Facebooks Libra: Partnerfirmen Visa und Mastercard zweifeln offenbar an Projekt

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Laut Insider-Berichten sind sich bisherige Partnerfirmen von Facebooks Libra-Kryptowährung wie Visa und Mastercard nicht mehr sicher, ob sie das Projekt noch unterstützen wollen.

Anscheinend zweifeln mehrere Unternehmen, ob sie Facebooks geplante Kryptowährung weiterhin unterstützen sollen, darunter auch Visa und Mastercard. Das berichtete das Wall Street Journal (WSJ) am Dienstag unter Berufung auf “Leute, die mit der Angelegenheit vertraut sind”.

Die institutionellen Unterstützter des Projekts hätten durch die starke Kritik vonseiten der Zentralbanker und Politiker kalte Füße bekommen. CoinDesk berichtete außerdem, dass sich am Donnerstag Mitglieder der Libra Association mit einer noch unklaren Agenda in Washington D.C. treffen würden.

Facebook: Bericht teilweise “kategorisch unwahr”

David Marcus, Facebooks Blockchain-Leiter, der Libra auch schon vor dem US-Kongress verteidigt hatte, reagierte auf den Bericht des WSJ über Twitter: Es werde erst diesen Monat festgelegt, welche Unternehmen und Organisationen überhaupt Mitglieder der Libra Association würden. “Hingabe an die Mission” sei dabei “wichtiger als alles andere”.

Weiterhin attackierte Marcus den WSJ-Artikel als teilweise “kategorisch unwahr”. Es sei Unfug, dass Libra keine detaillierten Informationen über Sicherheitsdetails geteilt hätte. Außerdem bestünde keinerlei Atmosphäre der Angst, sondern man befasse sich ruhig und voller Selbstvertrauen mit “legitimen Sorgen” bezüglich der Digitalwährung.

Glaubst Du, dass viele Partnerfirmen aus dem Libra-Projekt aussteigen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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