EILMELDUNG: So unterstützt JP Morgan jetzt Bitcoin (BTC)!

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Die führende US-Bank JPMorgan Chase hat sich weiter für die Krypto-Szene geöffnet: Es wurde bekannt, dass sie seit Kurzem die amerikanischen Exchanges Coinbase und Gemini bedient:

JPMorgan Chase, die mit 2,74 Millionen US-Dollar an Assets größte Bank der USA, hat kürzlich zwei der führenden Exchanges aus den Vereinigten Staaten als Kunden akzeptiert. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtete, handelt es sich um Coinbase – gegründet 2012 von Brian Armstron und Fred Ehrsam – und Gemini – 2014 durch die Winklevoss-Bründer gestartet.

Dies sind die ersten Exchanges, welche von JP Morgan unterstützt werden. Laut WSJ hätten beide einen langen Prozess von Überprüfungen durchlaufen, seien im vorangegangenen Monat angenommen worden und würden aktuell bereits bedient werden. Zu den Dienstleistungen würden etwa Clearing House (ACH)-Transaktionen und Cash Management gehören.

JPMorgan Chase: 180 Grad Wende bezüglich Bitcoin (BTC)

Vor wenigen Jahren galten JPMorgan Chase und Jamie Dimon, der langjährige CEO des Finanz-Konzerns, noch als Krypto-Gegner, zumal der Bankenchef Bitcoin im Dezember 2017 als Betrugskonzept brandmarkte.

Doch das Unternehmen hat sich als lernfähig erwiesen und 2019 mit dem JMP Coin eine Art eigene Kryptowährung gestartet, auch wenn diese natürlich nicht so frei und allgemein nutzbar ist wie BTC. Der Coin ist eher mit Stablecoins wie Tether (USDT) zu vergleichen.

Im Februar dieses Jahres veröffentliche die Großbank einen Bericht mit dem Titel “Blockchain, digitale Währung und Kryptowährung: auf dem Weg in den Mainstream?”. Darin heißt es:

“2019 wird für den Aufstieg des digitalen Geldes in Erinnerung bleiben. Die Grundlagen für eine breitere Einführung der Blockchaintechnologie sind nun geschaffen, während gleichzeitig die Grundlage für die Entwicklung von digitaler Währung und schnellen Zahlungen geschaffen wird.”

In dem Bericht wurde Bitcoin sogar ein “intrinsischer Wert” zugesprochen, der sich aus den Mining-Kosten ableite. Damals lag allerdings laut JP Morgan der Marktwert über dem intrinsischen Wert. BTC wurde also als überbewertet eingestuft.

Banken-Unterstützung für Exchanges wichtig

Es mag auf den ersten Blick nicht so besonders erscheinen, dass Binance und Gemini nun Konten bei JPMorgan haben, doch Unterstützung von Banken ist ein wichtiger Aspekt, damit (insbesondere Fiat zu Krypto-) Exchanges funktionieren können.

In Indien beispielsweise wurde die örtliche Krypto-Industrie lange dadurch zurückgehalten, dass ihr die Banken auf Weisung der Reserve Bank of India (RBI) (der örtlichen Zentralbank) ihre Dienste verweigerten. Glücklicherweise ist es seit März mit dieser restriktiven Politik vorbei: Der indische Supreme Court fällte nämlich ein Urteil, dem zufolge die Anweisung der RBI nicht verfassungsgemäß gewesen sei.

Glaubst Du, dass JPMorgan Chase in Zukunft zu einer noch direkteren Unterstützung von Bitcoin (BTC) übergehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Ivan Radic, Flickr.comLizenz, editiert

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