CEO der größten US-Bank erklärt: Facebook-Coin Libra wird spektakulär scheitern!

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Facebooks Libra-Projekt steht laut dem Chef der größten US-Bank vor dem Aus. Dass Projekt sei laut dem CEO von JP Morgan Chase von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen.

Mehr und mehr Unternehmen distanzieren sich von Libra, der in Entwicklung befindlichen Kryptowährung von Facebook. Nachdem sich bereits PayPal von dem Projekt verabschiedet hatte, sind diese Woche weitere namhafte Unternehmen denselben Schritt gegangen.

Wie CoinDesk berichtete, haben sowohl die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard als auch die Online-Auktionsplattform eBay ihren Ausstieg erklärt. Auch die Zahlungsverarbeiter Stripe und Marcado Pago wollten nicht länger an Libra teilhaben.

Damit bestätigt sich ein Bericht des Wall Street Journals von Anfang Oktober. Die Zeitung hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass unter anderem Visa und Mastercard wegen des Gegenwindes vonseiten der Regulatoren an einen Ausstieg aus dem Libra-Projekt denken würden.

Auch die G7 (Gruppe der Sieben) stellte in einem Entwurf fest, dass der von Facebook initiierte Stable Coin Libra bisher noch völlig unausgegoren sei. Bis Libra und andere Stable Coins sich noch nicht als sicher und vertrauenswürdig erwiesen hätten, sollten sie laut der Gruppe keinen nennenswerten Einfluss auf die Weltwirtschaft ausüben dürfen.

In einer Podiumsdiskussion trat der CEO der mit einem täglichen Transaktionsvolumen von sechs Milliarden US-Dollar größten Bank der Vereinigten Staaten, Jamie Dimon, jetzt nach. Ihm zufolge wird Libra “niemals stattfinden”. Grund dafür sieht Dimon in dem Umstand, dass es bereits genügend Stable Coins gebe:

“Es war eine nette Idee, die sich niemals verwirklichen wird. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Zudem haben wir bereits Stable Coins zur Genüge. Sie [die Teilnehmer am Libra-Projekt] sind nicht die ersten, die das machen]. So gibt es zum Beispiel den JP Morgan Stable Coin. Er ist durch den US-Dollar gedeckt und damit extrem stabil.”

Nachdem der CEO von JPM Chase, Jamie Dimon, im Dezember 2017 meinte, Bitcoin sei ein Betrugskonzept, sich dann 2018 korrigierte und eingestand falsch gelegen zu haben, verkündete seine Bank dann im Februar dieses Jahres, dass sie eine eigene Digitalwährung herausbringen werde – den JPM Coin. Hierbei handelt es um den ersten von einer US-Bank herausgegebenen Token.

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