Goldman Sachs beschäftigt sich mit Bitcoin (BTC) und Gold!

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Die große US-Investmentbank Goldman Sachs hat eine Audiokonferenz angekündigt, in der sie ihre Kunden über Inflation, Gold und Bitcoin informieren will. Derweil hat die Bilanz der Federal Reserve erstmals sieben Billionen US-Dollar überschritten:

Goldman Sachs ist zwar nicht die größte Bank der USA (diese Platzierung geht an JPMorgan Chase) aber womöglich die einflussreichste: Die in New York ansässige Investmentbank ist allgemein dafür bekannt, dass ihre Mitarbeiter es in hohe Positionen schaffen. Der aktuelle US-Finanzminister Steven Mnuchin und Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), sind nur zwei berühmte Beispiele.

Goldman Sach beschäftigt sich mit Bitcoin (BTC)

2018 sorgte Goldman Sachs durch Gerüchte für Aufsehen, das Unternehmen plane einen Krypto-Trading Desk, also eine Abteilung zum direkten Handel mit Digitalwährungen. Allerdings wurden diese Mutmaßungen im September jenes Jahres endgültig dementiert. Der ehemalige Goldman-Manager Raoul Pal ist zwar als großer Bitcoin-Bulle bekannt, doch die Bank selbst hat sich seither kaum öffentlich mit der Kryptowährung beschäftigt.

Doch dies könnte sich aufgrund der durch den Coronavirus initiierten wirtschaftlichen Ausnahmesituation, in der sich auch die USA aktuell befinden, langsam ändern: Zumindest hat die Investmentbank für den kommenden Mittwoch eine Telefonkonferenz mit ihren Klienten angekündigt. Das Thema lautet: “Auswirkungen der aktuellen Politik auf Inflation, Gold und Bitcoin”.

Sharmin Mossavar-Rhami, Chief Investment Officer bei Goldman, wird neben Jason Furman, Wirtschaftsprofessor an der Harvard Kennedy Business School, und Jan Hatzius, Chefvolkswirt und Leiter der globalen Forschung bei Goldman Sachs, Moderator des Aufrufs sein. 2018 hatte Mossavar-Rhami noch erklärt, sie sehe keinen Wert in Bitcoin.

Womöglich könnten viele bisherige Bitcoin-Gegner ihre Haltung überdenken, wenn die Interventionen der Zentralbanken immer extremer werden und über kurz oder lang eine Inflation des Fiatgelds auslösen. Man beachte nur die Bilanz der US-Zentralbank Federal Reserve, welche scheinbar unaufhörlich weiter steigt und vor wenigen Tagen erstmals sieben Billionen US-Dollar überschritt.

Glaubst Du, dass Goldman Sachs in naher Zukunft Bitcoin-Dienstleistungen anbieten könnte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte! 

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