Ethereum testet Glamsterdam, während Kryptomärkte kräftig zulegen
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Ethereum testet mit Glamsterdam eine mehr als dreifache Blockkapazität, während SEC-Signale zu tokenisierten Aktien Bitcoin, ETH, XRP und Solana beflügeln.
Ethereum bereitet mit Glamsterdam den nächsten Kapazitätssprung vor, während eine neue SEC-Ausnahmeregelung und deutliche Kursgewinne den Kryptomarkt zusätzlich bewegen. Der Pressespiegel zeigt, wie technische Upgrades, tokenisierte Aktien und regulatorische Signale zusammenwirken – und warum Entlastungen bei DeFi-Gebühren sowie der weitere ETH-Kursverlauf keineswegs garantiert sind.
Ethereum testet Glamsterdam: Mehr Kapazität könnte DeFi entlasten
Ethereum hat das geplante Netzwerk-Upgrade Glamsterdam erstmals unter den neuen Regeln im Testnetz Devnet-11 erprobt. Wie Bitcoin2Go berichtet, bestätigte das Netzwerk auch nach der Aktivierung weiterhin Blöcke.
Im Mittelpunkt des Tests stand eine deutliche Anhebung des Gaslimits von 60 auf 200 Millionen Gas-Einheiten pro Block. Damit steigt das Rechenbudget auf mehr als das Dreifache der bisherigen Kapazität. Die Zahl der Transaktionen wächst laut Bitcoin2Go allerdings nicht zwingend im selben Verhältnis, da sich auch die Gasbewertung einzelner Operationen verändert.
| Testnetz | Devnet-11 |
| Bisheriges Gaslimit | 60 Millionen Gas-Einheiten |
| Getestetes Gaslimit | 200 Millionen Gas-Einheiten |
| Nächster öffentlicher Test | 6. Oktober |
Für die Verarbeitung größerer Blöcke setzt Glamsterdam unter anderem auf Block-Level Access Lists. Diese erfassen, welche Konten und Speicherbereiche von den Transaktionen eines Blocks berührt werden. Dadurch können Clients benötigte Daten vorab laden und voneinander unabhängige Aufgaben parallel bearbeiten.
Ein separat gemeldeter Nethermind-Benchmark bestand 2.302 Tests und verarbeitete 570,7 Milliarden Gas-Einheiten in drei Minuten und 15 Sekunden. Bitcoin2Go weist darauf hin, dass dieser Wert die Leistung der getesteten Software misst und nicht den Durchsatz des gesamten Ethereum-Netzwerks.
Ergänzend soll ePBS die Trennung von Blockvorschlag und Blockbau im Protokoll verankern. Laut der Ethereum-Roadmap könnte das Zeitfenster für die Verbreitung der Blockdaten von ungefähr zwei auf neun Sekunden wachsen, damit größere Blöcke mehr Zeit für die Übertragung an Validatoren erhalten.
Ob DeFi durch die höhere Kapazität tatsächlich günstiger wird, hängt laut Bitcoin2Go von der Nachfrage und der Auslastung ab. Bei hoher Handelsaktivität könnten mehr Transaktionen in einen Block passen und dadurch Gebührenspitzen reduziert werden. Eine feste Ersparnis lasse sich daraus jedoch nicht ableiten, weil neben der Auslastung auch der Ressourcenbedarf einer Transaktion deren Kosten bestimmt.
Glamsterdam soll außerdem dauerhafte Datenspeicherung stärker nach ihren langfristigen Hardwarekosten bepreisen. Deshalb werde nicht jede Aktion automatisch günstiger, selbst wenn Ethereum insgesamt mehr verarbeiten könne.
Für ETH hat die Gebührenentwicklung eine weitere Bedeutung: Die Basisgebühren werden verbrannt. Sinkt die Basisgebühr bei unverändertem Gasverbrauch, verschwindet weniger ETH aus dem Umlauf. Zusätzliche Aktivität kann diesen Effekt ausgleichen; für den Burn zählen der gesamte Gasverbrauch und die gezahlten Basisgebühren. Ob das ETH-Angebot wächst oder schrumpft, hängt zusätzlich von der laufenden Ausgabe an Validatoren ab.
Der nächste Prüfstein ist der für den 6. Oktober vorgesehene öffentliche Test auf Sepolia. Ein Termin für die Aktivierung von Glamsterdam im Mainnet steht laut Bitcoin2Go noch nicht fest.
Zusammenfassung: Glamsterdam hat die erste Generalprobe in Devnet-11 bestanden und das getestete Gaslimit von 60 auf 200 Millionen Gas-Einheiten pro Block erhöht. Geringere DeFi-Gebührenspitzen sind möglich, aber nicht garantiert; der Sepolia-Test am 6. Oktober soll weitere Erkenntnisse liefern.
SEC-Regelung sorgt für Rückenwind bei Bitcoin, Ethereum und weiteren Kryptowährungen
Bitcoin und weitere Kryptowährungen legten laut finanzen.net kräftig zu. Als Rückenwind nennt die Quelle eine neue Ausnahmeregelung der US-Börsenaufsicht SEC, die unter bestimmten Bedingungen den Handel mit tokenisierten US-Aktien ermöglicht.
Bitcoin lag laut CoinMarketCap zuletzt bei rund 81.325 US-Dollar und damit 4,18 Prozent im Plus. Ethereum stieg auf etwa 2.640 US-Dollar und gewann 5,43 Prozent, während Ripple um 8,17 Prozent auf 1,42 US-Dollar zulegte. Solana gewann 6,08 Prozent auf 111,91 US-Dollar.
| Kryptowährung | Kurs | Veränderung |
|---|---|---|
| Bitcoin | rund 81.325 US-Dollar | 4,18 Prozent im Plus |
| Ethereum | etwa 2.640 US-Dollar | 5,43 Prozent |
| Ripple | 1,42 US-Dollar | 8,17 Prozent |
| Solana | 111,91 US-Dollar | 6,08 Prozent |
Damit wurden die Verluste, die im Zusammenhang mit der gescheiterten Abstimmung über das Vorantreiben des Clarity Acts und der Fed-Zinsentscheidung entstanden waren, zu einem großen Teil wieder ausgeglichen. Die Kursbewegungen betrafen damit sowohl Bitcoin und Ethereum als auch Ripple und Solana.
Die SEC-Regelung trägt laut finanzen.net die Bezeichnung „Innovation Exemption“ und ist auf fünf Jahre befristet. Sie ermöglicht unter bestimmten Bedingungen den Handel mit tokenisierten US-Aktien über zugangsbeschränkte Handelsplattformen, die auf automatisierten Market Makern und Liquiditätspools basieren.
Nach Einschätzung der Quelle könnte die Regelung die Verbindung zwischen klassischen Kapitalmärkten und Blockchain-Infrastruktur vorantreiben. Tokenisierte US-Aktien würden dabei über entsprechende Handelsplattformen in eine blockchainbasierte Marktstruktur eingebunden.
Der Artikel stellt außerdem einen möglichen Zusammenhang mit der Strategy-Aktie in den Mittelpunkt, nennt in dem vorliegenden Inhalt jedoch keine konkrete Kursentwicklung der Aktie. Die Meldung konzentriert sich auf die Reaktion des Kryptomarktes und die Bedeutung der SEC-Regelung für tokenisierte US-Aktien.
Zusammenfassung: Bitcoin, Ethereum, Ripple und Solana verzeichneten deutliche Kursgewinne. finanzen.net führt die Entwicklung unter anderem auf die auf fünf Jahre befristete „Innovation Exemption“ der SEC für den Handel mit tokenisierten US-Aktien zurück.
Kryptokurse am Samstagmittag: Bitcoin, Ethereum, Ripple und Solana im Plus
Ein weiterer Bericht von finanzen.net beschreibt die Entwicklung der wichtigsten Kryptokurse am Samstagmittag. Im vorliegenden Inhalt werden dabei Bitcoin, Ethereum, Ripple und Solana als Kryptowährungen mit deutlichen Kursgewinnen genannt.
Bitcoin notierte laut der im Bericht verwendeten Angabe bei rund 81.325 US-Dollar und lag 4,18 Prozent im Plus. Ethereum erreichte etwa 2.640 US-Dollar und stieg um 5,43 Prozent.
Ripple gewann 8,17 Prozent und notierte bei 1,42 US-Dollar. Solana legte um 6,08 Prozent auf 111,91 US-Dollar zu.
| Asset | Wert | Entwicklung |
|---|---|---|
| Bitcoin | rund 81.325 US-Dollar | 4,18 Prozent im Plus |
| Ethereum | etwa 2.640 US-Dollar | 5,43 Prozent |
| Ripple | 1,42 US-Dollar | 8,17 Prozent |
| Solana | 111,91 US-Dollar | 6,08 Prozent |
Die Kursgewinne glichen laut finanzen.net einen großen Teil der zuvor entstandenen Verluste aus. Als Hintergrund werden die gescheiterte Abstimmung über das Vorantreiben des Clarity Acts und die Entscheidung der US-Notenbank zur Zinsentwicklung genannt.
Der Bericht ordnet die Bewegungen damit in ein Marktumfeld ein, in dem mehrere große Kryptowährungen gleichzeitig zulegen konnten. Besonders Ripple wies mit 8,17 Prozent den höchsten in der Meldung genannten prozentualen Anstieg auf.
Zusammenfassung: Am Samstagmittag lagen die im Bericht genannten Kryptowährungen im Plus. Ripple verzeichnete mit 8,17 Prozent den stärksten Anstieg, gefolgt von Solana mit 6,08 Prozent, Ethereum mit 5,43 Prozent und Bitcoin mit 4,18 Prozent.
Einschätzung der Redaktion
Glamsterdam ist strategisch relevant, weil Ethereum damit seine Ausführungs- und Skalierungsgrenzen adressiert. Die technische Aufwertung dürfte jedoch nur dann nachhaltig bei DeFi-Nutzern ankommen, wenn sie reale Gebührenspitzen reduziert, ohne die Anforderungen an Validatoren und die Netzwerkdezentralität unverhältnismäßig zu erhöhen. Der Sepolia-Test wird deshalb wichtiger sein als die bloße Erhöhung des Gaslimits.
Kernaussage: Das Upgrade stärkt Ethereums Skalierungsstrategie, beweist aber noch keine dauerhaft niedrigeren DeFi-Kosten.
Einschätzung der Redaktion
Die positive Marktreaktion zeigt vor allem, wie stark regulatorische Signale die Kryptobewertung beeinflussen. Eine befristete Ausnahme kann institutionelle Experimente mit tokenisierten Wertpapieren beschleunigen, schafft aber noch keine dauerhaft stabile Marktstruktur. Entscheidend bleiben die tatsächliche Nutzung, die regulatorische Anschlussfähigkeit und die Qualität der Liquidität.
Kernaussage: Die SEC-Regelung verbessert kurzfristig die Stimmung, ihr langfristiger Wert hängt von realer Adoption und regulatorischer Beständigkeit ab.
Einschätzung der Redaktion
Die gleichzeitigen Kursgewinne mehrerer großer Kryptowährungen sprechen für eine breite Erholung statt für eine isolierte Bewegung einzelner Projekte. Dennoch bleibt ein solcher Anstieg angesichts der weiterhin stark von politischen und geldpolitischen Nachrichten geprägten Märkte anfällig für schnelle Rückschläge. Die prozentuale Stärke einzelner Werte ist daher weniger aussagekräftig als die Nachhaltigkeit des Gesamtmarkts.
Kernaussage: Der breite Anstieg signalisiert verbesserte Marktstimmung, ist aber noch kein verlässlicher Beleg für einen stabilen Aufwärtstrend.
Quellen:
- Ethereum: Glamsterdam besteht Test, wird DeFi nun günstiger?
- Bitcoin, Ethereum und Co. im Rally-Modus: SEC öffnet Tür für tokenisierte US-Aktien - Signal für Strategy?
- Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co.: Wie sich die Kryptokurse am Samstagmittag entwickeln
- Ethereum: Glamsterdam-Testnetz startet 6. Oktober
- Der Ethereum-Kurs steigt am Morgen mit einem Plus von 2,10 Prozent in den neuen Handelstag
- Ethereum über 2.600 USD: Was hinter der Rallye steckt