Google bringt Krypto-Anzeigen mit neuer Richtlinie zurück

04.08.2021 15:28 223 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Google erlaubt Kryptounternehmen ab dem 3. August wieder, in seinem Netzwerk zu werben. Google hat das Verbot von kryptobezogenen Anzeigen auf seiner Plattform aufgehoben. Die neue Richtlinie des Unternehmens zu Finanzprodukten und -dienstleistungen, die erstmals im Juni veröffentlicht wurde, trat am 3. August in Kraft.

Nun können Krypto-Börsen und Wallet-Anbieter ihre Produkte und Dienstleistungen bei Google bewerben, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Der Schritt wird der Google-Muttergesellschaft Alphabet zusätzliche Umsätze bescheren, obwohl Krypto-Anzeigen wahrscheinlich nur ein kleiner Teil der 147 Milliarden Dollar Werbeeinnahmen des Unternehmens sein werden. Die strengen Anforderungen von Google sollen zwielichtige Werbung und Krypto-Betrug aussortieren. Werbetreibende müssen beim Financial Crimes Enforcement Network als "Gelddienstleistungsunternehmen und bei mindestens einem Bundesstaat als Geldübermittler oder als bundes- oder einzelstaatlich zugelassenes Bankunternehmen" registriert sein. Die neue Richtlinie ist nicht ohne Einschränkungen.

Während Krypto-Wallets und -Börsen unbedenklich sind, wird Google weiterhin keine Werbung für ICOs und DeFi-Handelsprotokolle zulassen. Das Unternehmen sagte, dass es auch die Werbung für Produkte verhindern wird, die "anderweitig den Kauf, Verkauf oder Handel von Kryptowährungen oder verwandten Produkten fördern", und stellte eine Liste zur Verfügung, was dies beinhalten könnte. Das bedeutet, dass Krypto-Handelssignale, Krypto-Anlageberatung und Aggregatoren oder Partner-Websites, die entsprechende Inhalte oder Broker-Bewertungen enthalten, von der Werbung ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen möchte Google nicht, dass Unternehmen, die Krypto-Emittenten zusammenfassen oder vergleichen, auf seinen Plattformen werben. Große Technologieunternehmen mussten bei Kryptowährungen vorsichtig sein, da sie ungewollt eine große Rolle auf dem Markt spielen, indem sie Ideen und Projekte, aber auch Betrug unterstützen.

Um ihre Haftung zu begrenzen und sicherzustellen, dass Betrügereien nur eine begrenzte Anziehungskraft haben, waren die großen Tech-Unternehmen gezwungen, Krypto-Inhalte zu verbieten. Diese Inhalte haben oft mit Themen zu tun, die direkt die Idee der Gewinnerzielung fördern. Google ist nicht das einzige Unternehmen mit neuen Richtlinien. Letzten Monat gab TikTok bekannt, dass kryptobasierte Werbeinhalte verboten wurden, um die Werbung für alle Finanzdienstleistungen und -produkte auf der Plattform zu unterbinden.   Bild@ Pixabay / Lizenz 

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FAQ: Neues Google-Update bezüglich Krypto-Anzeigen

Welche Änderungen bringt die neue Google-Richtlinie für Krypto-Anzeigen?

Mit der neuen Richtlinie erlaubt Google wieder Anzeigen für Kryptowährungs-Exchange-Dienste und -Wallets aus geregelten Unternehmen. Vorherige Beschränkungen werden somit gelockert.

Warum hat Google diese Änderung vorgenommen?

Google hat die Änderungen vorgenommen, um den Anforderungen der sich ständig weiterentwickelnden Finanzlandschaft gerecht zu werden und sicherzustellen, dass ihre Nutzer geschützt sind.

Welche Arten von Krypto-Anzeigen sind nun erlaubt?

Anzeigen für Kryptowährungs-Exchange-Dienste und Wallets aus zertifizierten Unternehmen in den USA sind nun wieder erlaubt.

Wer darf jetzt Krypto-Anzeigen schalten?

Gemäß der neuen Richtlinie dürfen nur zertifizierte Finanzunternehmen und solche, die eine Zertifizierung von Google erhalten haben, Krypto-Anzeigen schalten.

Welche Auswirkungen hat die neue Richtlinie auf die Krypto-Welt?

Die neue Richtlinie hat das Potenzial, den Zugang zu Informationen über Krypto-Dienste zu erweitern und könnte zur weiteren Akzeptanz und Verbreitung von Kryptowährungen beitragen.

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Zusammenfassung des Artikels

Google hebt das Verbot von kryptobezogenen Anzeigen auf und erlaubt Kryptounternehmen ab dem 3. August wieder, in seinem Netzwerk zu werben. Allerdings werden bestimmte Kryptoprodukte wie ICOs und DeFi-Handelsprotokolle weiterhin nicht zugelassen.

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