Facebooks Krypto-Wallet: Neuer Name, neues Glück?

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Facebook hat Neuigkeiten zu seiner geplanten Kryptowährung Libra bekannt gegeben: Die Wallet-App für den noch unveröffentlichten Coin sollte bislang den Namen Calibra tragen, doch jetzt kam es zu einem Rebranding: 

Im Juni 2019 stellte Facebook eine eigene Kryptowährung namens Libra vor. Das Projekt sorgte für viel Aufsehen aber auch für Widerstand vonseiten der Regulierungsbehörden, weshalb der Coin auch heute, fast ein Jahr später, noch immer nicht im Umlauf ist.

Bei der Präsentation von Libra stellte Facebook zwei Organisationen vor, welche für die kommende Kryptowährung zuständig sein sollten: Einerseits gibt es da die Libra Association, eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in der Schweiz. Sie wurde im Oktober des letzten Jahres offiziell gegründet, wobei zu den Mitgliedern beispielsweise die Exchange Coinbase und der Taxi-Service Uber gehören. Prominente Mitglieder wie PayPalVisa, Mastercard und eBay hatten allerdings kurz vor der Gründungssitzung abgesagt.

Facebooks Krypto-Wallet wird umbenannt 

Als zweite Organisation wurde ein Facebook-Tochterunternehmen namens Calibra vorgestellt, welches auch die offizielle Wallet für Libra anbieten sollte. Am Dienstag hat Calibra-Chef David Marcus allerdings bekannt gegeben, dass die Firma nun einen neuen Namen tragen soll: “Novi”.

Die Bekanntmachung erklärt, dass sich die Bezeichnung aus den lateinischen Wörtern “novus” (neu) und “Via” (Weg) zusammensetze. Auf Twitter erläuterte Marcus, dass der alte Name zu verwirrend gewesen sei.

Der Sinn und Zweck der Facebook-Tochter scheint sich aber nicht groß verändert zu haben. Die Bekanntmachung erklärt ihn wie folgt:

“Mit Novi wird das Senden von Geld so einfach sein wie das Senden einer Botschaft. Sie können Novi sowohl als eigenständige Anwendung als auch in Messenger und WhatsApp verwenden. Es gibt keine versteckten Gebühren für das Hinzufügen, Senden, Empfangen oder Abheben von Geld, und Ihre Überweisungen werden sofort ankommen.”

Weiterhin heißt es, dass für die Nutzung von Novi eine Registrierung mit einem offiziellen Ausweis nötig sein werde und dass es einen eingebauten Betrugs-Schutz gäbe. Sobald Libra bereit sei, solle Novi in ausgewählten Ländern an den Start gehen.

Neues Libra-Whitepaper im April

Bislang weiß allerdings noch niemand, ob und wenn ja wann Regierungen Libra grünes Licht geben könnten. Im April wurde immerhin ein neues Whitepaper für den Coin veröffentlicht. Darin hieß es zum Beispiel, dass Libra nicht mehr direkt durch einen Korb von verschiedenen Währungen gedeckt werden solle, sondern durch eine Vielzahl von Stablecoins, die unterschiedliche Währungen repräsentierten.

Hältst Du die Umbenennung für eine gelungene Idee? Glaubst Du an den Erfolg von Libra und Novi? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Alpari OrgFlickr.comLizenz

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