HSBC verbietet Kunden den Kauf von Aktien des Bitcoin-Unterstützer MicroStrategy

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HSBC soll Kunden auf ihrer Online-Handelsplattform verboten haben, Aktien von MicroStrategy zu kaufen.

Die Bank wird den Kauf oder Tausch von Produkten, die sich auf die Wertentwicklung virtueller Währungen beziehen, nicht erleichtern, heißt es in der Nachricht an einen HSBC InvestDirect-Kunden.

Während HSBC das Halten, den Verkauf und die ausgehende Übertragung von MicroStrategy-Aktien erlaubt, werden neue Käufe oder eingehende Übertragungen untersagt, heißt es in der Nachricht vom 29. März. HSBC sagte in einer Erklärung:

“HSBC hat keinen Appetit auf ein direktes Engagement in virtuellen Währungen und nur begrenzten Appetit auf die Unterstützung von Produkten oder Wertpapieren, die ihren Wert von VCs (virtuellen Währungen) ableiten.”

MicroStrategy unter der Leitung von Michael Saylor ist das erste börsennotierte Unternehmen, das direkt in Bitcoin investiert. Das Unternehmen hat seinen ersten Bitcoin-Kauf im August 2020 getätigt und hält nach vielen aufeinanderfolgenden Investitionen nun insgesamt rund 91.579 Bitcoins im Wert von mehreren Milliarden Dollar.

Obwohl viele Mainstream-Banken jetzt Bitcoin annehmen, bleibt die Haltung von HSBC gegenüber der virtuellen Währung negativ. Der Bankenriese hat seinen Kunden früher verboten, Gewinne aus Bitcoin-Trades auf ihr HSBC-Konto zu überweisen.

HSBCs Schritt geht gegen die Welle von Institutionen und großen Unternehmen, die Bitcoin annehmen. Schwergewichte wie Goldman Sachs, Bank of New York Mellon, Tesla, PayPal, und Visa haben begonnen, Transaktionen in Bitcoin zu erleichtern, oder es als Zahlung zu akzeptieren.

Bitcoin stieg am Montag im Vorfeld des Börsengangs von Coinbase in dieser Woche um bis zu 2,6 % auf 61.229 USD. Die Aktien der in San Francisco ansässigen Kryptobörse werden ab diesem Mittwoch an der Nasdaq gehandelt, aber es ist unklar, ob HSBC sie als ein virtuelles Währungsprodukt betrachtet, da die Bestände des Unternehmens hauptsächlich in Fiat bestehen. Nachdem Coinbase die Ergebnisse des ersten Quartals mit einem geschätzten Gewinn von 730-800 Millionen Dollar gemeldet hat, könnten die Aktien des Unternehmens sehr gefragt sein.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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