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Tokenisierte Portfolios, digitale Bankeinlagen und schnellere Blockchain-Netzwerke markieren den nächsten Entwicklungsschritt der Branche. Der Pressespiegel zeigt, wie Finanzinstitute, Technologiekonzerne und Blockchain-Projekte ihre Anwendungen zunehmend in bestehende Märkte und Geschäftsprozesse integrieren – von Ondo und BlackRock über IBM und Swift bis hin zu Solana und neuen Mining-Angeboten.
Institutionelle Blockchain-Projekte und tokenisierte Finanzprodukte gewinnen an Dynamik
Die Blockchain-Branche entwickelt mehrere Vorhaben, die digitale Vermögenswerte, klassische Finanzinfrastruktur und reale Geschäftsprozesse miteinander verbinden. Der Pressespiegel von Coinkurier zeigt dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Ondo Finance bringt von BlackRock entwickelte Strategien als On-Chain-Portfolios auf den Markt, Space Labs erhält eine Investition von 50 Millionen US-Dollar und IBM sowie Swift testen tokenisierte Bankeinlagen.
Parallel entstehen neue Blockchain-Fonds, regulatorische Initiativen und mobile Mining-Angebote. Die Berichte verdeutlichen, dass Blockchain-Anwendungen zunehmend auf bestehende Finanz- und Wirtschaftssysteme aufsetzen, anstatt ausschließlich als eigenständige Alternative zu diesen Strukturen aufzutreten.
| Thema | Genannte Fakten |
| Ondo und BlackRock | Drei tokenisierte Portfoliostrategien für berechtigte Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten |
| Space Labs | 50 Millionen US-Dollar Investition von Windsor Capital für 4,9 Prozent |
| IBM und Swift | 17 Finanzinstitute testen tokenisierte Bankeinlagen |
| Swift-Netzwerk | 12.500 Finanzinstitute in mehr als 200 Märkten |
| Solana | Alpenglow-Testnetz mit Ziel von etwa 150 Millisekunden Bestätigungszeit |
Infobox: Die zentralen Meldungen drehen sich um tokenisierte Portfolios, digitale Bankeinlagen, Blockchain-Infrastruktur und die Einbindung der Technologie in reale Geschäftsprozesse.
Ondo und BlackRock bringen Portfoliostrategien auf die Blockchain
Ondo Finance hat laut Wallstreet Online gemeinsam mit BlackRock die Produktlinie „Ondo Intelligent Portfolios“ eingeführt. Dabei werden professionell zusammengestellte Anlagestrategien als einzelne, auf der Blockchain übertragbare Token angeboten. Die drei zum Start verfügbaren Produkte basieren auf Strategien, die BlackRock für Ondo entwickelt hat.
Das Angebot richtet sich an berechtigte Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten in zugelassenen Rechtsordnungen. Die Produkte verfolgen unterschiedliche Anlageziele: „Ondo High Income Powered by BlackRock“ mit dem Kürzel BLKHIon fokussiert auf Erträge, „Ondo Diversified Growth Powered by BlackRock“ mit dem Kürzel BLKDIGon auf eine diversifizierte Wachstumsallokation und „Ondo High Growth Powered by BlackRock“ mit dem Kürzel BLKGRWon auf höhere Wachstumschancen.
Über einen einzelnen Token erhalten Anleger ein wirtschaftliches Engagement in einem gewichteten Korb tokenisierter Vermögenswerte. Dadurch entfällt laut Quelle die Notwendigkeit, einzelne Positionen selbst zu erwerben, zu gewichten und regelmäßig neu auszubalancieren.
Bestände, Gewichtungen und Anpassungen sollen auf der Blockchain nachvollziehbar sein. Die Token können Peer-to-Peer zwischen Wallets, Börsen und DeFi-Anwendungen übertragen werden. Smart Contracts könnten zudem automatische Neugewichtungen ermöglichen und verschiedene Anlageklassen in einem handelbaren Instrument bündeln.
Die Token werden von Ondo Global Markets ausgegeben und von Ondo Finance tokenisiert. Eine Ausweitung der Produktpalette ist geplant. BlackRock betont laut Wallstreet Online, dass die Tokenisierung etablierte Portfoliostrategien über neue digitale Vertriebskanäle zugänglich machen könne.
„Die Tokenisierung etablierter Portfoliostrategien kann neue Möglichkeiten eröffnen, diese über digitale Infrastrukturen bereitzustellen“, wird aus dem Umfeld von BlackRock berichtet.
Infobox: Ondo startet drei Portfolio-Token mit von BlackRock entwickelten Strategien für Erträge, diversifiziertes Wachstum und höheres Wachstum. Die Produkte richten sich an berechtigte Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten.
Space Labs erhält 50 Millionen US-Dollar von Windsor Capital
Parallel zu den tokenisierten Portfolios meldet Wallstreet Online eine Investition von Windsor Capital in das slowenische Technologieunternehmen Space Labs. Windsor Capital investiert 50 Millionen US-Dollar und erwirbt dafür 4,9 Prozent an Space Labs.
Nach der Kapitalaufnahme wird Space Labs mit rund 1,02 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Kapital soll die internationale Expansion, die technologische Infrastruktur und Anwendungen für den Praxiseinsatz finanzieren.
Im Mittelpunkt steht das „Real World Digitalization Protocol“, kurz RWD. Das Protokoll soll reale Projekte und Unternehmen mithilfe von Blockchain, Smart Contracts und transparenten digitalen Prozessen mit Kapital und globalen Nutzergruppen verbinden.
Als erste kommerzielle Kooperation planen Space Labs und Windsor Capital einen internationalen Vertriebskanal für Fahrzeuge. Windsor Capital will dafür sein Netzwerk im Automobil- und Industriebereich nutzen. Die Partnerschaft steht damit für den Versuch, Blockchain-Technologie über Finanzprodukte hinaus in reale Geschäftsprozesse zu integrieren.
Infobox: Windsor Capital investiert 50 Millionen US-Dollar und erhält 4,9 Prozent an Space Labs. Die Mittel sollen unter anderem in internationale Expansion, technologische Infrastruktur und das RWD-Protokoll fließen.
IBM und Swift testen tokenisierte Bankeinlagen
Der Krypto Magazin berichtet über die Integration von IBM Digital Asset Haven in das blockchainbasierte Shared Ledger von Swift. Kunden sollen dadurch tokenisierte Bankeinlagen zwischen teilnehmenden Institutionen übertragen können, während Banken weiterhin die etablierten ISO-20022-Nachrichten verwenden.
Ein neuer Messaging Adapter von IBM übersetzt herkömmliche Zahlungsanweisungen in Transaktionen auf dem Shared Ledger. Die tokenisierten Einlagen können laut Quelle rund um die Uhr zwischen teilnehmenden Instituten bewegt werden. Die endgültige Abwicklung erfolgt weiterhin über bestehende Systeme wie Real-Time-Gross-Settlement-Netzwerke.
Swift bleibt damit ein Finanznachrichtennetzwerk und ersetzt die traditionelle Abwicklungsinfrastruktur nicht vollständig. Das Shared Ledger wurde laut Krypto Magazin gemeinsam mit mehr als 40 Finanzinstituten entwickelt und innerhalb von weniger als neun Monaten vom Konzept in die aktive Testphase gebracht.
17 Institute gehören zur ersten Gruppe, die Transaktionen mit tokenisierten Bankeinlagen erprobt. Welche dieser Banken bereits konkrete Transaktionen über IBM durchgeführt haben, wurde in dem Bericht nicht genannt.
| Angabe | Wert |
| Finanzinstitute in der ersten Testgruppe | 17 |
| Finanzinstitute im Swift-Netzwerk | 12.500 |
| Abgedeckte Märkte | mehr als 200 |
| Entwicklungszeitraum bis zur aktiven Testphase | weniger als neun Monate |
| Am Shared Ledger beteiligte Finanzinstitute bei der Entwicklung | mehr als 40 |
Die potenzielle Reichweite ergibt sich aus dem bestehenden Swift-Netzwerk. Swift verbindet weltweit 12.500 Finanzinstitute in mehr als 200 Märkten. IBM verweist außerdem auf Daten von J.P. Morgan Payments, wonach 93 Prozent der Finanzinstitute ihre Zahlungsinfrastruktur modernisieren.
Infobox: IBM übersetzt bestehende Zahlungsanweisungen in blockchainbasierte Ledger-Transaktionen. 17 Finanzinstitute testen tokenisierte Bankeinlagen, während Swift weltweit 12.500 Finanzinstitute in mehr als 200 Märkten verbindet.
IBM stellt On-Premises-Lösung für digitale Assets bereit
Auch IDNFinancials berichtet über die Verbindung von IBM Digital Asset Haven mit Swifts blockchainbasiertem Shared Ledger. In der Beta-Version können Nutzer autorisierte Blockchain-Netzwerke anbinden und Transaktionen mit tokenisierten Einlagen mithilfe des ISO-20022-Standards anweisen.
Zusätzlich stellt IBM eine On-Premises-Implementierungsoption als Beta-Version bereit. Banken, Regierungen und regulierte Organisationen sollen damit digitale Assets wie Stablecoins und tokenisierte Einlagen vollständig in ihren eigenen Rechenzentren verwalten können, ohne auf eine öffentliche Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein.
Die Lösung ist für den Betrieb auf IBM Z und IBM LinuxONE ausgelegt. Kunden können laut Quelle ihre bestehende IBM-Infrastruktur nutzen oder die Kapazität bei Bedarf erweitern. IBM beschreibt die Option als Möglichkeit, mehr Kontrolle über System- und Schlüsselverwaltung zu behalten und gleichzeitig Leistung, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit zu unterstützen.
Die Konfiguration kann laut IBM eine Verfügbarkeit von 99,999999 Prozent erreichen. Für die Schlüsselverwaltung werden der in LinuxONE eingebettete IBM Crypto Express HSM, vertrauliche Computertechnologien sowie getrennte Umgebungen für Produktion, Tests und Entwicklung eingesetzt.
Darüber hinaus unterstützt die Lösung strukturierte Schlüsselzeremonie-Verfahren und Cold Storage. Die dabei erzeugte Dokumentation kann Kunden nach Angaben der Quelle für die Einhaltung regulatorischer Vorschriften verwenden.
Infobox: IBM kombiniert die Swift-Integration mit einer On-Premises-Bereitstellung für IBM Z und IBM LinuxONE. Die von IBM genannte mögliche Verfügbarkeit beträgt 99,999999 Prozent.
ARK kündigt Blockchain-Fonds an, Fed und SEC setzen regulatorische Signale
Laut Krypto Magazin setzt die Kryptowährungsbranche ihre Entwicklung trotz der ungünstigen Abstimmung über den Clarity Act Anfang dieses Monats fort. Cathie Wood und ARK Invest kündigten demnach am Donnerstag die Auflage eines neuen Fonds an, der auf Blockchain-Technologie basiert.
Der Fonds wird in dem Bericht als Signal für das anhaltende Engagement von ARK Invest im Krypto- und Blockchain-Sektor eingeordnet. Die gesetzgeberische Entwicklung hatte zuletzt hinter den Erwartungen zurückgelegen, während der neue Fonds das institutionelle Interesse an Blockchain-Anwendungen unterstreichen soll.
Auch auf regulatorischer Ebene werden neue Ansätze beschrieben. Die Federal Reserve schlug neue Grenzen und Standards für Stablecoin-Emittenten vor, um den wachsenden Markt stärker zu regulieren und klarere Vorgaben für die Ausgeber digitaler Währungen zu schaffen.
Die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC genehmigte laut Krypto Magazin außerdem neue Regeln für tokenisierte Wertpapiere. Dadurch soll eine stärkere Verzahnung klassischer Finanzinstrumente mit der Blockchain-Technologie ermöglicht werden.
Infobox: ARK Invest kündigte einen Blockchain-basierten Fonds an. Zugleich schlug die Federal Reserve neue Standards für Stablecoin-Emittenten vor, während die SEC neue Regeln für tokenisierte Wertpapiere genehmigte.
Solana setzt auf schnellere Bestätigungen und steigende Nutzung
Börse Express stellt Solanas Geschwindigkeit in den Mittelpunkt. Das Testnetz-Upgrade „Alpenglow“ soll die Bestätigungszeit einer Überweisung von rund 13 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden drücken.
Für Zahlungsdienste und Handelsplattformen wäre dies laut Bericht ein deutlicher technischer Fortschritt. Ob das Upgrade den Sprung vom Testnetz in den produktiven Betrieb schafft, gilt als nächster wichtiger Meilenstein für die technologische Entwicklung des Netzwerks.
Auch der Solana-Kurs zeigte laut Börse Express Dynamik. In der vergangenen Woche erreichte Solana mit rund 120 US-Dollar den höchsten Stand seit acht Monaten. Auf Jahressicht stand dennoch ein Minus von fast 40 Prozent zu Buche.
Eine weitere Kennzahl betrifft die Nutzung dezentraler Börsen. Die DEX auf Solana wickelten laut Blockworks Research in der vergangenen Handelswoche 208 Millionen Einzeltransaktionen ab und damit mehr als die New Yorker Börse NYSE im selben Zeitraum. Die einzelnen Trades waren im Durchschnitt deutlich kleiner als an der NYSE, weshalb die Volumina nicht direkt vergleichbar sind.
Parallel summiert sich der Wert tokenisierter Vermögenswerte auf dem Netzwerk auf 4,5 Milliarden Dollar. Solana wird damit laut Börse Express zunehmend als Infrastruktur für reale Finanzanwendungen betrachtet und nicht ausschließlich als Netzwerk für spekulativen Handel.
| Solana-Kennzahl | Angabe |
| Ziel-Bestätigungszeit im Alpenglow-Testnetz | etwa 150 Millisekunden |
| Bisher genannte Bestätigungszeit | rund 13 Sekunden |
| Höchster Kurs seit | acht Monaten |
| Genannter Kurs | rund 120 US-Dollar |
| Entwicklung auf Jahressicht | Minus von fast 40 Prozent |
| DEX-Transaktionen in der vergangenen Handelswoche | 208 Millionen |
| Wert tokenisierter Vermögenswerte | 4,5 Milliarden Dollar |
Infobox: Solana testet mit Alpenglow eine Verkürzung der Bestätigungszeit von rund 13 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden. Gleichzeitig meldet das Netzwerk 208 Millionen DEX-Transaktionen und tokenisierte Vermögenswerte im Wert von 4,5 Milliarden Dollar.
IncomeShares Blockchain Leaders ETP bietet Zugang zum Blockchain-Sektor
extraETF beschreibt den IncomeShares Blockchain Leaders ETP mit der ISIN XS3337192408, der WKN A4AU0R und dem Ticker BCKY. Das Produkt bietet Zugang zu führenden Unternehmen aus dem Blockchain- und Krypto-Ökosystem und verbindet diesen Zugang mit einer ertragsorientierten Strategie.
Ziel ist es laut Quelle, an der Entwicklung des Blockchain-Sektors teilzuhaben und zugleich laufende Erträge zu generieren. Das Produkt richtet sich an Anleger, die thematisch in Blockchain-Technologie investieren und dabei einen Einkommensaspekt nutzen möchten.
Der ETP ist laut extraETF bei insgesamt 1 Online Broker sparplanfähig. Bei 1 Anbieter ist er aktuell kostenfrei im Sparplan erhältlich. Die Mindestsparrate beträgt 1,00 €. Der ETP ist nicht VL-fähig.
| Merkmal | Angabe |
| ISIN | XS3337192408 |
| WKN | A4AU0R |
| Ticker | BCKY |
| Sparplanfähige Online Broker | 1 |
| Anbieter mit kostenfreiem Sparplan | 1 |
| Mindestsparrate | 1,00 € |
| VL-Fähigkeit | nicht VL-fähig |
Infobox: Der IncomeShares Blockchain Leaders ETP bündelt Unternehmen aus dem Blockchain- und Krypto-Ökosystem mit einer ertragsorientierten Strategie. Die Mindestsparrate beträgt 1,00 €, der ETP ist nicht VL-fähig.
Mobiles Bitcoin-Mining mit Cloud-Verträgen
Der im Krypto Magazin aufgegriffene Bericht zu FTMINING beschreibt einen KI-gestützten Mining-Service, der den Zugang zum Bitcoin-Mining über mobile Geräte vereinfachen soll. Nutzer können demnach Rechenleistungsverträge online über ihre Mobiltelefone erwerben, ohne eigene Mining-Rigs kaufen oder ein Rechenzentrum aufbauen und betreiben zu müssen.
FTMINING verbindet nach eigenen Angaben Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Blockchain-Infrastruktur. Betriebsüberwachung, Datenverarbeitung und automatisiertes Management sollen die Abläufe vereinfachen. Nach der Aktivierung eines Vertrags werden die Einnahmen laut Quelle automatisch dem Nutzerkonto gutgeschrieben und können in Echtzeit auf dem Mobiltelefon verfolgt werden.
Das Unternehmen wurde laut Bericht 2021 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Großbritannien. FTMINING gibt an, Mining mit sauberer Energie zu betreiben und eine sichere, konforme sowie transparente Blockchain-Infrastruktur aufzubauen.
Für Neukunden nennt die Plattform einen Registrierungsbonus von 15 $. Tägliche Logins werden laut Quelle mit 0,75 $ belohnt. Unterstützt werden BTC, ETH, LTC, USDT, USDC, XRP, SOL, DOGE und BCH.
Darüber hinaus erklärt FTMINING, Mining-Maschinen der neuesten Generation einzusetzen, um eine stabile Rechenleistung zu gewährleisten. Zum Schutz der Kundengelder nennt das Unternehmen unter anderem eine Firewall auf Bankenniveau, Cloud-Sicherheitsauthentifizierung, Multi-Signatur-Cold-Wallets und ein System zur Vermögensisolierung.
Die in der Quelle genannten Verträge reichen von 100 $ bis 25000 $. Der zugrunde liegende Bericht nennt außerdem die Möglichkeit, durch Mining bis zu 3.000 US-Dollar pro Tag zu verdienen.
Infobox: FTMINING setzt auf mobile Cloud-Computing-Mining-Verträge, KI-gestützte Betriebsabläufe und mehrere digitale Zahlungs- beziehungsweise Einzahlungsoptionen. Die genannten Verträge reichen von 100 $ bis 25000 $.
Einordnung: Blockchain wird stärker in bestehende Strukturen eingebettet
Die zusammengetragenen Meldungen zeigen eine zunehmende Einbettung von Blockchain-Anwendungen in bestehende Finanzstrukturen. Tokenisierte Einlagen, Wertpapiere und Portfolios werden dabei als technische Erweiterung etablierter Systeme entwickelt.
Besonders deutlich wird dies bei der Swift-Integration von IBM. Die bisherigen Zahlungsanweisungen bleiben über ISO 20022 nutzbar, während die Transaktionen zusätzlich auf einem blockchainbasierten Shared Ledger verarbeitet werden. Auch Ondo setzt auf bekannte Portfoliostrategien und ergänzt diese um Übertragbarkeit, Blockchain-Nachvollziehbarkeit und Smart-Contract-Funktionen.
- Tokenisierte Bankeinlagen sollen zwischen teilnehmenden Instituten rund um die Uhr bewegt werden.
- On-Chain-Portfolios bündeln mehrere tokenisierte Vermögenswerte in einem einzelnen Token.
- Smart Contracts können laut den Quellen automatische Neugewichtungen unterstützen.
- On-Premises-Lösungen sollen Banken und regulierten Organisationen mehr Kontrolle über Infrastruktur und Schlüsselverwaltung ermöglichen.
- Solana arbeitet an einer deutlichen Verkürzung der Bestätigungszeit.
Die Berichte nennen zugleich unterschiedliche Risikofelder. Bei institutionellen Projekten stehen Verwahrung, Haftung, Liquidität und regulatorische Unterschiede im Vordergrund. Bei mobilen Mining-Angeboten sind nach der Darstellung des Krypto Magazins insbesondere Transparenz über tatsächliche Erträge, Eigentumsrechte, Kosten, Auszahlungsbedingungen und die wirtschaftliche Substanz des Geschäftsmodells relevant.
Die mobilen Mining-Angebote sind daher nicht mit der institutionellen Tokenisierung gleichzusetzen. Während IBM, Swift, Ondo und BlackRock an der Verbindung mit bestehenden Finanzprozessen arbeiten, beruhen Mining-Angebote auf jeweils eigenen Vertrags-, Vergütungs- und Infrastrukturmodellen.
Infobox: Die institutionelle Tokenisierung gewinnt an Bedeutung, weil sie an bestehende Finanzprozesse anschließt. Die Quellen stellen zugleich heraus, dass Regulierung, Nachweisbarkeit und Risikokontrolle für die weitere Entwicklung entscheidend bleiben.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Entwicklung ist die Verschiebung von Blockchain-Projekten aus der Experimentierphase in bestehende Finanz- und Unternehmensprozesse. Besonders relevant sind dabei nicht einzelne Token oder Kursbewegungen, sondern die mögliche Standardisierung von Verwahrung, Abwicklung und regulatorischer Kontrolle.
Der institutionelle Einsatz dürfte vor allem dort an Dynamik gewinnen, wo Blockchain bestehende Abläufe effizienter, transparenter oder rund um die Uhr verfügbar macht. Der Durchbruch hängt jedoch weniger von technischer Geschwindigkeit als von rechtlicher Verlässlichkeit, belastbarer Liquidität, Interoperabilität und klarer Verantwortlichkeit ab.
Für Anleger bleibt eine strikte Unterscheidung notwendig: Institutionelle Tokenisierung und spekulative oder renditeorientierte Angebote folgen unterschiedlichen Risikoprofilen. Technischer Fortschritt allein ist daher kein Beleg für wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Zusammenfassung: Blockchain wird zunehmend als Infrastrukturbaustein etablierter Märkte relevant. Nachhaltige Bedeutung entsteht jedoch erst, wenn Technologie, Regulierung und wirtschaftlicher Nutzen dauerhaft zusammenpassen.
Quellen:
- BlackRock und 50 Millionen Dollar: Blockchain startet durch
- Blockchain Consulting: Anwalt warnt vor Identitätsmissbrauch und Betrugsversuch
- Cathie Wood bringt USD-1,3-Milliarden-Fonds mit SpaceX und OpenAI auf die Blockchain
- IncomeShares Blockchain Leaders ETP | XS3337192408 | A4AU0R
- Banken und Fonds treiben tokenisierte Finanzprodukte und Blockchain-Infrastruktur voran
- Solana: Tempo als Trumpf



















