Elon Musk offenbart seinen Kryptobesitz, schlägt Satoshi Nakamoto scherzhaft für Nobelpreis vor

0
1895
⏱ Lesezeit: 2 Minuten

Tesla-Chef Elon Musk twitterte heute über sein bescheidenes Krypto-Portfolio. Außerdem nominierte er den Erfinder des Bitcoins scherzhaft für den „Nobelpreis für Belohnungsaufschub“.

Elon Musk, CEO des Elektroautoherstellers Tesla und des Raumfahrtkonzerns SpaceX, hat den Bärenmarkt offenbar nicht genutzt, um Kryptowährungen preiswert einzukaufen. Wie er heute auf Twitter erklärte, besitzt er weiterhin nur 0,25 Bitcoin (BTC), die ihm ein Freund vor Jahren geschenkt habe. Dies hatte Musk bereits vor fast auf den Tag genau einem Jahr angegeben.

Ein Twitter Nutzer meinte daraufhin, Musk verschweige die Bitcoins auf seinen „Satoshi-BTC-Adressen“. Seit einiger Zeit macht die mehr oder weniger scherzhaft gemeinte Theorie die Runde, der Tesla-Chef sei in Wahrheit der bislang anonyme Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto. Musk antwortete daraufhin: „Wer immer die frühen BTC besitzt, hat den Nobelpreis für Belohnungsaufschub verdient“.

Er spielt scheinbar darauf an, dass es einer Menge Zurückhaltung bedarf, immer wertvoller werdende Coins über Jahre zu halten ohne sie auch nur anzurühren.

Anzeige

2009, in den ersten Tagen des Bitcoin-Netzwerks, war Satoshi der einzige Miner. Damals gab es für das Schürfen eines Blocks auch noch eine Belohnung von satten 50 BTC. Nach zwei Halvings sind es mittlerweile nur noch 12,5 BTC.

In einer Analyse aus dem Jahr 2013 hatte Krypto-Sicherheitsberater Sergio Lerner Satoshis Bitcoin-Vermögen auf rund eine Million BTC geschätzt. Vergangenes Jahr kam Bitmex Research zu dem Ergebnis, dass 600.000 – 700.000 BTC realistischer seien.

So oder so wäre Satoshi in Euro oder Dollar gerechnet ein Milliardär. Er scheint also wirklich ein außerordentlich geduldiger Mensch zu sein, da er die Coins bislang nicht bewegt hat. Die naheliegendste Erklärung wäre natürlich, dass er den Zugang verloren oder bewusst seine Private Keys zerstört hat.

Musk-Nachahmer treiben weiterhin auf Twitter ihr Unwesen

Direkt unter der Antwort des echten Elon Musk kommentierte ein Betrüger, der dessen Namen und Profilbild nachgeahmt hatte. Dieser „gestand“, in der Tat Satoshi zu sein und verlinkte auf eine angebliche Tesla-Aktion:

Dabei sollen ihm Teilnehmer Bitcoin oder Ether (ETH) schicken und dann vorgeblich das Zehnfache zurückerhalten. Wer vier BTC oder 60 ETH sende, erhalte sogar einen Tesla Modell 3. Bislang ist laut Etherscan eine Person darauf hereingefallen und hat 0,5 ETH (64 Euro) an den Betrüger gesendet.

Musk ist sich des Problems der Nachahmer schon seit Monaten bewusst. Im September beriet er sich darüber mit Dogecoin (DOGE)-Gründer Jackson Palmer. Letzterer wollte dem SpaceX-Chef ein Programm zeigen, dass die Betrüger ganz automatisch löschen sollte. Wie man sieht, scheint es allerdings nicht den gewünschten Erfolg gebracht zu haben.

Glaubst Du, dass Elon Musk eines Tages ins Krypto-Geschäft einsteigen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via OnInnovation, Flickr.com, Lizenz

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here