Erste Bankenpleite der Corona-Krise! Große Chance für Bitcoin (BTC)?

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Mit der First State Bank ist die erste US-amerikanische Bank seit Beginn der Corona-Krise zusammengebrochen. Wird Bitcoin (BTC) von einer neuen Bankenkrise profitieren können?

Zum ersten Mal seit Beginn der Coronarise in den Vereinigten Staaten ist eine US-Bank gescheitert, namentlich die First State Bank mit Hauptsitz in Barboursville im Bundesstaat West Virginia. Das berichtete Yahoo Finance.

Eine berechtigte Kritik an den Coronavirus-Todeszahlen lautet, dass nicht jeder Patient, der MIT der Krankheit aus dem Leben scheidet, auch wirklich AN dem Virus stirbt, vor allem wenn viele sonstige Gesundheitsprobleme vorliegen.

Dasselbe Argument lässt sich auch auf die First State Bank übertragen: Wie die US-Behörde Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) erklärte, gab es gewissermaßen schwere Vorerkrankungen: “Die First State Bank hat seit langem Probleme mit der Qualität des Kapitals und der Aktiva und arbeitete seit 2015 mit finanziellen Schwierigkeiten.”

Bitcoin (BTC): Sei deine eigene Bank!

Anders als Banken kann Bitcoin (BTC) nicht pleitegehen. Die Kryptowährung ist schließlich kein Unternehmen, sondern ein dezentrales Netzwerk. Banken verleihen Geld auf Grundlage von fraktionalen Reserven, was bedeutetet, dass sie zusammenbrechen, wenn alle Menschen mit Einlagen diese auf einen Schlag abheben wollen.

Auf dem Bitcoin-Netzwerk hat man seine Coins dagegen völlig unter Kontrolle, sofern man die Private Keys für die eigene Wallet selbst hält. Zu jeder Tageszeit kann man seine BTC für eine Gebühr von meistens nur wenigen Cents um die ganze Welt schicken.

Ein beliebtes Motto unter eingefleischten Bitcoinern lautet: “Be Your Own Bank!” – Sei deine eigene Bank! Natürlich bringt das neben den Vorteilen aber auch große Verantwortung mit sich. Sind die Private Keys einmal verloren, kann man sich an niemanden für eine etwaige Wiederherstellung wenden.

Warum Bitcoin Banken nicht vernichten wird:

Aber die hohen Ansprüche an die individuellen Nutzer sind nicht der einzige Grund, warum die besagte Bankenpleite wohl nicht sofort eine Bitcoin-Revolution auslösen wird: Sollten bald auch wirklich große Banken wie etwa JPMorgan Chase Probleme bekommen, wird die US-Zentralbank Federal Reserve den “systemrelevanten” Konzern sicherlich mit Rettungsmaßnahmen (Bailouts) vor dem Bankrott bewahren.

Aber auch auf ganz grundlegender Ebenene ist es höchst unwahrscheinlich, dass BTC Banken voll und ganz verdrängen wird. Schließlich bieten die Unternehmen deutlich mehr Dienstleistungen, als nur Transaktionen abzuwickeln (was Bitcoin eines Tages ersetzen könnte).

Selbst wenn Bitcoin irgendwann die alleinige Weltwährung stellen würde, hätten Banken ihren Platz. Denn es wird in einer industriellen Volkswirtschaft wie der unseren immer den Bedarf zur Aufnahme von Krediten geben. Institutionen mit viel Geld wüssten die Gunst der Stunde zu nutzen und würden Bitcoins für Zinsen verleihen. Dieser Mechanismus ist durch den Bitcoin in keiner Weise in Gefahr.

Glaubst Du, dass Bitcoin einen Beitrag leisten wird, die Macht der Banken einzuschränken? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos, editiert

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