Starbucks’ Ex-CEO und Bitcoin-Hasser Howard Schulz erwägt US-Präsidentschaftskandidatur

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Howard Schultz erwägt US-Präsidentschaftskandidatur | © Associated Press
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Der ehemalige Geschäftsführer von Starbucks, Howard Schultz, erwägt als Unabhängiger in den Kampf um die US-Präsidentschaft einzusteigen. Dieser hatte Bitcoin in der Vergangenheit als “illegitim” verurteilt.

Es ist kein Geheimnis, dass Bitcoin unter Donald Trumps Präsidentschaft Blüten getragen hat wie nie zuvor. Trumps wirtschaftsfreundliche Politik hat – so meinen einige Analyten – Spekulationen in Kryptowährungen attraktiv gemacht. Jüngst ernannte Trump zudem den Bitcoiner Mick Mulvaney zum Stabschef.

Während Trump von gut der Hälfte der Amerikaner immer noch nicht ganz als US-Präsident anerkannt wird, bereiten sich schon die ersten Demokraten auf eine Kampfkandidatur vor. Am 3. November 2020 soll wieder gewählt werden. Neben den Demokraten Kamala Harris, Elizabeth Warren und Tulsi Gabbard, erwägt jetzt auf der Ex-CEO von Starbucks, Howard Schultz, seinen Hut in den Ring zu werfen. Auf Twitter teilte der laut Forbes $3,4 Milliarden schwere Unternehmer mit, eine Kandidatur als unabhängiger Kandidat zu erwägen.

“Bitcoin ist illegitim”

Die amerikanische Nachrichtenorganisation CNBC berichtete im Januar 2018 über eine Telefonkonferenz, in der Howard Schultz Bitcoin als “illegitim” aburteilte. Zwar halte er es für durchaus vorstellbar, dass eine Kryptowährung einmal zur Weltwährung avanciere, Bitcoin habe laut Schultz aber “keine Zukunft”. Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Währung sei nämlich, dass sie von einer “vertrauenswürdigen Organisation herausgegeben wird, welche die Transaktionen vermittelt”.

Offenbar scheint Schultz aber Sympathien für das Konzept einer Blockchain als solches zu haben. So brachte er z.B. sogar die Möglichkeit ins Spiel, dass Starbucks künftig die mobile Starbucks-Applikation über einer Blockchain laufen lassen könnte. Details über den Nutzen dieser Integration, nannte er nicht.

Howard Schultz hatte die Unternehmensführung des auf Kaffeeprodukte spezialisierten Franchise-Unternehmens zwischen 1986 und 2000 und dann wieder von 2008 bis 2017 inne. Sein Plan als Unabhängiger in den Wahlkampf einzusteigen, wird von einigen Twitter-Kommentatoren als aussichtslos deklariert. Das letzte Mal, dass ein Unabhängiger das Präsidentschaftschaftsamt bekleidet hat, war mit dem ersten US-Präsidenten George Washington 1789. Das Zweiparteiensystem ist in den Staaten dermaßen festgefahren, dass ein Kandidat einer dritten Partei geschweige denn ein Unabhängiger mit einem großen Wettbewerbsnachteil antreten würde.

Donald Trump zögerte kaum, sich zu Schlutz’ Plänen zu äußern:

Tulsi Gabbard, eine demokratische Kongress-Abgeordnete welche sich ebenfalls für das höchste Amt im Staate bewirbt, scheint dagegen kryptofreundlicher zu sein. Zumindest wenn man ihre Taten sprechen lässt. Diese hatte sich nämlich im Dezember 2017 Litecoin und Ether zugelegt. Bleibt zu hoffen, dass der immer noch anhaltende Bärenmarkt in ihr keinen Frust auf den Kryptomarkt hinterlassen hat.

Wie schätzt Du die Chancen von Howard Schultz auf die Präsidentschaft ein? Teile uns Deine Meinung dazu in der Kommentarspalte mit!

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