EILMELDUNG: Südkorea legalisiert Bitcoin (BTC) mit Krypto-Gesetz!

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Das südkoreanische Parlament hat heute ein Gesetz verabschiedet, dass erstmalig einen rechtlichen Rahmen für Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen einführt. Diese Legalisierung hat sowohl gute als auch schlechte Seiten:

Heute war ein großer Tag für Kryptowährungen in Südkorea: Das Parlament des Landes beschloss ein Gesetz zu Finanztransaktionen, in dessen Rahmen auch Bitcoin (BTC) und CO. erstmals in dem ostasiatischen Land reguliert werden.

Südkoreanisches Krypto-Gesetz gut oder schlecht?

Das Gesetz wurde von vielen Seiten positiv aufgefasst und als eine “Legalisierung” von Kryptowährungen in Südkorea verstanden (nicht dass die Coins vorher in dem Land verboten gewesen wären). Simon Kim, CEO von Hashed, einer Firma die den Aufbau von Krypto-Startups unterstützt, äußerte sich beispielsweise gegenüber Cryptonews.com folgendermaßen:

“Bisher gab es in Südkorea eine große Unsicherheit bezüglich der Regulierungen für Kryptowährungen. Mit dem neuen Gesetz wurden Kryptowährungen jedoch von den Institutionen offiziell als eine Anlageklasse eingestuft, und die Betreiber virtueller Vermögenswerte können in Korea nach den geltenden Gesetzen arbeiten. Ich glaube, dass dies ein starkes, positives Signal für Südkorea ist, das sich als perfektes Testfeld für Blockchain- und Kryptowährungen in der globalen Szene erweist.”

Allerdings hat diese offizielle Anerkennung ihren Preis: Exchanges müssen nach dem Inkrafttreten des Gesetzes im März 2021 die bestätigten Klarnamen ihrer Kunden der Financial Intelligence Unit (FIU) melden. Mit Upbit, Coinwon, Bithumb und Korbit arbeiten bereits vier südkoreanische Kryptobörsen mit Klarnamen. Möglicherweise werden nun viele kleinere Konkurrenten aus dem Geschäft gedrängt.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Durch das Gesetz werden Kryptowährungen erstmals in dem Land offiziell besteuert werden. Kaum zu glauben, aber bislang war das nicht der Fall. Noch Ende des letzten Jahres stellte das südkoreanische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen diesen Sachverhalt noch einmal klar:

“Gewinne aus individuellen Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten stellen kein aufgelistetes Einkommen dar und sind nicht steuerpflichtig.”

Großer Durchbruch für Kryptowährungen in Indien

Erst am Mittwoch war auch in einem anderen asiatischen Land eine wichtige Entscheidung zu Kryptowährungen gefallen, und zwar eine völlig positive: Der Oberste Gerichtshof von Indien erklärte eine Anweisung der Reserve Bank of India (RBI) vom 2018 für nicht verfassungsgemäß.

Die Zentralbank hatte damals allen indischen Banken befohlen, Kunden, die mit Kryptowährungen in Verbindung standen, nicht mehr zu bedienen. Dadurch wurde das Betreiben von Exchanges quasi unmöglich gemacht. Aber auch Privatpersonen mussten ihren Geldhäusern versprechen, nichts mit Digitalwährungen zu tun zu haben. Ansonsten konnten ihre Konten gekündigt werden.

Ist die Regulierung von Kryptowährungen in Deinen Augen eine gute Sache oder sollten Bitcoin und Co. besser völlig außerhalb staatlicher Einflussnahme operieren? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Nicolas Raymond, Flickr.comLizenzfreestock.ca, editiert

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