Er erhielt GayCoin anstatt Bitcoin. Jetzt verklagt der Russe Apple

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Immer wieder liest man erstaunt von Gerichtsverfahren in den Vereinigten Staaten, in denen wegen scheinbaren Nichtigkeiten Millionensummen als Schadensersatz von Großunternehmen gefordert werden. Dieser Ruf scheint sich offenbar auch im fernen Russland verbreitet zu haben.

Es klingt abstrus: Ein Russe verklagt den US-amerikanischen Hard- und Softwareentwickler Apple, weil eine App ihm angeblich die Kryptowährung GayCoin zugeschickt habe, obwohl er sich eigentlich Bitcoin (BTC) bestellt habe. Der beigefügte Satz “Beurteile nicht, bevor Du es nicht versucht hast” hätte ihn dazu angestiftet homosexuell zu werden. Nun wisse der Geschädigte nicht, wie er seine schwule Neigung seinen Eltern erklären solle. Daher verklagt der Mann den iPhone-Hersteller auf eine Million Rubel (14.000 Euro) Schadensersatz.

Der Fall soll am 17. Oktober vor Gericht gehen.

Homosexualität ist in Russland seit 1993 nicht mehr kriminell. Weiterhin verboten ist lediglich die Verbreitung von homosexueller Propaganda an Minderjährige.

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2 Kommentare

  1. Das Gesetz gegen eine “Verbreitung der Homosexualität” wurde erst von Putin vor 5 Jahren eingeführt und bedeutet eine erneute Kriminalisierung.

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