Ethereum plant mit Glamsterdam höhere Kapazität, während Banken Blockchain-Netze ausbauen

Autor: Coinkurier Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Ethereum will mit „Glamsterdam“ 2026 seine L1-Kapazität steigern, während Blockchain.com als Liquiditätspartner institutionelle Digital-Asset-Märkte stärkt.

Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie stark sich die Blockchain-Branche in Richtung größerer Skalierbarkeit, institutioneller Liquidität und tokenisierter Finanzinfrastruktur bewegt. Während Ethereum mit „Glamsterdam“ seine Basisschicht deutlich leistungsfähiger machen will, treiben Banken und Finanzdienstleister neue Blockchain-Netzwerke und Zahlungsmodelle voran. Zugleich machen steigende Bitcoin-Mining-Kosten deutlich, wie anspruchsvoll der Wettbewerb bleibt.

Ethereum plant mit „Glamsterdam“ deutlich höhere L1-Kapazität

Das nächste große Ethereum-Upgrade heißt „Glamsterdam“ und ist aktuell für das 4. Quartal 2026 geplant. Nach Angaben von Yahoo Finanzen Deutschland soll es Protokolländerungen bringen, durch die größere Blöcke leichter verarbeitet werden können und Ethereum auf eine deutlich höhere Kapazität der Basisschicht vorbereitet wird.

Die Entwickler streben nach dem Upgrade ein Gas-Limit um 200 Millionen an. Aktuell liegt es bei 60 Millionen; Anfang 2025 waren es etwa 30 Millionen. Hintergrund ist die wachsende Aktivität auf der Blockchain, während Geschwindigkeit und Kosten für Ethereum weiterhin als Nachteil gelten.

Federico Variola, CEO von Phemex, misst dezentralen Handelsplattformen eine besondere Bedeutung bei. Nutzer solcher Plattformen erwarten schnelle Ausführung, hohe Liquidität und niedrige Kosten, weil häufige Transaktionen erforderlich sind. Variola erklärte, Ethereum müsse dezentral bleiben, eine angemessene Geschwindigkeit bieten und hohe Kosten vermeiden, insbesondere da sich Regulatoren zunehmend mit DEXes wie Hyperliquid befassen.

„Wenn sich Regulatoren zunehmend mit DEXes wie Hyperliquid befassen müssen, wird es sehr wichtig sein, dass Ethereum dezentral bleibt, eine angemessene Geschwindigkeit bietet und hohe Kosten vermeidet.“

Ethereum hat viele Skalierungsanforderungen über Layer-2-Netzwerke adressiert. Variola bewertet die bisherigen Ergebnisse jedoch gemischt und verweist auf Fortschritte, aber auch auf Fehlschläge, durch die Kapital und Aktivität aus dem Ethereum-Ökosystem verloren gegangen seien.

Die geplante Kapazitätssteigerung stellt zugleich hohe technische Anforderungen an die Validatoren. Größere Blöcke enthalten mehr Arbeit und müssen innerhalb der festen Slot-Zeiten verarbeitet werden. Nach Darstellung von Yahoo Finanzen Deutschland könnte eine steigende Hardwarebelastung kleinere Betreiber aus dem Netzwerk drängen und die Validierung stärker bei professionellen Betreibern mit leistungsfähiger Technik konzentrieren.

Mehrere Bestandteile von Glamsterdam sollen diese Belastung begrenzen:

Eine leistungsfähigere Basiskette könnte außerdem die Entscheidung von Anwendungen beeinflussen, die derzeit auf Rollups oder eigenen Blockchains starten. Fernando Lillo Aranda, CMO von Zoomex, erwartet, dass einige Anwendungen ihre Bereitstellung auf einem verbesserten L1 neu bewerten könnten, wenn die Basisschicht schneller, günstiger und skalierbarer wird.

„Bessere Leistung der Layer 1 würde auf jeden Fall den Druck mindern, der ursprünglich zu Rollups und spezialisierten Blockchains geführt hat.“

Rollups würden dadurch jedoch nicht überflüssig. Sie bieten laut Aranda eigene Ausführungsumgebungen, geringere Latenz sowie mehr Kontrolle über Gebühren, Governance und das Design von Anwendungen. Die Ethereum-Roadmap setzt weiterhin auf Rollup-Kapazität; PeerDAS und die fortlaufende Erweiterung von „Blobs“ sollen die für L2-Netzwerke verfügbare Datenmenge erhöhen.

Beim Wettbewerb um Entwickler verfügt Ethereum weiterhin über einen deutlichen Vorsprung. Der Live-Tracker von Electric Capital erfasst laut Yahoo Finanzen Deutschland aktuell etwa 7.600 monatlich aktive Entwickler in der Ethereum-Blockchain, während rund 2.300 auf Solana aktiv sind. Im gesamten EVM-Ökosystem liegt die Zahl bei ungefähr 10.000.

Ethereumetwa 7.600 monatlich aktive Entwickler
Solanarund 2.300 monatlich aktive Entwickler
EVM-Ökosystemungefähr 10.000 monatlich aktive Entwickler
Aktuelles Gas-Limit60 Millionen
Angestrebtes Gas-Limitum 200 Millionen
Angestrebtes jährliches Zustandswachstumetwa 120 GiB

Zusammenfassung: Laut Yahoo Finanzen Deutschland soll Glamsterdam im 4. Quartal 2026 die L1-Kapazität von Ethereum erhöhen. Entscheidend bleibt, ob mehr Kapazität in schnellere und günstigere Ausführung umgesetzt werden kann, ohne die Anforderungen an Validatoren untragbar zu machen.

Blockchain.com wird Liquiditätspartner von TP ICAPs Fusion Digital Assets

Blockchain.com ist als Liquiditätspartner in das Angebot von Fusion Digital Assets von TP ICAP eingestiegen. Wie Yellow.com unter Berufung auf eine Mitteilung von PRNewswire berichtet, erfolgt die Zusammenarbeit im Rahmen des neuen Matched-Principal-Modells der Plattform.

Blockchain.com gehört damit zu den ersten Teilnehmern, die über dieses Modell handeln. Der Schritt soll das institutionelle Ökosystem von Fusion Digital Assets verbreitern und vertiefen. Die Kooperation reagiert laut der Meldung auf die wachsende Nachfrage von Brokern, Liquiditätsanbietern, Asset Managern und Handelshäusern nach institutioneller Marktinfrastruktur.

Durch die institutionelle Liquidität von Blockchain.com erhalten Marktteilnehmer zusätzlichen Tiefgang in Bitcoin, Ether und XRP. Die Kooperation wird als Ausdruck der zunehmenden Annäherung von Digital-Asset-Märkten und traditionellen Finanzmärkten dargestellt.

Das Matched-Principal-Modell ermöglicht Handel ohne Vorfinanzierung. TP ICAP tritt dabei als Investment-Grade-Kreditintermediär zwischen den Parteien auf. Dadurch sollen die Kapitaleffizienz erhöht, die operative Komplexität reduziert und der Handel mit digitalen Vermögenswerten näher an etablierte Marktstandards herangeführt werden.

„Der Einstieg als Liquiditätspartner bei Fusion Digital Assets unter dem Matched-Principal-Rahmen von TP ICAP ist ein logischer Schritt in unserer Mission, institutionelles Kapital in digitale Assetmärkte zu bringen“, sagte Marc Sischka, Vice President, Global Head of OTC Trading.

Chay Pollard, Director Digital Assets E-Broking, erklärte, die globale Reichweite, das kryptospezifische Kundennetzwerk und die tiefen Liquiditätspools von Blockchain.com ergänzten die institutionelle Kundenbasis und Marktinfrastruktur von TP ICAP.

Die Plattform soll ihr handelbares Universum nach dem Start des Matched-Principal-Modells erweitern. Genannt werden Stablecoins wie USDC, eine Ausweitung der Kryptoabdeckung etwa um SOL, zusätzliche Währungspaare im Fiat-Bereich sowie eine künftige Unterstützung tokenisierter Real-World-Assets.

Als Reaktion auf die institutionelle Nachfrage sollen die Handelszeiten auf einen durchgehenden Wochentaghandel ausgeweitet werden. Eine Wochenendabdeckung soll folgen.

Fusion Digital Assets überschritt 2025 ein monatliches Nominalhandelsvolumen von mehr als 1 Mrd. US-Dollar über seine Bitcoin- und Ether-Orderbücher. Blockchain.com unterstützt nach den Unternehmensangaben seit der Gründung im Jahr 2011 über 95 Millionen Wallets und 45 Millionen verifizierte Nutzer, hat Transaktionen im Volumen von mehr als 1,2 Billionen US-Dollar in Kryptowerten abgewickelt und ist in mehr als 70 Jurisdiktionen aktiv.

Bitcoin, Ether und XRPZusätzlicher Liquiditätstiefgang
2025Monatliches Nominalhandelsvolumen von mehr als 1 Mrd. US-Dollar
Blockchain.comÜber 95 Millionen Wallets
Blockchain.com45 Millionen verifizierte Nutzer
Blockchain.comMehr als 1,2 Billionen US-Dollar abgewickeltes Transaktionsvolumen
Blockchain.comAktiv in mehr als 70 Jurisdiktionen

Zusammenfassung: Yellow.com berichtet, dass Blockchain.com als Liquiditätspartner von Fusion Digital Assets den institutionellen Handel mit Bitcoin, Ether und XRP unterstützen soll. Das neue Modell von TP ICAP soll Handel ohne Vorfinanzierung, höhere Kapitaleffizienz und eine Ausweitung des Angebots ermöglichen.

DMG Blockchain Solutions meldet Ergebniszahlen bis zum 30. Juni 2026

DMG Blockchain Solutions Inc. hat Ergebniszahlen für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026 gemeldet. MarketScreener Deutschland veröffentlichte die Meldung am 27.08.2026 um 05:35.

In den vorliegenden Quellenangaben werden keine konkreten Finanzkennzahlen zu Umsatz, Ergebnis, Kosten oder Bilanzpositionen von DMG Blockchain Solutions genannt. Daher lassen sich aus dem bereitgestellten Inhalt keine weiteren Ergebnisdetails ableiten.

Zusammenfassung: MarketScreener Deutschland berichtet über die Veröffentlichung der Ergebniszahlen von DMG Blockchain Solutions für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026. Konkrete Kennzahlen sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.

US-Landesbankenverbände planen BankChain Alliance

US-amerikanische Landesbankenverbände planen ein eigenes landesweites Blockchain-Netzwerk. Nach Angaben von CoinDesk strebt die „BankChain Alliance“ einen Start im Jahr 2027 an und soll Stablecoins, Zahlungen sowie tokenisierte Einlagen innerhalb des regulatorischen Rahmens des Bankensystems fördern.

39 der staatlichen Bankenverbände sind dem Projekt beigetreten. Die Organisation verfügt laut CoinDesk allerdings noch über keinen Technologiepartner für die Umsetzung des Netzwerks.

Das Projekt wird als „branchen-eigen, branchen-entworfen und branchen-geregelt“ beschrieben. Kathy Kraninger, Leiterin der Florida Bankers Association und ehemalige Direktorin des Consumer Financial Protection Bureau, bezeichnete die Initiative als Zusammenarbeit, die Tausende von Banken repräsentiere.

„Es ist eine beispiellose Zusammenarbeit, die Tausende von Banken repräsentiert“, sagte Kathy Kraninger.

Kraninger fungiert als interimistische Vorsitzende des Projekts. Sie erklärte, das Netzwerk solle sicher und reguliert sein und Institutionen unterschiedlicher Größen moderne Fähigkeiten ermöglichen, damit diese Kunden in ländlichen, städtischen und regionalen Gemeinden im ganzen Land weiterhin sicher und effizient betreuen können.

Die BankChain Alliance soll mit anderen Netzwerken interoperabel sein. Inhaltlich geht es um finanzielle Innovationen wie intelligente Zahlungen, tokenisierte Einlagen und Stablecoins.

CoinDesk ordnet die Initiative in eine breitere Entwicklung ein, in der Banken Blockchain-Technologie und kryptobezogene Anwendungen zunehmend übernehmen. Im Vormonat kündigte Swift an, dass 17 Banken, darunter Citi, BNY und Wells Fargo, mit dem Testen tatsächlicher Transaktionen tokenisierter digitaler Vermögenswerte auf einem blockchain-basierten Ledger beginnen wollen.

Im April versuchten Bankengruppen hingegen, die Umsetzung von Vorschriften aus dem GENIUS Act zu verlangsamen. Das Gesetz reguliert Stablecoin-Ausgeber.

Geplanter Start der BankChain Alliance2027
Beteiligte staatliche Bankenverbände39
TechnologiepartnerNoch nicht vorhanden
Swift-Testprogramm17 Banken

Zusammenfassung: CoinDesk berichtet über ein von US-Bankenverbänden geplantes Blockchain-Netzwerk mit Startziel 2027. 39 staatliche Bankenverbände sind beteiligt, während ein Technologiepartner noch gesucht wird.

Riot Platforms: Mining-Kosten steigen auf 90.631 US-Dollar je Bitcoin

Die Produktionskosten von Riot Platforms für einen Bitcoin sind im zweiten Quartal 2026 auf 90.631 US-Dollar gestiegen. Börse Global berichtet, dass dieser Wert über dem durchschnittlichen Produktionswert von 71.667 US-Dollar pro Münze im Berichtszeitraum lag.

Die hohen Kosten belasteten die Bilanz des Bitcoin-Produzenten. Trotz eines Bitcoin-Kurses über 80.000 US-Dollar notierte die Aktie am Mittwoch bei 17,77 Euro und lag damit 3,0 % im Minus.

Analysten erhöhten dennoch ihre Kursziele. Morgan Stanley hob das Kursziel am 16. August von 36 auf 43 US-Dollar an und bestätigte die Einstufung mit „Overweight“. JPMorgan erhöhte am 17. August das Ziel von 20 auf 22 US-Dollar.

Seit Jahresbeginn verzeichnete die Aktie laut Börse Global ein Plus von 57 %. Die aktuelle Schwäche steht damit im Gegensatz zu den positiven Analystenstimmen und der Entwicklung der Aktie im laufenden Jahr.

Riot erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von 14 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Rechenzentrumssegment steuerte 23,2 Millionen US-Dollar bei.

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar. Zur Finanzierung des laufenden Betriebs und des Ausbaus der Infrastruktur veräußerte Riot im zweiten Quartal 4.300 Bitcoin. Zum Quartalsende am 30. Juni hielt das Unternehmen noch 11.380 Bitcoin.

Riot versucht zugleich, die Abhängigkeit vom volatilen Bitcoin-Preis durch die Vermietung von Rechenkapazitäten zu verringern. Ein Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic läuft über 20 Jahre und umfasst die Bereitstellung von 191 Megawatt am Standort Rockdale in Texas. Über die Gesamtlaufzeit soll der Vertrag einen Umsatz von 9,1 Milliarden US-Dollar generieren.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Die ersten 96 Megawatt sind für Dezember 2027 geplant. Morgan Stanley stellt für die anfänglichen Entwicklungskosten eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 573 Millionen US-Dollar bereit.

Aktueller Aktienkurs17,77 Euro
Aktienveränderung-3,0 %
Produktionskosten je Bitcoin90.631 US-Dollar
Durchschnittlicher Produktionswert je Münze71.667 US-Dollar
Umsatz im zweiten Quartal174,2 Millionen US-Dollar
Umsatzsteigerung14 %
Beitrag des Rechenzentrumssegments23,2 Millionen US-Dollar
Nettoverlust237,2 Millionen US-Dollar
Im zweiten Quartal veräußerte Bitcoin4.300 Bitcoin
Bitcoin-Bestand zum 30. Juni11.380 Bitcoin
Vertragslaufzeit mit Anthropic20 Jahre
Bereitstellung am Standort Rockdale191 Megawatt
Vertraglich erwarteter Umsatz9,1 Milliarden US-Dollar
Erste geplante Kapazität96 Megawatt für Dezember 2027
Zwischenfinanzierung573 Millionen US-Dollar

Zusammenfassung: Börse Global stellt bei Riot Platforms stark gestiegene Produktionskosten von 90.631 US-Dollar je Bitcoin einem durchschnittlichen Produktionswert von 71.667 US-Dollar gegenüber. Ein 20-Jahres-Vertrag über 191 Megawatt mit Anthropic soll zusätzliche Erlöspotenziale von 9,1 Milliarden US-Dollar schaffen.

Taurus integriert digitale Vermögenswerte in Swifts Blockchain-Ledger

Der Infrastrukturanbieter Taurus hat seine Plattformen für Tokenisierung und Krypto-Verwahrung mit dem Blockchain-basierten Ledger von Swift integriert. Cryptonews.net berichtet, dass Kunden ihre bestehende Infrastruktur für digitale Vermögenswerte mit dem Ledger verbinden können, um Zahlungen mit von Banken ausgegebenen tokenisierten Einlagen abzuwickeln.

Die ersten Kundenintegrationen sollen innerhalb weniger Tage live gehen. Erste Transaktionen über die Plattformen auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie sollen innerhalb weniger Wochen erfolgen.

Swift hatte im Juli angekündigt, dass das Ledger für die erste Nutzung bereit sei. 17 Banken auf sechs Kontinenten bereiteten sich darauf vor, Live-Transaktionen mit tokenisierten Einlagen zu testen.

Standard Chartered und HSBC haben inzwischen die erste grenzüberschreitende Live-Transaktion über das Ledger abgeschlossen. Dabei wurden ihre getrennten Systeme für tokenisierte Einlagen miteinander verbunden.

Das Ledger des internationalen Zahlungsnetzwerks dient als Orchestrierungsebene für grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr. Zum Einsatz kommen tokenisierte Einlagen in den Bilanzen der teilnehmenden Banken.

Das System koordiniert Überweisungen zwischen Instituten vor der endgültigen Abwicklung über bestehende Systeme, darunter Systeme zur Bruttoabwicklung in Echtzeit. Taurus stellt mit der Integration eine Verbindung zwischen seinen Plattformen für Tokenisierung und Verwahrung sowie dieser Zahlungsinfrastruktur her.

Erste KundenintegrationenInnerhalb weniger Tage
Erste TransaktionenInnerhalb weniger Wochen
Am Test beteiligte Banken17 Banken
Verteilung der TestbankenSechs Kontinente
Erste grenzüberschreitende Live-TransaktionStandard Chartered und HSBC

Zusammenfassung: Cryptonews.net berichtet, dass Taurus seine Tokenisierungs- und Verwahrplattformen mit Swifts Blockchain-Ledger verbindet. Dadurch sollen Kunden Zahlungen mit tokenisierten Bankeinlagen abwickeln können; erste Integrationen und Transaktionen werden innerhalb weniger Tage beziehungsweise Wochen erwartet.

Einschätzung der Redaktion

Ethereum verfolgt mit Glamsterdam den richtigen strategischen Ansatz: Mehr L1-Kapazität kann Kosten- und Geschwindigkeitsnachteile reduzieren und die Position gegenüber alternativen Netzwerken stärken. Entscheidend ist jedoch, dass die Skalierung nicht zulasten der Validatoren-Dezentralisierung geht. Der Erfolg hängt daher weniger vom angestrebten Gas-Limit als von der praktischen Belastbarkeit der technischen Optimierungen ab.

Infobox: Die zentrale Herausforderung ist, höhere Leistung mit breiter, dezentraler Beteiligung zu verbinden.

Einschätzung der Redaktion

Die Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt für die institutionelle Reife digitaler Vermögenswerte. Ein reguliertes Modell mit effizienterer Kapitalnutzung kann bestehende Handelsbarrieren senken und Liquidität professionalisieren. Die eigentliche Bewährungsprobe liegt nun in dauerhaft engen Spreads, verlässlicher Abwicklung und einer ausreichenden Produkttiefe über einzelne Kryptowährungen hinaus.

Infobox: Die Annäherung an traditionelle Marktstandards erhöht die institutionelle Glaubwürdigkeit des Kryptohandels.

Einschätzung der Redaktion

Ohne konkrete Kennzahlen ist keine belastbare Bewertung der operativen Entwicklung möglich. Die Veröffentlichung besitzt daher vor allem Informationswert; für eine wirtschaftliche Einschätzung bleiben Umsatz, Profitabilität, Liquidität und Kapitalbedarf entscheidend.

Infobox: Die Bedeutung der Meldung lässt sich erst anhand der vollständigen Ergebniskennzahlen beurteilen.

Einschätzung der Redaktion

Die BankChain Alliance könnte die Verbreitung tokenisierter Bankprodukte deutlich beschleunigen, weil sie auf eine breite institutionelle Basis zurückgreift. Ohne Technologiepartner und belastbare Interoperabilität bleibt das Vorhaben jedoch zunächst eine politische und strategische Absicht. Der Wettbewerb mit etablierten Zahlungs- und Blockchain-Netzwerken dürfte vor allem über Sicherheit, Regulierung und praktische Skalierbarkeit entschieden werden.

Infobox: Die Initiative ist potenziell bedeutend, befindet sich aber noch in einer frühen Umsetzungsphase.

Einschätzung der Redaktion

Die Kostenentwicklung zeigt, wie stark das klassische Mining von Energiepreisen, Netzwerkbedingungen und dem Bitcoin-Kurs abhängig bleibt. Der Ausbau von Rechenzentren kann die Erlösbasis stabilisieren, erhöht aber zugleich den Kapital- und Ausführungsdruck. Für Riot wird deshalb entscheidend sein, ob die Diversifizierung schneller Wert schafft, als das Mining-Geschäft Margen verliert.

Infobox: Riot besitzt Wachstumspotenzial außerhalb des Minings, muss aber hohe Kosten und erheblichen Finanzierungsbedarf kontrollieren.

Einschätzung der Redaktion

Die Integration ist strategisch relevant, weil sie Tokenisierung, Verwahrung und grenzüberschreitende Zahlungen in einer institutionellen Prozesskette verbindet. Dadurch kann der praktische Nutzen tokenisierter Einlagen über Pilotprojekte hinaus wachsen. Maßgeblich werden nun Transaktionsvolumen, Interoperabilität und die Fähigkeit sein, regulatorische sowie technische Anforderungen im laufenden Betrieb zuverlässig zu erfüllen.

Infobox: Die Verbindung von Digital-Asset-Infrastruktur und globalem Zahlungsverkehr stärkt die Praxistauglichkeit tokenisierter Finanzprodukte.

Quellen: