IOTA Foundation schließt neue Partnerschaft zur Förderung von Startups

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Die IOTA Foundation ist eine Kooperation mit dem britischen Unternehmen Nova eingegangen. Letzteres unterstützt Unternehmer bei der Gründung neuer Startups.

Berlin gilt als Startup-Hauptstadt Europas und ist gleichzeitig Sitz der IOTA Foundation, der Stiftung hinter der aktuell vierzehntgrößten Kryptowährung IOTA (MIOTA). Eine gestern geschlossene Partnerschaft könnte beide noch enger zusammenbringen.

Laut einer Pressemitteilung kooperiert die IOTA Foundation mit Nova, einem im englischen Liverpool ansässigen Unternehmen. Bei Nova handelt es sich um eine sogenannte „Cofoundery“. Die Firma unterstützt neu gegründete Startups mit Wissen und finanziellen Mitteln und erhält dafür in der Regel eine fünfzigprozentige Beteiligung.

Laut Pressemitteilung hat Nova bereits bei der Gründung von über 80 Tech-Startups Pate gestanden. Über 50 Prozent von diesen seien nach drei Jahren immer noch im Geschäft. Eine stolze Leistung, schließlich würden im Durchschnitt nur zehn Prozent aller Startups so lange überleben.

Unterstützung für Tangle-Startups

Die IOTA Foundation und Nova wollen gemeinsam zukünftige Unternehmer unterstützen, welche ihre Startups auf IOTAs Tangle-Technologie aufbauen wollen. Dazu legt die Stiftung einen Seed Fonds auf, also einen Fonds, der in Unternehmen während ihrer Anfangsphase investiert. Außerdem sollen teilnehmende Startups Zugang zu IOTAs Testlabor erhalten.

David Sønstebø, Mitgründer und Co-Vorsitzender der IOTA Foundation kommentierte die Kooperation folgendermaßen:

“Das Tangle-Netzwerk überwindet viele Einschränkungen und Ineffizienzen der Blockchain-Technologie und hat somit riesiges Potential, die Transaktionen von Maschine zu Maschine zu transformieren, welche den Kern von IoT [Internet of Things] bilden. Bei unserer Partnerschaft mit Nova geht es darum, diese Innovation zu ermöglichen, indem wir frischen Ideen helfen, in Form von durchführbaren, skalierbaren und nachhaltigen Geschäftsmodellen realisiert zu werden.“

IOTA: Ein Projekt mit vielen Partnern

Die IOTA Foundation ist für ihre vielen Partnerschaften und Kooperationen bekannt, sei es mit deutschen Spitzenkonzernen wie Bosch oder VW, oder mit dem japanischen Computer-Hersteller Fujitsu. Auch an +CityxChange, einem Smart-City-Projekt der EU, ist die IOTA Foundation beteiligt. 

Der MIOTA-Preis konnte sich laut CoinMarketCap seit Montag von knapp 0,28 auf aktuell rund 0,31 US-Dollar steigern. Dieser Zuwachs von gut zehn Prozent dürfte nicht nur auf die neue Partnerschaft zurückzuführen seien. Wahrscheinlich hat sich IOTA auch von den äußerst positiven Kursen vieler anderer Kryptowährungen anstecken lassen.

In welchen Bereichen könnten IOTA-Startups für Innovationen sorgen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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