Hacker wollen 4 Mil USD Bitcoin-Lösegeld von Versicherungsunternehmen

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Hacker, die einen Cyberangriff auf die Versicherungsgesellschaft Shirbit durchgeführt haben, fordern die Zahlung von 4 Millionen Dollar in Bitcoin bis Donnerstagmorgen.

Black Shadow, die Gruppe von Hackern, die sich Anfang der Woche zu einem Cyberattack auf die israelische Versicherungsgesellschaft Shirbit bekannt hat, forderte am Mittwochabend eine Bitcoin-Zahlung als Gegenleistung für die Nichtfreigabe weiterer ihr zur Verfügung stehender Daten. In einer Ankündigung auf Telegram schrieb die Gruppe:

“Sie haben 24 Stunden, um 50 BTC an unsere Wallet zu schicken, und wir werden Ihre Daten nicht weitergeben und auch an niemanden verkaufen. Wenn Sie nach 24 Stunden nicht zahlen, ändert sich der Preis auf 100 BTC. Am dritten Tag müssen Sie 200 BTC bezahlen. Danach werden wir die Daten an andere verkaufen.”

Shirbit ist einer der größten Versicherungsanbieter in Israel und zählt viele prominente Persönlichkeiten und Regierungsangestellte zu seinen Kunden, wie zum Beispiel Gilad Noitel, den Präsidenten des Bezirksgerichts von Tel Aviv.

Black Shadow hat bereits große Teile der Informationen online veröffentlicht, wie z.B. Personalausweise, persönliche Akten und interne Faxe, um der Firma zu drohen, sie zu einer schnellen Zahlung zu zwingen, oder zu riskieren, eine viel höhere Lösegeldsumme zahlen zu müssen. Eine solche Taktik ist bei Hacks im Zusammenhang mit Bitcoin im Jahr 2020 zunehmend üblich geworden.

Das National Cyber Directorate, Israels Cybersecurity-Überwachung, und die Kapitalmarktbehörde arbeiten bereits seit Dienstag mit Shirbit zusammen, um den Fall zu untersuchen und bestätigten, dass tatsächlich Versicherungsdetails durchgesickert sind.

Unterdessen sagte Sherbit-CEO Zvi Leibushor, der Hack sei ein Angriff auf die breitere israelische Wirtschaft, und die Firma werde alle ihre Ressourcen investieren, um die Schuldigen hinter den Taten zu fassen.

“Shirbit hat Millionen von Schekel in die Sicherung von Datenbanken und den Schutz vor Cyberattacken investiert und erfüllt alle strengen gesetzlichen Anforderungen in diesem Bereich.”

Eine andere Reportage informierte darüber, dass eine neue Art von Lösegeldforderungen namens Pay2Key gegen mehrere israelische Unternehmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 ausgeführt wurde. Die Täter hatten die Forderung in Bitcoin beantragt, ähnlich wie beim Shirbit-Hack.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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