Guggenheim Partners: der nächste institutionelle Anleger, der auf Bitcoin setzt?

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In den letzten Monaten konnte man im Krypto-Markt Zeuge eines enormen Zustroms institutioneller Investoren werden. Die meisten von ihnen setzten dabei auf die größte der Kryptowährungen, auf den Bitcoin. Es scheint nun, dass Guggenheim Partners in naher Zukunft der neueste Name auf dieser Liste institutioneller Anleger sein wird.

Das 275-Milliarden-Dollar-Unternehmen hat am Freitag bei der SEC einen Änderungsantrag eingereicht, dem zufolge über 500 Millionen Dollar (10% seines Nettowertes) aus dem Macro Opportunities-Fonds dem Grayscale Bitcoin Trust  (GBTC) von Grayscale zugewiesen werden können.

Der Guggenheim-Antrag ermöglicht es dem Macro Opportunities-Fonds, zu einem unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft, Anteile am GBTC von Grayscale zu erwerben.

“Der Guggenheim Macro Opportunities Fund kann ein Engagement in Bitcoin indirekt anstreben, indem er bis zu 10 % seines Nettoinventarwerts in den Grayscale Bitcoin Trust (“GBTC”) investiert, ein privat angebotenes Investitionsvehikel, das in Bitcoin investiert.“

Der Antrag deutet darauf hin, dass nun auch das Finanzdienstleistungsunternehmen Guggenheim Partners, als nächste Institution an der Wall Street, eine öffentliche Position zu Bitcoin einnehmen wird. Guggenheim Partners hat sich dadurch einer Liste von Institutionen angeschlossen, die alle ihre Position zu Bitcoin bereits gezeigt haben. Zu diesen Institutionen gehören Unternehmen wie MicroStrategy, Square und PayPal, die bereits ihr klares Interesse an diesem Raum zeigen.

Laut der unabhängigen Rating-Firma Morningstar verfügt der Guggenheim Macro Opportunities Fund derzeit über ein verwaltetes Vermögen von 5,3 Milliarden US-Dollar und wird mit vier Sternen bewertet, “basierend auf den risikobereinigten Renditen von 270 Fonds für nicht-traditionelle Anleihen”.

Die Einreichung enthält auch eine lange Liste potenzieller Investorenrisiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen, die als “digitale Vermögenswerte, die als Tauschmittel dienen sollen” bezeichnet werden. Zu den Risiken gehören u.a. das Fehlen einer Regelung für den Austausch von Kryptowährungen, der historische “erhebliche Aufschlag” der GBTC auf den Nettoinventarwert und die Ungewissheit hinsichtlich der Steuergesetze und -bestimmungen.

Dieser vorbereitende Schritt Guggenheims scheint Teil einer kaskadenartigen Reihe von Investitionen zu sein, die auf eine zunehmende Akzeptanz von Bitcoin bei großen Finanzinstitutionen hindeuten. Im August erwarb das Wirtschaftsinformationsunternehmen Microstrategy fast 40.000 Bitcoin, was zu einer parabolischen Entwicklung des Aktienkurses führte. Ebenso kaufte das Finanzdienstleistungsunternehmen Square, Inc. im Oktober 50 Millionen Dollar in Bitcoin.

Dieser rollende Schneeball von institutionellem Interesse könnte schnell zu einer Lawine werden. Ein bekannter Kryptobefürworter twitterte hierzu kürzlich über das Interesse von Insitutionen:

Bild via Pixabay/ Lizenz

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