FPD-Politiker schlägt CO2-Kryptowährung für das Klima vor

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Der FDP-Bundestagsabgeordnete Marco Buschmann hat eine Kryptowährung namens Arbil vorgeschlagen. Mit dieser sollen all jene belohnt werden, die CO2 in der Atmosphäre reduzieren.

Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) haben eigentlich bei Klima-Aktivisten keinen besonders guten Ruf, da der Prozess des Minings einen hohen Energieverbrauch mit sich bringt. Nun hat allerdings ein FDP-Bundestagsabgeordneter eine Kryptowährung vorgeschlagen, welche für weniger CO2 in der Atmosphäre sorgen soll.

Kryptowährung Arbil soll CO2 reduzieren

Marco Buschmann, erster parlamentarische Geschäftsführer seiner Partei, hat laut der Zeitung Welt einen Coin namens Arbil ins Spiel gebracht. Mit diesem sollen diejenigen belohnt werden, die CO2 in der Atmosphäre reduzieren. Somit soll Kohlendioxid praktisch an die (Block)-Kette gelegt werden.

“Wer der Atmosphäre CO₂ entzieht, wird dafür bezahlt. So wollen wir aktiven Klimaschutz belohnen sowie Erfindergeist und Innovationen fördern”, so Buschmann. Er sieht den Arbil als eine Ergänzung zum bereits bestehenden Handel mit Emissionszertifikaten.

Die Bezeichnung Arbil geht auf “Arbor” zurück, das lateinische Wort für Baum. Liest man sie rückwärts, erhält man allerdings auch “Libra”, den Namen von Facebooks geplanter Kryptowährung.

Die FDP ist wahrscheinlich die aktivste Partei im Bundestag, wenn es um Beschäftigung mit Kryptowährungen geht. Insbesondere der Abgeordnete Frank Schäffler hat bereits mehrere Anfragen zu diesem Thema an die Bundesregierung gestellt.

Was hältst Du von dem Vorschlag des FDP-Politikers? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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