternehmen zu einem Runden Tisch eingeladen, um mit ihnen künftige Krypto-Regulierungen zu besprechen.

Bereits im Juli hatte Steve Bannon, ehemaliger Chefstratege des Weißen Hauses unter Trump, verkündet, er arbeite an mehreren Tokens zur Unterstützung populistischer Bewegungen weltweit. Allerdings wolle er sich bei der Entwicklung Zeit lassen. Zu viele Investoren hätten bereits durch schlecht durchdachte Coins Geld verloren.

Glaubst Du, dass Kryptowährungen speziell für politische Bewegungen eine erfolgsversprechende Idee sein könnten? Wird Mulvaney Präsident Trump wohl für Kryptowährungen begeistern? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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