IOTA (MIOTA): Streit zwischen Gründern eskaliert, Preis explodiert trotzdem!

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Der Streit zwischen den IOTA (MIOTA)-Mitgründern Sergey Ivancheglo und David Sønstebø ist eskaliert, nachdem ersterer angeblich durch letzteren um 25 Millionen MIOTA geprellt wurde. Dessen ungeachtet stieg der IOTA-Preis zweistellig:

Am Sonntag hat IOTA (MIOTA)-Mitgründer Sergey Ivancheglo über Twitter einen kleinen Skandal vom Zaun gebrochen. Come-from-Beyond (so lautet sein Internet-Pseudonym) war bereits im vergangenen Jahr aus dem Vorstand der IOTA Foundation ausgetreten.

Nun behauptete er plötzlich, dass David Sønstebø, ein weiterer IOTA-Mitgründer, ihm noch 25 Millionen MIOTA schuldig sei. Diese wären zum aktuellen Zeitpunkt rund 7,7 Millionen Euro wert. Ivancheglo kündigte an, in dieser Angelegenheit seine Anwälte einzuschalten:

“Ich informiere die #IOTA-Gemeinde, dass ich nicht mehr mit David Sønstebø zusammenarbeite und kontaktiere meine Anwälte, um meine 25 Ti [25 Tera Iota = 25 Millionen MIOTA]von ihm zu bekommen. Er weigert sich, die Iotas zu übertragen, damit ich zu seinem eigenen Vorteil und gegen meinen handeln muss.”

David Sønstebø bleibt gelassen

Gegenüber diesen heftigen Anschuldigungen ließ sich Sønstebø nicht aus der Ruhe bringen und bat auch die übrige IOTA-Gemeinde, gelassen zu bleiben. Der Vorfall hätte auch eine gute Seite, nämlich dass sich die Kryptowährung nicht länger mit den vom Konsens abweichenden Vorstellungen Ivancheglos herumschlagen müsste.

So hätte Come-from-Beyond beispielsweise den Coordicide, die Abschaffung des zentralisierten Koordinators innerhalb des IOTA-Tangles, abgelehnt. Wie Sønstebø auf Discord schrieb, habe man Ivancheglo eine “Blankovollmacht” zur Entwicklung einer Alternative ausgestellt, doch er sei dabei gescheitert. Weiterhin schrieb Sønstebø:

“Macht euch keine Sorgen. Ich habe CFB [Come-from-Beyond] in einer Machtposition gehalten, weil ich ihn früher respektiert habe, er hat diese Brücke heute dauerhaft abgebrannt und seine Rolle bei IOTA ist jetzt nicht mehr existent. Er hat schon vor langer Zeit klargestellt, dass er sich nur um sein eigenes privates, im Entstehen begriffenes MMO-VR[Massively Multiplayer Online-Virtual Reality]-Unternehmen kümmert und wollte, dass sich ganz IOTA dem anpasst, ohne selbst zur IOTA beizutragen.

Auch wenn dies für mich persönlich kein Festtag ist, sollte es einer für das IOTA-Projekt und die IOTA-Bewegung sein. Es ist jetzt völlig frei, rein auf der Grundlage dessen zu handeln, was für die Vision am besten ist.”

IOTA-Preis steigt stark an

Man hätte erwarten können, dass ein solcher Konflikt dem IOTA-Preis wahrscheinlich belasten würde, doch das Gegenteil ist eingetreten. In den vergangenen 24 Stunden gewann IOTA satte zwölf Prozent an Wert und stieg zeitweise auf über 0,36 US-Dollar. Anscheinend begrüßt die Mehrheit der Anleger den endgültigen Bruch mit Ivancheglo.

Glaubst Du, dass Ivancheglos Handlungen sich noch negativ auf IOTA auswirken werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

1 Kommentar

  1. Der Kursanstieg hat glaube ich nichts mit dieser Geschichte zu tun. Viele Coins sind gestiegen. Lisk ist zum Beispiel innerhalb eines Monats um mehr als 50% auf mittlerweile $1.05 gestiegen.

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