EIL: USA drucken gerade komplette Bitcoin (BTC)-Marktkapitalisierung!

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Die US-Zentralbank Federal Reserve hat allein am Dienstag 168 Milliarden US-Dollar in die Märkte gepumpt. Das ist mehr Geld als der Gesamtwert aller existierenden Bitcoins (BTC) zusammengenommen. Der Dow Jones fällt trotzdem weiter:

Die US-Zentralbank Federal Reserve (kurz: Fed), versucht mit allen Mitteln, eine durch den Coronavirus ausgelöste Wirtschaftskrise abzuwenden. So wurde beispielsweise vergangene Woche der Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf eine Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent abgesenkt.

US-Zentralbank druckt Bitcoin (BTC)-Marktkapitalisierung

Wie CNBC am Dienstag berichtete, hat die Fed an nur einem Tag 168 Milliarden US-Dollar an Banken verliehen. Das ist mehr als die gesamte Bitcoin (BTC)-Marktkapitalisierung von aktuell 144 Milliarden USD. Da Zentralbanken das Geld, welches sie verleihen, aus dem Nichts schaffen können (Fiatgeld eben), kommt dies dem Drucken von Banknoten gleich.

Doch auch das konnte den Absturz am Aktienmarkt nicht stoppen: Anfang Februar schien es noch ausgemachte Sache zu sein, dass der US-Aktienindex Dow Jones in Kürze erstmals 30.000 Punkte erreichen würde. Doch der Dow befindet sich auch heute wieder im Freien Fall und wird aktuell nur noch bei 24.000 Punkten gehandelt.

US-Präsident Donald Trump, der den Index häufig als eine Art Barometer für seinen eigenen Erfolg betrachtet, verlangte am Dienstag über Twitter, dass “unsere erbärmliche, sich langsam bewegende Federal Reserve” deutlich mehr zur Stimulation der Wirtschaft tun solle.

Ist Bitcoin (BTC) bereit für den Fiatgeld-Kollaps?

Für ambitionierte Bitcoin-Anhänger, die in der Kryptowährung nicht nur eine profitable Wertanlage, sondern die tatsächliche Währung der Zukunft sehen, könnten in solchen Zentralbankmaßnahmen die Vorzeichen einer möglichen Geld-Revolution erkennen.

Selbst wenn die Zentralbanken nicht so viel Geld drucken sollten, dass es zu einer Hyperinflation wie etwa in Venezuela kommt, könnte doch der sinkende Leitzins mehr und mehr Menschen weg von den Banken und hin zu Kryptowährungen drängen. Wer will schon sein Geld auf dem Konto behalten, wenn er am Ende sogar noch Negativzinsen draufzahlen muss, wie es bereits bei manchen deutschen Banken der Fall ist?

Jedoch warnt mit Andreas Antonopoulos ausgerechnet ein angesehener Bitcoin-Befürworter und -Experte vor den Folgen einer Wirtschaftskrise: Kryptowährungen seien noch nicht dafür bereit, Milliarden von Menschen eine Alternative zum bisherigen Finanzsystem zu bieten.

Auch würden Investitionen in den Tech-Sektor wahrscheinlich zurückgefahren werden, was der Krypto-Industrie als einem Teil dieses Sektors ebenfalls schaden werde. Darüber hinaus könnten Spekulanten sich nach anderen Anlagen umsehen, die als weniger riskant gelten würden. Man solle deswegen einen Zusammenbruch nicht herbeisehnen, so Antonopoulos.

Glaubst Du, dass in einer jetzt anbrechende Finanz- und Wirtschaftskrise Bitcoin von einem Zusammenbruch des Fiatgeldsystems profitieren wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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