IOTA-Gründer Dominik Schiener investiert in XAIN, soll Firma strategisch beraten

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Dominik Schiener, einer der vier IOTA-Gründer, investiert in XAIN. Das Geld soll in die Federated-Machine-Learning-Technologie der Firma fließen. Auch IOTA soll davon profitieren.

Der in deutschen Talkshows gern gesehene Südtiroler Dominik Schiener hat eine strategische Investition in das auf maschinelles Lernen (ML) spezialisierte Startup XAIN getätigt. XAIN konnte sich in der Vergangenheit bereits bekanntermaßen eine Partnerschaft mit Porsche sichern, bei der erstmals Blockchain-Technologie in ein Automobil integriert wurde.

Der Fokus des Unternehmens XAIN liegt darauf Privatsphäre, Sicherheit und Effizienz beim Trainieren von ML-Modellen zu stärken. Das soll durch den Einsatz von sogenanntem  föderiertem maschinellen Lernen (FedML) gelingen. Dabei werden die gelernten Informationen aus separat trainierten Datenmengen verwendet.

In einer Pressemitteilung betont Leif-Nissen Lundbaek, CEO von XAIN: “Wir freuen uns sehr, dass wir Dominiks Unterstützung erhalten haben. Mit IOTA hat Dominik ein überaus bemerkenswertes Open-Source-Ökosystem geschaffen. Auch für unsere Technologie ist der Open-Source-Ansatz sehr relevant und deshalb sind wir glücklich, von seiner Expertise profitieren zu können. Mit Dominik an Bord kommen wir unserer Vision, eine offene und Privatsphäre wahrenden KI-Technologie bereitzustellen, ein ganzes Stück näher. XAINs FedML-Lösung schafft die Grundlage, dass Künstliche Intelligenz auf effektive und skalierbare Weise Einzug in die Unternehmen hält.”

Schiener selbst begründet seine Investition wie folgt: “XAINs Technologie hat sich als großer Durchbruch bei der Weiterentwicklung der KI erwiesen. Mit dieser Investition sehe ich eine große Chance, IOTA weiter in Richtung Marktreife zu bringen und dem DLT- und KI-Sektor mehr Datenschutz, Sicherheit und Effizienz zu bringen. Das KI-Ökosystem wächst rasant und XAIN ist in Kombination mit IOTA einzigartig positioniert, um ein offenes und zulassungsfreies Ökosystem zu schaffen, das die Stärke beider Plattformen nutzt”.

Weiter heißt es, dass es sich bei der Investition um die „erste große Unternehmensbeteiligung handelt, die in einer Kryptowährung getätigt wurde”. Wahrscheinlich erwarb Schiener seine Anteile also in IOTA. Bestätigt wird dieses Detail in der Meldung allerdings nicht. Auch die Höhe der Beteiligung bleibt unerwähnt.

Eine Zusammenfassung von IOTA findest Du hier.

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