Japanischer Finanz-Kommissar: Erst Konsumentenschutz, dann Wachstum der Krypto-Industrie

0
1825
Japans Finanz-Kommissar äußert sich gegenüber Reuters zu Krypto-Regulierungen | © Depositphotos
⏱ Lesezeit: 1 Minute

Der Konsumentenschutz habe in Japan oberste Priorität, erst danach ist das Wachstum der Krypto-Industrie von Interesse, betonte der japanische Finanz-Kommissar gegenüber Reuters.

Der Kommissar der japanischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA), Toshihide Endo, betonte am Mittwoch gegenüber Reuters seinen Wunsch, dass die Krypto-Industrie „unter angemessenen Regulationen“ in Japan weiter wachsen solle.

Endo sieht die Aufgabe seiner Behörde darin, die Balance zwischen Konsumentenschutz und technischer Innovation zu finden. Er unterstreicht dabei, dass er keinerlei Interesse habe, die Krypto-Industrie „großflächig zu dämpfen. Wir wollen, dass sie unter angemessenen Regulierungen wächst“.

Noch im Juli hat die FSA laut der lokalen Zeitung Sankei erwogen, japanische Exchanges aus Gründen des Konsumentenschutzes stärker zu regulieren. Die jüngsten Kommentare des Finanz-Kommissars gegenüber Reuters schlagen in die selbe Kerbe. Gleichzeitig möchte man aber im internationalen Vergleich bei der Entwicklung der Blockchain-Technologie nicht zurück fallen. Japan gilt zur Zeit als Speerspitze in der Entwicklung der Krypto-Industrie.

Japans Schritt, Exchanges müssten sich künftig eine Lizenz beschaffen, um ihre Geschäfte weiter betreiben zu dürfen, hat bereits die populäre Exchange Binance nach Malta abgedrängt. Dennoch betonte die FSA erst vor knapp zwei Wochen, dass die „oberste Priorität der Konsumentenschutz“ sei. Erst danach solle man sich über die Entwicklung der Blockchain-Technologie in Japan Gedanken machen.

Stimmst du der Einschätzung des japanischen Finanz-Kommissars zu, dass der Konsumentenschutz in der Krypto-Industrie die oberste Priorität bleiben sollte? Schreib uns deine Meinung dazu in die Kommentarspalte!

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here