Ex-Minister zu Guttenberg kaufte Bitcoin (BTC) zum Preis von 30 US-Dollar, bevorzugt aber Ripple

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Der ehemalige Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat laut einem aktuellen Interview früh in Bitcoin (BTC) investiert. Inzwischen habe er aber wieder verkauft und arbeite gerade viel mit Ripple, dem Unternehmen hinter dem XRP-Token, zusammen.

Viele werden sich noch an den ehemaligen deutschen Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erinnern. Nachdem der Freiherr 2011 wegen Plagiatsvorwürfen bezüglich seiner Doktorarbeit zurücktreten musste, wanderte er in die USA aus und gründete dort eine Investment- und Beratungsfirma namens Spitzberg Partners, die auch in Blockchain-Unternehmen investiert.

Heute veröffentlichte die Schweizer Handelszeitung ein ausführliches Interview mit zu Guttenberg, in dem dieser auch über seine Erfahrungen und Ansichten zum Thema Kryptowährungen sprach.

Früher Bitcoin-Investor

Demnach kaufte der Ex-Minister bereits Bitcoin (BTC), als der Preis noch bei 30 US-Dollar lag. Entsprechend muss zu Guttenberg entweder im Juni 2011, auf dem Höhepunkt der ersten kleinen Spekulationsblase, oder Ende Februar 2013 investiert haben. Nur zu diesen Zeiten kostete ein BTC laut Yahoo Finance etwa 30 Dollar.

Jedoch gab der heute 47-Jährige auch an, seine Bitcoins inzwischen wieder verkauft zu haben und „alles andere als unzufrieden“ darüber zu sein. Den aktuellen Bärenmarkt bewertet zu Guttenberg positiv: Es sei gut, dass auf den „absurden Hype“ der letzten Spekulationsblase ein „gesunder Realismus“ gefolgt sei.

Bitcoin als Währung? Eine „Träumerei“

Der Freiherr glaubt nicht daran, dass Bitcoin eine gleichwertige Alternative zu den Fiatwährungen der Zentralbanken werden könnte. Es sei eine „Träumerei“, zu glauben, dass sich die Staaten ihr Monopol auf die Geldpolitik einfach so wegnehmen lassen würden. Zudem spreche aktuell auch der Zeitgeist dagegen. Das Nationalbewusstsein sei weltweit auf dem Vormarsch. Entsprechend dürften es internationale Währungen schwer haben.

Zu Guttenberg kooperiert mit Ripple

Als aussichtsreichen Innovationsträger nannte zu Guttenberg Ripple, die Firma hinter der Kryptowährung XRP. Zum ersten Mal seit dem fünfzehnten Jahrhundert könne es zu einer wesentlichen Neuerung im Correspondent Banking, also dem internationalen Zahlungsverkehr, kommen. Zu Guttenberg berät Ripple seit 2014.

Im Gegensatz zu Bitcoin, den der Ex-Minister mit nicht wünschenswerter Anarchie in Verbindung brachte, verfüge Ripple über sinnvolle Kontrollinstanzen. Es sei gut, diejenigen Mittelsmänner überflüssig zu machen, welche ohne wirkliche Kontrollfunktion nur Gebühren abgriffen. „Vernünftige Kontrollelemente“ müsse man jedoch beibehalten. Zu Guttenberg äußerte sich nicht dazu, ob er selbst XRP besitze.

Was hältst Du von zu Guttenbergs Ansichten bezüglich Bitcoin und Ripple? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Michael Lucan, Wikimedia.orgLizenz

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