Elon Musk schließt sich Jack Dorseys Sorgen über die Inflation an

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Jack Dorsey, Gründer von Twitter und Square, ist der Meinung, dass der plötzliche Anstieg der Lebensmittel- und Benzinpreise für die Verbraucher nur der Anfang sein könnte.

Die Gründerin und Geschäftsführerin von Ark Invest hat auf Twitter ihre konträre Theorie zur Deflation dargelegt, nachdem Dorsey am Freitagabend getwittert hatte: “Die Hyperinflation wird alles verändern. It’s happening.” Wood schätzt, dass ihre Hypothese irgendwann nach den Feiertagen zum Tragen kommen wird.

Der besonders pessimistische Tweet von Dorsey folgt auf das Zugeständnis des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, vom Freitag, dass die steigende Inflation “bis weit ins nächste Jahr” reichen könnte. Die Fed wird sich wahrscheinlich von den Maßnahmen zurückziehen, die sie in den letzten 18 Monaten ergriffen hat, um die Wirtschaft durch die Pandemie zu unterstützen, die viele jetzt als Grund für den Preisanstieg nennen. In einem Folge-Tweet wies Dorsey darauf hin, dass eine Inflationsrate von 16 % in den USA und weltweit möglich sei.

Tesla-CEO Elon Musk hat die anhaltende Inflationsdebatte mit einer aktuellen Stellungnahme angeheizt. Er verzichtete zwar auf langfristige Vorhersagen, schreibt aber, dass kurzfristig ein “starker Inflationsdruck” bestehe. Damit reagierte er auf den Tweet von Cathie Wood über die abnehmende Umlaufgeschwindigkeit des Geldes in den Vereinigten Staaten.

Der Wirtschaftswissenschaftler Steve Hanke, der als überzeugter Skeptiker von Kryptowährungen bekannt ist, kritisierte Dorsey für seine “unverantwortlichen” Kommentare. Er verwies auf die Tatsache, dass kein Land der Welt, einschließlich Venezuela, derzeit eine Hyperinflation erlebt. Der Milliardär antwortete mit diesem Emoji:

Von Hyperinflation spricht man, wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen über einen längeren Zeitraum hinweg unkontrolliert steigen. Die technische Definition des Begriffs legt jedoch eine hohe Schwelle fest, die Preissteigerungen zwischen 50 % pro Monat und 1.000 % pro Jahr umfasst. Es tritt in der Regel nur unter ganz bestimmten Umständen auf, z. B. nach einem Krieg oder wenn eine Währung zerbricht.

Einem kürzlich bei der Securities and Exchange Commission eingereichten Bericht zufolge wird Tesla bald wieder digitale Vermögenswerte wie Bitcoin als Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge akzeptieren. Das Unternehmen schrieb in seinem 10-Q Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde:

“Wir werden möglicherweise in Zukunft die Transaktionspraxis mit digitalen Assets für unsere Produkte und Dienstleistungen wieder aufnehmen. Wir glauben an das langfristige Potenzial digitaler Assets sowohl als Investition als auch als liquide Alternative zu Bargeld.”

Nachdem Bitcoin in der vergangenen Woche sein Allzeithoch von 67.000 USD erreicht hatte, verlor er innerhalb weniger Tage mehr als 7.000 USD und fiel mehrmals unter 60.000 USD. Am 25. Oktober stieg Bitcoin wieder an, erzeugte eine kleine bullische Kerze und erreichte dabei einen Höchststand von 63.710 USD. Der Anstieg reichte jedoch nicht aus, um die technischen Indikatoren in den Aufwärtstrend zu bringen.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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