Elon Musk, Dogecoin und 20% Preissturz!

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Elon Musk ist nicht nur der zweitreichste Mensch der Welt, sondern spätestens seit heute auch einer der berüchtigtsten Twitter-Trolls!

Angesichts der Tatsache, dass Musk’s Unternehmen – TESLA – kürzlich einen Bitcoin-Kauf in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar tätigte, ist für viele im Markt sein starker Fokus auf Dogecoin nur sehr schwer nachvollziehbar. Nach seinem letzten Dogecoin-Tweet, in dem er die Zentralisierung des Tokens kritisierte, erlitt DOGE einen Preisrückgang von über 20%.

„Wenn große Dogecoin-Inhaber die meisten ihrer Coins verkaufen, wird dies meine volle Unterstützung erhalten. Zu viel Konzentration ist das einzige wirkliche Problem, IMO (=meiner Meinung nach].“

Dieser Preisverfall fiel mit einem marktweiten Einbruch aller Kryptowährungen zusammen: Bitcoin (BTC) fiel um 5%, während Ethereum (ETH) sogar um 8% fiel. Allerdings stach hier Doge noch mal deutlich heraus und erzielte auf einigen Börsen gar einen Rückgang von bis zu 25%.

Obwohl Musk eine Vorliebe dafür hat, positiv über den von Shiba Inu (= japanischer Jagdhund) inspirierten Coin zu sprechen, war diese Tweet-Aussage ausgesprochen kritisch. DOGE hat in den letzten Wochen massive Sprünge nach oben erlebt, nachdem Tweets von Musk die Kryptowährung und deren Ereignisse stets positiv beworben hatten, was sogar einige Reddit-basierte Spekulanten dazu veranlasste, von Aktien zu DOGE zu wechseln.

Dieser massive Zustrom, veranlasste auch Changpeng Zhao, CEO von Binance, seine Meinung kund zu tun. Er beschloss bereits Anfang Februar, den Höhenflug von DOGE direkt anzusprechen und einige potenzielle Risiken hervorzuheben, mit denen die DOGE-Community konfrontiert sein könnte:

„Pros: Cool, witzig, PR-Manager namens Elon Musk. Dezentralisiert in dem Sinne, dass es kein Core-Team gibt. Es wurde aufgegeben.

Risiken: Eine Adresse hält 27% aller DOGE. Top 20 Adressen halten mehr als 50%+ aller DOGE. Auf eine Art zentralisiert. Aufgegeben.“

Mit einer einzigen Adresse, die mehr als 25% des gesamten Angebots hält, und den nächsten 19 größten Adressen, die weitere 25 oder mehr Prozent des Coins enthalten, ist DOGE möglicherweise nicht so dezentralisiert, wie Inhaber und Spekulanten es sich erhoffen.

Elon Musk: Beobachten was er tut und nicht was er sagt!

Interessanterweise twittert Musk viel über DOGE, scheint aber die Meme-Währung nicht wirklich im Visier zu haben. Auch in einem vergangenen Artikel der letzten Woche berichteten wir bereits über konträre Aussagen von Musk zum Thema DOGE.

– Ob er nur Spaß hat, trollt oder seine echten Bedenken twittert, Musk hat deutlich gezeigt, welche Kryptowährung er bevorzugt, indem er das Geld seines Unternehmens in Bitcoin anlegt. Telsa hat nun eine massive BTC-Einlage, besitzt jedoch keinen einzigen DOGE.

Fazit: Obwohl der Tech-Milliardär und -Genie das Projekt DOGE häufig erwähnen, müssen Investoren und Spekulanten wohl besser auf Musks Handlungen achten, anstatt seinen Worten zu folgen. Während Musk beobachtete, wie FOMO-Einzelhändler in DOGE pumpten, sammelte er lieber Bitcoin ein.

 

Bild@Flickr / Lizenz

 

 

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