Nach Festnahme: Gestohlene IOTA im Wert von €10 Millionen größtenteils wieder aufgetaucht

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Wie bei allen Kryptowährungen sollte man auch bei IOTA auf eine sichere Wallet Wert legen. | Symbolbild © Untangled.world

Im Fall der vor einem Jahr gestohlenen IOTA im Wert von 10 Millionen Euro ist ein Großteil des Diebesguts inzwischen gefunden worden. Vergangene Woche war ein Tatverdächtiger festgenommen worden.

Im Januar 2018 waren gut 85 Personen um IOTA im Wert von etwa 10 Millionen Euro bestohlen worden. Nachdem der mutmaßliche Täter vergangene Woche im englischen Oxford festgenommen wurde, ist inzwischen auch seine Beute aufgefunden worden. Die Polizei werde die sichergestellten Einlagen als Beweismittel gegen den Verdächtigen nutzen, wie Reuters am Mittwoch berichtete.

IOTA-Mitgründer Dominik Schiener half den Ermittlern

Dominik Schiener, Co-Vorsitzender der IOTA Foundation, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur, dass nur ein kleiner Betrag weiterhin verschollen sei. Das meiste gestohlene Digitalgeld sei auf Exchange-Konten des Hackers eingefroren worden. „Er versuchte, das Geld frei zu machen, aber er hatte keinen Erfolg“, so Schiener.

Der IOTA-Mitgründer habe die Polizei über die vergangenen Monate hinweg bei der Lösung des Falls unterstützt. Sie seien ursprünglich von einer Hacker-Gruppe ausgegangen, doch offenbar handele es sich in Wahrheit um einen Einzeltäter „der einem normalen Beruf nachgeht und gut ausgebildet ist“. Europol gab an, dass es sich um einen 35-Jährigen handele, veröffentlichte allerdings keinen Namen.

Der Angreifer, der in IOTA-Foren unter dem Pseudonym NorbertvdBerg bekannt war, hatte seit August 2017 die Seite iotaseed.io betrieben. Diese ermöglichte arglosen Nutzern, Seeds (Passwörter) für neue IOTA-Wallets anzulegen. Was sie nicht wussten: Der Seitenbetreiber zeichnete die Passwörter ebenfalls auf und nutzte sie Monate später, um die Wallets leerzuräumen.

Neuste Fortschritte von IOTA

Ebenfalls am Mittwoch wurden gleich zwei Artikel auf dem offiziellen Medium-Blog von IOTA veröffentlicht: Einer davon ist eine Absichtserklärung (MuO) zu einer kommenden Zusammenarbeit zwischen der IOTA Foundation und Energinat, einem dänischen Betreiber von Strom- und Gas-Netzen. Gemeinsam soll mit Anwendungen von IOTA in dem Bereich Internet of Things (IoT) und im Energiemarkt experimentiert werden.

In dem anderen Artikel wurde das IOTA Documentation Portal vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neu aufbereitete Webseite mit vielen Informationen für alle, die an IOTA interessiert sind. Anfänger können sich die Grundlagen anlesen und Fortgeschrittene können lernen, selbst Anwendungen auf Grundlage von IOTA zu entwickeln.

Wie schätzt Du die Zukunftsaussichten von IOTA ein? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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