IOTA (MIOTA)-Preis steigt stark! Wegen Anti-Coronavirus-Projekten?

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IOTA (MIOTA) hat heute alle anderen größeren Kryptowährungen in Sachen Preisanstieg abgehängt. Liegt es an den zahlreichen Projekten der Plattform zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise?

IOTA (MIOTA) hat es bislang in diesem Jahr nicht leicht gehabt: Nach einem Streit zwischen zwei der Gründer des in Berlin ansässigen Krypto-Projekts kam es auch noch zu einem Wallet-Hack, infolgedessen das Netzwerk mehrere Wochen lang für Geldwerttransaktionen stillstand.

Heute allerdings hat IOTA einen guten Tag: Die Kryptowährung gewann in den letzten 24 Stunden rund neun Prozent an Wert, so viel wie keine andere unter den 100 größten Kryptowährungen nach CoinMarketCap.

© CoinMarketCap, abgerufen 16:15 Uhr

IOTA-Projekte gegen Coronvirus-Krise

Der Preisanstieg ist vielleicht etwas überraschend, insofern die IOTA Foundation keine großartigen neuen Firmen-Partnerschaften oder etwas Ähnliches angekündigt hat. Allerdings gab es in den letzten Tagen einige Projekte gegen die Coronavirus-Krise aus der IOTA-Community, über die wir bereits berichteten.

Da wären die Apps “Aid Squad” und “TrackCovidCluster”, die jeweils von dem spanischen Startup GeoDB und im Rahmen der “WirVsVirus”-Initiative der deutschen Bundesregierung entwickelt wurden. Bei beiden sollen sich Coronavirus-Erkrankte anonym registrieren, sodass andere Menschen gewarnt werden können.

Dezentraler Marktplatz mit IOTA

Dieses Wochenende fand zudem ein Hackathon mit dem Hashtag #HackTheAlps statt, an dem sich auch die IOTA-Community beteiligte. Dabei sollte ein Problem angegangen werden, dass auch schon vor der Corona-Krise verbreitet war, nun jedoch in verschärfter Form zutage tritt:

Kleinere Geschäfte haben keine Chance gegen Internet-Konzerne wie Amazon, vor allem wenn sie jetzt auch noch ihre physischen Läden schließen müssen. Um das zu ändern, soll ein “offener Marktplatz” entwickelt werden, eine Plattform, auf der lokale Geschäfte ihre Waren gebührenfrei online verkaufen können. Ein Kauf soll folgendermaßen ablaufen:

  • Der Käufer erstellt eine Einkaufsliste, schätzt den Zeit- und Kostenaufwand dafür und veröffentlicht sie auf dem Marktplatz.
  • Auf dem Marktplatz sehen Sie alle Lieferwünsche – aber nur ihre geschätzte Zeit und das Geld, das sie in den Geschäften ausgeben müssen.
  • Wenn jemand eine Anfrage annimmt, erhält er die anderen Informationen – alle Produkte und die Lieferadresse.
  • Nach dem Einkauf muss der Lieferant ein Foto von der Rechnung machen. Dieses Foto wird dem Käufer zugesandt – damit er das Geld vorbereiten kann, um eine kontaktlose Zahlung zu gewährleisten.
  • Am Ende wird das Geld gegen die Produkte eingetauscht und der Käufer nimmt die Lieferung an.

Möglicherweise hat dieses “Amazon-Konkurrenzprodukt” den IOTA-Preis beflügelt. Letzten Endes hat aber auch nicht jeder Preisanstieg einen besonderen Grund. Vielleicht hatte irgendein Wal einfach spontan Lust, massenweise IOTA nachzukaufen. Und natürlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer: Die einstige Top-Zehn-Kryptowährung dümpelt immer noch auch Platz 24 herum und hat seit ihrem Allzeithoch über 97 Prozent an Wert verloren.

Glaubst Du, dass der IOTA-Preisanstieg weitergehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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