Erstmals Anteile an Fußballclub in Kryptowährung gekauft

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Heritage Sport Holdings | © HSH.football
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Die Firma Heritage Sports Holdings hat sich Anteile an einem italienischen Fußballverein gekauft und dabei zum ersten mal weltweit eine Kryptowährung, Quantocoin, verwendet. Maßgeblich beteiligt war Pablo Dana, der auch in Gibraltar zum ersten Mal Blockchain-Geld als Bezahlung für Fußballer eingeführt hatte.

In Italien wurde ein weitere Meilenstein in Sachen Kryptowährungen und Fußball gesetzt. Und wieder ist Pablo Dana daran beteiligt. Der italienische Geschäftsmann hatte sich schon vor einem Monat einen Namen gemacht, als er den Gibraltar United F.C. zum weltweit ersten Fußballverein machte, der seine Spieler in Blockchain-Geld bezahlt.

Nun wurden erstmals Anteile eines Fußballvereins, des Rimini F.C. 1912, mit einem Krypto-Coin erworben. Das Geschäft wurde möglich, weil Dana in seiner Person beide Welten vereint: Er ist sowohl in Heritage Sports Holdings (HSH), einer Firma aus Dubai, die Übernahmen von Fußballclubs koordiniert, als auch bei dem Krypto-Projekt Quantocoin (QTC) in leitender Position tätig.

Unter Verwendung eben jenes QTC-Tokens konnte sich HSH 25% des italienischen Drittligisten Rimini sichern. Für Dana ist das erst der Anfang einer Reihe ähnlicher Übernahmen, die in der Zukunft erfolgen sollen.

Er sieht Kryptowährungen als Instrument für mehr Transparenz und gegen die allgegenwärtige Korruption im Profifußball, z.B. die mutmaßliche Bestechung von Fifa-Funktionären durch Katar, mit der sich das arabische Land die Ausrichtung der Weltmeisterschaft im Jahr 2022 erkauft haben soll.

Gute Werbung für Token-Verkauf

Quantocoin kann die zusätzliche Aufmerksamkeit durch den Deal gut gebrauchen. Das Projekt hat zwischen November 2017 und Februar 2018 in einem privaten Vorverkauf und einem ICO nach eigenen Angaben zwar gut zehn Millionen Dollar eingenommen, will aber in einem aktuell laufenden, Distributional Token Offering (DTO) genannten, Token-Verkauf bis April nächsten Jahres noch einmal ein Vielfaches der bisher verkauften Coins an den Mann bringen.

QTC möchte eine Blockchain-Plattform für Bankdienstleistungen sein. Von den „3,8 Milliarden Menschen“, die sie laut ihrer Webseite bedienen wollen ist die Plattform aber noch weit entfernt, zumindest wenn man die aktuell 16 Abonnenten des offiziellen YouTube-Kanals als Indikator zählen kann. Der Token ist aktuell noch nicht auf Exchanges gelistet.

Bitcoin im englischen Profifußball 

Nicht nur in Südeuropa gibt es frische Entwicklungen, was Kryptowährungen im Fußball betrifft. Erst letzte Woche schloss der Anbieter von (unter anderem Krypto-)Online-Trading eToro Werbepartnerschaften mit gleich sieben englischen Erstligisten ab. Interessanterweise wurden die Premier-League-Vereine dabei in Bitcoin bezahlt.

Findest du es gut, wenn Fußballvereine jetzt mit Quantocoin gekauft werden oder sollte man dafür wenn schon Bitcoin verwenden? Schreib uns deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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