EOS Resource Exchange (REX) macht großen Schritt nach vorne

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Kürzlich wurde die erste stabile Version der Resource Exchange (REX) für EOS veröffentlicht. Die REX erlaubt das gewinnbringende Verleihen von Coins und damit von Prozessor- und Netzwerkkapazitäten.

Halter der Kryptowährung EOS dürften in Kürze eine neue Möglichkeit erhalten, sich mit Hilfe ihrer Coins ein passives Einkommen zu verdienen. Wie der offizielle EOSIO-Medium-Blog am Freitag berichtete, ist nun eine stabile Version der Resource Exchange (REX) verfügbar.

Die EOS-Coins repräsentieren Rechenleistung und Bandbreite auf der EOSIO-Smart Contract-Plattform. Sollte ein Halter der Kryptowährung sich jedoch an keiner dezentralen Applikation (dApp) beteiligen, liegen seine Coins ungenutzt herum, während anderswo dApp-Entwickler mehr EOS brauchen, sie sich aber nicht leisten kann.

Elementus meldet verdächtige Transaktionen

Um dieses Problem zu lösen, hatte EOS-Entwickler Daniel Larimer im vergangenen August die REX vorgeschlagen. Dabei können Hodler ihre gerade nicht benötigten EOS fest anlegen (staken), wofür sie eine gleichwertige Menge an REX-Tokens erhalten. Diese kann man sich am besten als bloße Recheneinheit vorstellen, zumal Trading mit ihnen nicht möglich ist.

Nun haben andere Netzwerk-Teilnehmer die Möglichkeit, sich EOS aus dem Staking-Pool auszuleihen. Dafür müssen sie eine kleine Gebühr an den Pool entrichten. Auch andere System-Gebühren, etwa aus der Versteigerung von Adress-Namen, werden hier gesammelt. Dadurch steigt der Wert von REX im Verhältnis zu EOS, sodass der Verleiher einen Gewinn einstreicht, wenn er schließlich seine REX in EOS zurücktauscht.

Eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Ressource Exchange besteht darin, dass man sich an der Wahl der Block Producer beteiligen muss. 21 von diesen bilden den Konsens der EOS-Blockchain. Sie stehen ständig zur Abstimmung.

REX bereits auf Testnetzwerk verfügbar

Laut dem Block Producer EOS Authority werden nun abschließende Tests an der REX durchgeführt. Sollten danach mindestens 15 Block Producer zustimmen, wird der Ressourcen-Handelsplatz auf dem Hauptnetzwerk in Betrieb gehen. Etwa in zwei Wochen könne man laut EOS Authority mit Neuigkeiten rechnen.

In der Zwischenzeit besteht bereits die Möglichkeit, REX auf dem Jungle-Testnetz auszuprobieren. Zu diesem Zweck wurde die Webseite EOSREX.io gestartet. Tester müssen sich nur ein Jungle-Nutzerkonto mit der Browser-Erweiterung Scatter erstellen. Letztere ist etwa mit der Ethereum (ETH)-Schnittstelle MetaMask vergleichbar.

Wird die Resource Exchange EOS maßgeblich voranbringen können? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via mcdlttx, Flickr.com, Lizenz

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