Kann Bitcoin (BTC) einpacken? Microsoft meldet Kryptowährungs-Patent an!

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Der Tech-Riese Microsoft hat ein Patent auf einen neuen Mining-Mechanismus für Kryptowährungen angemeldet. Dieser ist auf den Blick ziemlich befremdlich: 

Im Science Fiction-Klassiker “Matrix” von 1999 nutzen intelligente Maschinen ahnungslose Menschen als Energiequelle. Der große US-amerikanische Technologiekonzern Microsoft hat nun ein Kryptowährungs-Patent angemeldet, das in gewissen Aspekten an diese Dystopie erinnert.

Krypto-Mining mit Menschen

Bitcoin (BTC) und viele andere Coins erfordern energieintensives Mining, bei dem unzählige hochspezialisierte Maschinen Tag und Nacht Unmengen an Strom verbrauchen. Microsofts “geniale” Idee für eine Alternative lautet nun: Warum nutzen wir nicht einfach stattdessen “menschliche Körperaktivität” zum Schürfen von Kryptowährungen?

Damit ist glücklicherweise nicht gemeint, dass Menschen wie im Film von Geburt an verkabelt und in einen Tank gesperrt werden. Vielmehr sollen Sensoren am Körper messen, ob eine Aufgabe, wie zum Beispiel das Schauen von Werbung, erfüllt wird und die Nutzer dann mit Coins belohnen. Im Patent heißt es:

“Eine Gehirnwelle oder Körperwärme, die vom Benutzer ausgestrahlt wird, wenn der Benutzer die von einem Informations- oder Dienstleistungsanbieter bereitgestellte Aufgabe ausführt, wie z.B. das Ansehen einer Werbung oder die Nutzung bestimmter Internetdienste, kann beim Mining verwendet werden.”

Somit soll ein Proof of Work-System ohne hohen Stromverbrauch möglich werden, bei dem sich Nutzer ganz einfach und “unbewusst” Coins verdienen können. Man könnte natürlich fragen, wer sich freiwillig mit den nötigen Sensoren verkabeln will, aber die letzten Jahre haben ja gezeigt, wie großzügig Menschen mit ihren persönlichen Daten um sich werfen. Warum sollten nicht also auch Freiwillige ihre Gehirnwellen zur Verfügung stellen?

Glaubst Du, dass Microsoft in naher Zukunft eine eigene Kryptowährung herausbringen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarpalte!

© Bild via Mike Mozart, Flickr.comLizenz

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